Der Ornamentstein erinnert an die 1842 erbaute und 1938 zerstörte Synagoge - ein stilles Mahnmal der Geschichte.
In einer Synagoge feiern Jüdinnen und Juden ihre Gottesdienste. Sie sprechen gemeinsam Gebete und lassen sich alte Schriften von ihrem Rabbiner - so nennen sie ihren Pfarrer - vorlesen. Die Texte stehen auf einer großen Schriftrolle aus Papier, die man zum Lesen auseinanderrollt. Die Rolle nennt man Thora, und sie ist für die Gläubigen sehr wichtig. Jüdische Kinder lernen in der Synagoge auch hebräisch, die Sprache ihrer Vorfahren, und vieles über ihre Religion, das Judentum.
Immer wieder sind die jüdischen Menschen verfolgt und die Synagogen zerstört worden. Auch die Herxheimer Synagoge wurde zerstört. Nur dieser eine Stein ist erhalten geblieben. Er erinnert uns heute, was den jüdischen Menschen auch in Herxheim Schlimmes angetan wurde.
Hier geht es zum KuLaDig-Eintrag: Synagogenstein in Herxheim bei Landau
(Ortsgemeinde Herxheim bei Landau, 2026)