Stolpersteine zur Erinnerung an Rockstroh Ida und Karl
Copyright-Hinweis:
Gemeindearchiv Mutterstadt, Michael Hemberger
Fotograf/Urheber:
Michael Hemberger
Medientyp:
Bild
Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Ida Rockstroh (geb. Dellheim)
Copyright-Hinweis:
Gemeindearchiv Mutterstadt
Fotograf/Urheber:
unbekannt
Medientyp:
Bild
Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Karl Rockstroh (1937)
Copyright-Hinweis:
Gemeindearchiv Mutterstadt
Fotograf/Urheber:
unbekannt
Medientyp:
Bild
Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Stolpersteine zur Erinnerung an Rockstroh Ida und Karl (2024).
Copyright-Hinweis:
Gemeindearchiv Mutterstadt, Michael Hemberger
Fotograf/Urheber:
Michael Hemberger
Medientyp:
Bild
Ida Rockstroh (geb. Dellheim).
Copyright-Hinweis:
Gemeindearchiv Mutterstadt
Fotograf/Urheber:
unbekannt
Medientyp:
Bild
Karl Rockstroh (1937).
Copyright-Hinweis:
Gemeindearchiv Mutterstadt
Fotograf/Urheber:
unbekannt
Medientyp:
Bild
Ida Rockstroh geb. Dellheim (*20.02.1897, Mutterstadt -†02.10.1980, Ludwigshafen) wuchs in der Friedensstr. 8 auf. Sie war eine Schwester von Fritz (Friedrich) Dellheim (*22.07.1898, Mutterstadt). Im Jahr 1929 heiratete sie in 2. Ehe Paul Max Rockstroh (*30.03.1906, Frankfurt am Main - †25.05.1945, Ludwigshafen) evangelisch und von Beruf „Tüncher“. Noch in demselben Jahr kam Sohn Karl August (*29.09.1929, Mutterstadt - †01.05.1987, Mutterstadt) auf die Welt. Er wurde evangelisch getauft. Paul Max Rockstroh war bei der SS und wahrscheinlich wurde Ida auch deshalb von den Nazis in Ruhe gelassen. Am 25.05.1945 starb er in Ludwigshafen. Ida, ihr Sohn Karl und ihre Schwester Johanna (*14.01.1909 Mutterstadt), sollten mit dem letzten pfälzischen Deportationsschub am 9. März 1945 nach Theresienstadt deportiert werden. Wilhelm Binder, Gemeindebediensteter und Dorfpolizist, warnte sie und so versteckten sich Ida und ihr Sohn zuerst im Scheunenkeller hinter aufgestapelten Kartoffeln im Nachbarhaus in der Speyerer Str. 46. Schließlich flohen sie, zusammen mit Johanna, in das katholische Kloster Oggersheim, wo sie sich bis zur Befreiung durch die amerikanischen Truppen am 21.03.1945 verbergen konnten. Karl wurde von Beruf Spengler und heiratete am 01.07.1954 Toni Kautz (*29.04.1927, Mutterstadt - †21.08.2009, Mutterstadt) jüdischer Abstammung. Die Ehe war kinderlos. Ida Rockstroh starb am 02. Oktober 1980 und wurde auf dem Mutterstadter jüdischen Friedhof bestattet. Sie ist die letzte Person, die hier ein Grab bekam. Ihr Sohn Karl starb am 01.05.1987 und Toni am 21.08.2009 in Mutterstadt.
(Zusammengestellt von Christina Wolf, Gemeindearchiv Mutterstadt, 2024)
Internet www.mutterstadt.de Schicksale Ida und Karl Rockstroh PDF-Datei 2,2 MB (abgerufen 17.08.2026) www.stolpersteine-guide.de (abgerufen 17.08.2026) www.mutterstadt.de Vierte Verlegung von Stolpersteinen: Gedenken an Mutterstadter NS-Opfer (abgerufen 17.08.2026) judeninmutterstadt.org Lebensrettung der Rockstrohs (abgerufen 16.09.2026)
Stolpersteine zur Erinnerung an Rockstroh Ida und Karl in Mutterstadt
Der hier präsentierte Inhalt ist urheberrechtlich geschützt. Die angezeigten Medien unterliegen möglicherweise zusätzlichen urheberrechtlichen Bedingungen, die an diesen ausgewiesen sind.
Empfohlene Zitierweise
Christina Wolf,: „Stolpersteine zur Erinnerung an Rockstroh Ida und Karl in Mutterstadt”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-360465 (Abgerufen: 17. September 2026)
Möchten Sie dieses Objekt in der Kuladig-App öffnen?
Wir verwenden Cookies
Dies sind zum einen technisch notwendige Cookies,
um die Funktionsfähigkeit der Seiten sicherzustellen. Diesen können Sie nicht widersprechen, wenn
Sie die Seite nutzen möchten. Darüber hinaus verwenden wir Cookies für eine Webanalyse, um die
Nutzbarkeit unserer Seiten zu optimieren, sofern Sie einverstanden sind. Mit Anklicken des Buttons
erklären Sie Ihr Einverständnis. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Datenschutzseite.