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Die Abbildung zeigt den Römischer Weihestein, der in Esthal gefunden wurde.
Copyright-Hinweis:
Sammlung Heinrich Kaiser
Fotograf/Urheber:
unbekannt
Medientyp:
Bild
Der Römische Weihestein, ein Merkurdenkmal, wurde im November 1885 am Südostfuß des Michelsbergs in etwa 30 Zentimetern Tiefe direkt neben einer Straße im nordöstlichen Bereich des heutigen Sportplatzes gefunden. Der Stein ist 45 Zentimeter hoch und 16,5 bis 20 Zentimeter breit und besteht aus ortsfremdenm, gelblichen Sandstein, der von der Haardt stammen könnte. Er ist gekrönt mit einer von Wulsten eingerahmnten Attika.
Es wurden keine weiteren Funde in der Umgebung des Steines gemacht. Bereits 1886 wurde der Stein von CH. Mehlis im „Pfälzischen Museum“ beschrieben. Nach seiner Deutung soll es sich um einen früher auf dem Untersatz gestandenen Grabdstein handeln, den gegen Ende des 3. Jahrhunderts n. Chr. ein gewisser Mero dem Vitus, dem Sohn des Favio, gesetzt hat.
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