Ensemble Schneida und Woona-Haus in Oberkail

Nordflügel des ehemaligen Schlosses Oberkail

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Fachsicht(en): Landeskunde
Gemeinde(n): Oberkail
Kreis(e): Eifelkreis Bitburg-Prüm
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Koordinate WGS84 50° 02′ 12,14″ N: 6° 40′ 49,29″ O 50,03671°N: 6,68036°O
Koordinate UTM 32.333.892,57 m: 5.545.289,73 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.548.785,70 m: 5.544.713,39 m
  • Videovorstellung des Stockgutes Woona-Haus, Burgstraße 10 in Oberkail (2025)

    Videovorstellung des Stockgutes Woona-Haus, Burgstraße 10 in Oberkail (2025)

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    Produziert von: Sarah Krieger, Maurice Pareike, Florian Weber / Universität Koblenz
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    Sarah Krieger; Maurice Pareike; Florian Weber
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    Video
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  • Zeichnung des Schlosses Oberkail im 18. Jahrhundert

    Zeichnung des Schlosses Oberkail im 18. Jahrhundert

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    Neuauflage Schannat-Bärsch, Wittlich 1980
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    unbekannt
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  • Das Benders-Haus in der Kyllburger Straße in Oberkail im Jahr 1941

    Das Benders-Haus in der Kyllburger Straße in Oberkail im Jahr 1941

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    Monika Franzen
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    unbekannt
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  • Das Benders-Haus in der Kyllburger Straße in Oberkail im Jahr 2026

    Das Benders-Haus in der Kyllburger Straße in Oberkail im Jahr 2026

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    Monika Franzen
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    Monika Franzen
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  • Zeichnung vom Nordflügel des ehemaligen Schlosses in Oberkail um 1875

    Zeichnung vom Nordflügel des ehemaligen Schlosses in Oberkail um 1875

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    Ortschronik Oberkail, 2001, vordere Umschlaginnenseite
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    vermutl. Siegbert Anton Ganser
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  • Erdgeschoss des Hauses Burgstraße 12 in Oberkail mit altem Gewölbe, Blick in Richtung Osten (2020)

    Erdgeschoss des Hauses Burgstraße 12 in Oberkail mit altem Gewölbe, Blick in Richtung Osten (2020)

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    Regina und Wolfgang Koehler
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    Wolfgang Koehler
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  • Blick auf die Rückseite von Haupichgasse 1 in Oberkail sowie die Vorderseite von Burgstraße 12 Mitte der 1980er Jahre

    Blick auf die Rückseite von Haupichgasse 1 in Oberkail sowie die Vorderseite von Burgstraße 12 Mitte der 1980er Jahre

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    Denkmaltopographie, Seite 150
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    unbekannt
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  • Idealisiertes Gemälde des Schlosses von Oberkail im 18. Jahrhundert

    Idealisiertes Gemälde des Schlosses von Oberkail im 18. Jahrhundert

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    Ortschronik Oberkail, 2001, Seite 84/85
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    Klaus Gerhards
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  • Blick auf die Fassade des Hauses Burgstraße 12 in Oberkail während der Renovierungsarbeiten im Jahre 2018

    Blick auf die Fassade des Hauses Burgstraße 12 in Oberkail während der Renovierungsarbeiten im Jahre 2018

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    Regina und Wolfgang Koehler
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    Wolfgang Koehler
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  • Blick auf die fertiggestellte Fassade des Hauses Burgstraße 12 in Oberkail im Jahre 2021

    Blick auf die fertiggestellte Fassade des Hauses Burgstraße 12 in Oberkail im Jahre 2021

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    Regina und Wolfgang Koehler
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    Wolfgang Koehler
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  • Der rechte Teil des Nordflügels des alten Schlosses in Oberkail, das sogenannte Woona-Haus in der Burgstraße 10 (um 1990)

    Der rechte Teil des Nordflügels des alten Schlosses in Oberkail, das sogenannte Woona-Haus in der Burgstraße 10 (um 1990)

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    Jörg Kreutz, Oberkail
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    Jörg Kreutz
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  • Der rechte Teil des Nordflügels, Woona-Haus Burgstraße 10 in Oberkail (2025)

    Der rechte Teil des Nordflügels, Woona-Haus Burgstraße 10 in Oberkail (2025)

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    Ida Kreutz, Oberkail
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    Ida Kreutz
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  • Blick auf die Nordwestecke des ehemaligen Schlosses in Oberkail (2023)

    Blick auf die Nordwestecke des ehemaligen Schlosses in Oberkail (2023)

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    Jörg Kreutz, Oberkail
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    Jörg Kreutz
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  • Ausschnitt aus dem Grundriss des ehemaligen Schlosses in Oberkail gemäß einer Bauaufnahme des Jahres 1911

    Ausschnitt aus dem Grundriss des ehemaligen Schlosses in Oberkail gemäß einer Bauaufnahme des Jahres 1911

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    Ernst Wackenroder, Düsseldorf 1934, Seite 1057
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    Franz Krause
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  • Federzeichnung mit einer Ansicht des Nordflügels und eines Teils des Arkadenbaues des ehemaligen Schlosses in Oberkail (2025)

    Federzeichnung mit einer Ansicht des Nordflügels und eines Teils des Arkadenbaues des ehemaligen Schlosses in Oberkail (2025)

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    Erich Schäfers, Oberkail
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    Erich Schäfers
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  • Das ursprüngliche Baumanns-Haus in der Bitburger Straße 11 in Oberkail (2026)

    Das ursprüngliche Baumanns-Haus in der Bitburger Straße 11 in Oberkail (2026)

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    Ida und Armin Kreutz, Oberkail
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    Armin Kreutz
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Die beiden Häuser in der Burgstraße 10 und 12 bilden den erhaltenen Kern eines ehemaligen Schlossflügels und erzählen auf engem Raum mehrere Jahrhunderte Geschichte. Farbig gefasste Sandsteingewände, die regelmäßige Fensterordnung und Spuren höherer Geschosse verweisen noch heute auf die einstige Bedeutung des Baus. Über Generationen hinweg wurde das Gebäude dann von Hirten, Landwirten und Handwerkern bewohnt und immer wieder den jeweiligen Bedürfnissen angepasst. Dabei wandelte sich der Bau vom Schlossflügel zu zwei einfachen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, ohne seinen historischen Charakter zu verlieren. Die jüngeren Restaurierungen zeigen, wie behutsame Eingriffe historische Substanz bewahren und zugleich zeitgemäßes Wohnen ermöglichen.

Lage und Gebäudebeschreibung
Ein Schafhirte und ein Hammerschmied werden Schlossbesitzer
Woona-Haus, Burgstraße 10
Schneida-Haus, Burgstraße 12
Ausgründungshäuser: Baumann-Haus, Bitburger Straße 11
Bender-Haus, Kyllburger Straße 33
Kulturdenkmal
Quellen


Lage und Gebäudebeschreibung
Durch die Tordurchfahrt am Haus Burgstraße 20 gelangt man in den Innenhof des ehemaligen Schlosses, des Ensembles, das im Dorf als „die alte Burg“ bezeichnet wird. Unmittelbar hinter dem Torbogen schließen sich rechterhand die heutigen Häuser Burgstraße 10 und 12 an. Dieser frühere Nordflügel war vermutlich das Hauptgebäude des Schlosses, das im Zuge der Erweiterung der Burganlage um das Jahr 1700 entstanden ist.

Das Gebäude ist heute zweigeschossig ausgebildet und traufständig zum ehemaligen Schlosshof orientiert. Möglicherweise war das Gebäude in gräflicher Zeit dreigeschossig. Der Baukörper zeigt sich als langgestrecktes Rechteck mit klar axialer Gliederung. Die Außenwände bestehen aus massivem Mauerwerk, sind verputzt und hell gefasst. Die Putzflächen sind weitgehend schlicht und ohne plastische Gliederung, was auf eine zurückhaltende, schlichte Eleganz der früheren Schlossanlage schließen lässt.
Das Gebäude ist mit zwei Satteldächern geringer Dachneigung versehen, wobei der Kniestock des Hauses Burgstraße 12 etwas höher ausgebildet ist als der des Hauses Burgstraße 10. Die Dachdeckung besteht aus dunklen Dachziegeln.

Die Fassade ist streng symmetrisch gegliedert. Die Öffnungen sind in regelmäßigen Achsabständen angeordnet und horizontal aufeinander bezogen. Die Fensteröffnungen des Obergeschosses weisen rechteckige Formate auf; die sandsteinernen Fenstergewände sowie die Mittelstege der gekuppelten Fenster sind farblich in Ocker abgesetzt. Die einzelnen Fenster besitzen eine Sprossenteilung mit hochrechteckigen Rauten, zwei in der Breite und drei in der Höhe. Die oberen beiden Rauten sind durch einen Querholm abgesetzt. Insgesamt sind sechs Fenster vorhanden, davon zwei im Haus Nummer 12 und vier im Haus Nummer 10. Laut einer Baubeschreibung aus dem frühen 19. Jahrhundert waren ursprünglich sieben Fenster vorhanden. Im Erdgeschoss befindet sich ganz links im Haus Nummer 10 ein breiter Eingang, der vermutlich die ehemals repräsentative Hauptöffnung des Nordflügels darstellt. Dabei ist davon auszugehen, dass das Hofniveau zur gräflichen Zeit etwa 40 bis 50 Zentimeter tiefer lag als heute. Das Sandsteingewände ist in geraden Linien geführt und geohrt, darüber liegt ein Oberlicht mit schlichterer Einfassung. Über viele Jahrzehnte war dieser Eingang vermauert; die linke der beiden weiteren Erdgeschossöffnungen diente als Hauseingang, die rechte als Stalleingang. Der Hauseingang zu Haus Nummer 12 führt vermutlich bereits seit rund 200 Jahren durch den rechten Arkadenbogen an der Rückseite des Hauses Haupichgasse 1 und ist daher etwas verborgen gelegen. Vor der Restaurierung befanden sich im frei einsehbaren Erdgeschossbereich ein kleines Fenster sowie eine Stalltüre. Heute sind dort zwei kleinere Fensteröffnungen angeordnet.
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Ein Schafhirte und ein Hammerschmied werden Schlossbesitzer
Die Witwe von Michael Feltes, Anna Maria Kuhn, sah sich offenbar gezwungen, die Verkaufsstrategie ihres Mannes fortzuführen, um die entstandenen wirtschaftlichen Verluste auszugleichen. In diesem Zusammenhang wurde auch der Nordflügel des Schlosses im Jahr 1816 versteigert. Ersteigerer war der Schafhirte Johann Weber aus Spang, der spätestens seit 1809 in dieser Funktion in Oberkail tätig war.
Johann Weber wurde 1772 in Niersbach geboren. Sein Vater stammte aus dem Schmieds-Haus in Oberkail (Orsfelder Weg 2). Kurz vor 1800 heiratete Johann Weber die aus Orenhofen stammende Margaretha Reuter (1777–1840). Das Ehepaar hatte einen Sohn in Orenhofen, drei Kinder in Spang und sechs Kinder in Oberkail. Zwischen 1825 und 1828 dürften die Eheleute erneut weitergezogen sein und sich in Binsfeld niedergelassen haben. Dort verstarb Johann Weber im Jahr 1836, seine Ehefrau Margaretha vier Jahre später.

Über den baulichen Zustand des Gebäudes zum Zeitpunkt der Versteigerung liegen keine gesicherten Erkenntnisse vor. Vermutlich war der Bau zu diesem Zeitpunkt bereits nur noch zweigeschossig. Georg Bärsch berichtet in zeitlicher Nähe auf Grundlage von Zeitzeugen: „Bei dem Einrücken der französischen Heere war das Schloß zu Ober-Kail noch ziemlich erhalten. Es bestand aus einem Hauptgebäude von zwei Stockwerken von sieben Fenstern, an jeder Seite mit einem Thurme, an deren jedem sich ein Seitenflügel in der Länge des Hauptgebäudes anschloß.“
Der Baubefund am heutigen Haus Burgstraße 12 deutet jedoch auf eine Dreigeschossigkeit in der Grafenzeit hin. An der Fassade lassen sich knapp unterhalb der Traufe zwei Fensterbänke erkennen, die zu Fenstern eines zweiten Obergeschosses gehört haben müssen. In älteren Zeichnungen und Gemälden wird das Schloss häufig drei- oder sogar viergeschossig dargestellt; diese Darstellungen sind jedoch idealisiert und weichen sowohl in der Höhenentwicklung als auch im Grundriss deutlich von der tatsächlichen Baugestalt ab. Möglicherweise waren die Schlossflügel tatsächlich dreigeschossig. Denkbar ist jedoch auch, dass eine Dreigeschossigkeit lediglich geplant war, jedoch nicht mehr zur Ausführung kam und die Traufe bereits im 18. Jahrhundert unmittelbar oberhalb der Fensterbänke lag. Mangels weiterer Quellen lässt sich diese Frage derzeit nicht abschließend klären.

Kurz vor 1828 müssen Johann und Margaretha Weber das Gebäude im Burgbereich wieder veräußert haben. Ihr ältester Sohn, ebenfalls mit dem Namen Johann Weber (1799–1844), übernahm lediglich einen kleinen Teil des Wohngebäudes, der heute zu Burgstraße 10 gehört. In der Urteilsschrift zu den Prozessen um die Waldnutzungsrechte wird er als Besitzer eines Beihauses geführt. Gemeinsam mit seiner aus Belgien stammenden Ehefrau Maria Bayet (um 1795–1865) errichtete er kurz vor 1840 das heutige Haus Bitburger Straße 11. Der überwiegende Teil des Gebäudes – das heutige Haus Burgstraße 12 sowie der linke Teil von Burgstraße 10 – einschließlich der dahinterliegenden Gartenflächen wurde von dem Hammerschmied Hubert Reuland (1794–1863) erworben. Dieser war kurz vor 1828 mit seiner frisch angetrauten Ehefrau Johanna Müller (1796–1871) von Eisenschmitt nach Oberkail gezogen. In der Urteilsschrift von 1835 wird Hubert Reuland, wie alle neuen Eigentümer im ehemaligen Burgbereich, als Inhaber eines Beihauses bezeichnet. Die älteste Tochter Katharina Reuland (1827–1890) war noch in Eisenschmitt geboren worden. Von den fünf in Oberkail geborenen Kindern erreichten zwei das Erwachsenenalter: Paul (1829–1881) und Friedrich (1835–1892). Um 1838 erwarb Hubert Reuland zudem das benachbarte Haus von Johann Weber, für das im Grundbuch im Jahr 1856 unspezifisch ein „Abbruch“ vermerkt ist. Im Jahr 1864 befanden sich schließlich beide Häuser im Besitz der Brüder Friedrich und Paul Reuland. Um 1880 teilten diese den Besitz entsprechend der heutigen Hausnummern auf; auch die hinter den Gebäuden liegenden Gärten wurden den jeweiligen Häusern zugeordnet. Paul wurde Eigentümer des Hauses Nummer 12, Friedrich des Hauses Nummer 10.
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Woona-Haus, Burgstraße 10
Friedrich Reuland (1835–1892) und seine aus Rittersdorf stammende Ehefrau Anna Maria Masholder (1838–1885) bewohnten spätestens ab 1879 das rechte der beiden Reuland-Häuser. Nach dem Tod des Vaters ging dieses in den Besitz ihres Sohnes Hubert Reuland (1862–1914) über. Im Gebäudeverzeichnis des Jahres 1910 wird er als Eigentümer geführt; als Berufsbezeichnung ist „Ackerer“ angegeben. Das Gebäude im Burgbereich wird dort als „Schmittenhaus“ bezeichnet, offenbar in Anlehnung an die Herkunft von Hubert Reulands gleichnamigem Großvater aus Eisenschmitt. Es bestand zu diesem Zeitpunkt aus einem Wohnhaus mit Stall sowie einem Holzschuppen mit Schweinestall, die sich hinter dem Haus im Garten befanden. Noch im selben Jahr, 1910, kam es zu einem Eigentümerwechsel. Hubert Reuland erwarb das freigewordene Flur-Haus in der Kyllburger Straße 31 und zog dorthin mit seiner aus Plütscheid stammenden Ehefrau Anna Maria Breit (1863–1944) sowie den Kindern Friedrich (22 Jahre) und Maria Susanna (15 Jahre). Das Anwesen in der Kyllburger Straße bot deutlich bessere Entfaltungsmöglichkeiten für die landwirtschaftliche Tätigkeit der Familie als das Haus in der Burg. Entsprechend zog nun kein Landwirt, sondern ein Handwerker in das Haus in der Burg ein: der Stellmacher Johann Schneider (1869–1947). Er stammte aus dem Schreinisch-Haus in der Burgstraße 4 und war seit 1899 mit Maria Kohl (1875–1931) aus Niederkail verheiratet. Seine Werkstatt richtete er in dem Gebäude hinter dem Wohnhaus ein. Die dort gefertigten Wagen und Karren mussten nach ihrer Fertigstellung in Einzelteilen durch den Hausflur getragen und vor dem Haus wieder zusammengesetzt werden. Zu den vier Kindern, die 1910 mit in das Haus einzogen, kamen fünf weitere hinzu, von denen allerdings drei sehr früh verstarben. Sohn Christoph Schneider (1902–1984) erlernte ebenfalls den Beruf des Stellmachers und wohnte zunächst mit seiner Ehefrau Franziska Olker (1903–2002) im Elternhaus. Nach der Eheschließung der Tochter Magdalena Schneider (1908–2002) mit dem Stellmacher Josef Engel (1906–1977) aus Idenheim im Jahr 1933 zog der ältere Bruder mit seiner Familie nach Meisburg, dem Heimatort von Franziska Olker. Ein Verzeichnis der Haushaltsvorstände aus dem Jahr 1938 nennt Schwiegervater und Schwiegersohn gemeinsam: „Johann Schneider und Josef Engel, beide Stellmacher“. Nach dem Tod Johann Schneiders bewohnte das kinderlose Ehepaar Engel-Schneider allein das Haus in der Burgstraße 10, das seit Schneiders Einzug im Jahr 1910 berufsbedingt den Hausnamen „Woona=Wagner“ trägt. Die letzten Lebensjahre verbrachte Woona-Lena, wie Magdalena Engel geborene Schneider genannt wurde, in einer Senioreneinrichtung in Wittlich. Das Haus im Burgbereich wurde schließlich von Werner Behring und Brigitte Karsten erworben. In den vergangenen Jahrzehnten haben sie das Gebäude mustergültig restauriert: zugemauerte Fensteröffnungen an Vorder- und Rückseite wurden wiederhergestellt, das Obergeschoss vollständig zu Wohnzwecken ausgebaut und später eingezogene Zwischenwände entfernt, der Hauseingang verlegt, die zuvor eher provisorisch wirkende Holztreppe behutsam durch eine schmale Metall-Wendeltreppe ersetzt sowie Wandflächen und Böden saniert beziehungsweise stilgerecht erneuert.
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Schneida-Haus, Burgstraße 12
Paul Reuland (1829–1881) und seine aus Pickließem stammende Ehefrau Margaretha Willems (1839–1902) bewohnten spätestens ab 1879 das linke der beiden Reuland-Häuser. Im Jahr 1900 befanden sich ihre beiden erwachsenen Kinder gemeinsam im Besitz des Hauses: Christoph Reuland (1864–1946) und Katharina Reuland (1867–1958), verheiratete Bender. Christoph Reuland zog nach seiner Eheschließung mit Anna Maria Müller in deren Heimatort Spang und veräußerte seinen Anteil am Haus Burgstraße 12 an seine Schwester. Diese wird im Jahr 1904 in den Grundbüchern als alleinige Eigentümerin geführt. Im Jahr 1929 kehrte der inzwischen verwitwete Christoph mit seinem erwachsenen Sohn Johann nach Oberkail zurück und erwarb das sogenannte Pooten-Haus, das heutige Haus Burgstraße 5. Katharina Reuland war seit 1897 mit dem aus Gransdorf stammenden Polizeidiener Georg Bender (1866–1952) verheiratet. In der Burgstraße wurden dem Ehepaar fünf Kinder geboren. Im Jahr 1904 erwarben sie einen Acker in der oberen Kyllburger Straße, auf dem sie sich noch vor 1907 ein neues Wohnhaus errichteten, damals das letzte Gebäude der Kyllburger Straße, heute Hausnummer 33. Das Haus im Burgbereich veräußerten sie an den Schneider Karl Antony. Dessen Beruf prägte den neuen Hausnamen, der den früheren ersetzte: Aus dem Schmettna-Haus wurde das Schneida-Haus. Karl Antony (1859–1915) stammte aus dem Kaulen-Haus (Kyllburger Straße 16). Seine Ehefrau Elisabeth Schmitt (1866–1937) kam aus dem Berrbachs-Haus (Kuhberg 3) und war noch in dem kleinen isoliert am Bierbach stehenden Steinhauerhaus geboren worden. Wo das Ehepaar nach seiner Heirat im Jahr 1894 zunächst lebte, ist nicht bekannt. Beim Umzug in die Burg lebten drei ihrer ältesten Kinder bereits; die jüngste Tochter Susanna wurde 1907 in der Burgstraße geboren. Laut Gebäudeverzeichnis des Jahres 1910 bestand das Anwesen lediglich aus Wohnhaus und Abort. Eine kleine Scheune mit Stall befand sich bereits damals auf einer separaten Parzelle direkt vor der Tordurchfahrt am Zilzen-Haus auf der rechten Seite vom ehemaligen Schlosshof her gesehen. Seit 1931 war Susanna Antony mit dem Arbeiter Peter Weber (1889–1965) aus Hermesdorf verheiratet. Zwei ihrer Kinder blieben in Oberkail: Tochter Elisabeth („Elschen“) heiratete Karl Schmitz und zog zu ihm in die Meisburger Straße 32, Sohn Reinhold heiratete Ingrid Burggraf aus Wilsecker und errichtete mit ihr ein neues Haus am Hetzenborn 8. Ihre Mutter, im Dorf als Schneida-Sus bekannt, bewohnte das Haus Burgstraße 12 bis zu ihrem Tod im Jahr 1996 allein. Anschließend lebten Corinna Kohl und Giselher Elenz mit ihrer Familie in dem von ihnen renovierten Gebäude. Sie hatten zum Beispiel den teilweise vermauerten Bogen um die Eingangstüre wieder freigelegt und die ehemalige Stalltüre durch ein Fenster ersetzt, um den dahinter liegenden Raum zu Wohnzwecken zu gewinnen. Im Jahr 2018 bezogen sie dann ihren Neubau auf dem Treppchen. Seither befindet sich das Haus im Eigentum von Regina und Wolfgang Koehler, die es inzwischen dauerhaft selbst bewohnen. Sie haben weitere umfangreiche Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten vorgenommen. Am augenscheinlichsten ist die Vergrößerung der Obergeschossfenster auf das ursprüngliche Format. Im Verbund mit den beiden Nachbarhäusern ist damit heute von außen der Zustand des Schlosses wieder sichtbar, wie er im 18. Jahrhundert gewesen sein muss. Im Innern des Hauses ist im Wohnzimmer im Erdgeschoss die gewölbte Decke aus der Erbauungszeit des Schlossflügels erhalten geblieben. Nach erheblichen Schäden durch das Hochwasser im Sommer 2021 mussten die Erdgeschossräume durch Familie Koehler erneut umfassend instandgesetzt werden.
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Ausgründungshäuser: Baumann-Haus, Bitburger Straße 11
Kurz vor 1840 müssen Johann Weber (1799–1844) und seine Ehefrau Maria Bayet (um 1795–1865) das erste Haus am Standort Bitburger Straße 11 errichtet haben. Es handelte sich um den linken Teil des heutigen Gebäudes, der sich vom unteren Giebel bis unmittelbar rechts neben der Haustür erstreckt. Vermutlich war ihre Tochter Anna Maria Weber (1825–1868) noch im Elternhaus verheiratet. Ihr drei Jahre älterer Ehemann Nikolaus Raskob stammte aus Dahlem. Vier der fünf in Oberkail geborenen Kinder verstarben noch vor ihrer Mutter. Nach ihrer Eheschließung im Herbst 1866 kehrte dann die Tochter Katharina Weber (1836–1904) in das Elternhaus zurück. Zuvor hatte sie in Pelm gelebt, vermutlich als Magd in einem Bauernhaus. Ihr Ehemann, der Hirte Nikolaus Baumann (1832–1879), stammte aus Gladbach. Der jüngere der beiden Söhne von Nikolaus Baumann und Katharina Weber, Johann Baumann, erwarb später das gegenüberliegende Haus Bitburger Straße 20, das seine Witwe im Jahr 1913 wieder veräußerte. Der ältere Sohn gleichen Namens, der Tagelöhner Johann Baumann (1867–1922), übernahm hingegen das Elternhaus. Er war seit 1900 mit Katharina Schneider (1875–1937) aus Lüxem verheiratet. Im Gebäudebuch des Jahres 1910 wird das Anwesen als „Wohnhaus mit Stall“ geführt. Die ehemalige Stalltür ist noch heute links vor dem Treppenaufgang erkennbar. Im Jahr 1931 ging das Haus in den Besitz der ältesten Tochter Susanna Baumann (1901–1979) über, die mit dem Schneider Gerhard Rohs (1895–1968) aus Fleringen verheiratet war. 1950 wurde rechts an das Wohnhaus eine Scheune angebaut. Nach dem Wegzug der Kinder Martha, Theresia (Resi) und Johann (Häns) wurde der unverheiratete Sohn Heinrich Rohs (1936–2007) im Jahr 1961 alleiniger Eigentümer. Nach dem Tod seiner Mutter bewohnte er das kleine Haus allein. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er bei seiner Schwester Theresia Koch, geborene Rohs, in Badem. Das Haus in Oberkail stand anschließend für einige Jahre leer, bis es von Karl Steffen erworben und in den folgenden Jahren saniert wurde. Heute bewohnt Karl Steffen das Haus gemeinsam mit seiner Ehefrau Saskia Filke und ihrem gemeinsamen Sohn. Hinter dem Gebäude legte er eine Heidelbeerplantage an, die in den letzten Jahren auf weitere Standorte im Ort ausgeweitet wurde und inzwischen auf rund 3.500 Sträucher angewachsen ist.

Bender-Haus, Kyllburger Straße 33
Der Polizeidiener Georg Bender (1866–1952) und seine Ehefrau Katharina Reuland (1867–1958) errichteten nachweislich der Jahreszahl auf dem Türsturz im Jahre 1906 das Wohnhaus in der Kyllburger Straße 33. Neben dem Wohnhaus mit Backofen entstanden ein Abort, eine Scheune mit Stall sowie ein Schuppen. Im Jahr 1914 wurde anstelle des Schuppens ein neuer Schweinestall errichtet. Der Umfang und die Art der Gebäude verdeutlichen, dass der Schwerpunkt der Familie Bender-Reuland fortan auf der Landwirtschaft lag. In einer Liste aus dem Jahr 1938 werden Georg Bender und sein Sohn Matthias folgerichtig beide als Landwirte bezeichnet. Die Tochter Elisabeth Bender (1905–2000) heiratete Franz Vanck (1906–1990) aus dem Gehänen-Haus (Kyllburger Straße 4). Kurz vor 1936 errichteten sie ein eigenes Wohnhaus in der Wittlicher Straße 24. Elisabeths ledige Schwester Katharina Bender (1903–1992) zog später mit in dieses Haus. Die Nachkommen der Eheleute Vanck-Bender bauten später die heutigen Häuser Kailbachstraße 1a, 1b, 3 und 5 sowie das Haus Wittlicher Straße 26. Das elterliche Anwesen in der Kyllburger Straße übernahm im Jahr 1937 der Sohn Matthias Bender (1907–1982). Er war mit Helena Comes (1910–2002) aus Spangdahlem verheiratet. Ihnen folgten später ihre Tochter Hildegard Bender (1935–2022) und deren aus Gindorf stammender Ehemann Alfred Franzen (1930–1994) als Bewohner des Hauses nach. Deren Sohn Heinz Franzen erbaute mit seiner Ehefrau Beate Illigen das Haus Laacher Weg 5. Die Tochter Monika Franzen und ihr Mann Alois Densborn, der aus dem Tissjiens-Haus (Orsfelder Weg 3) stammt, bauten schließlich einen Teil der ehemals landwirtschaftlich genutzten Gebäude des Elternhauses zu einem Wohnhaus mit der Anschrift Kyllburger Straße 33a um, das sie bis heute bewohnen.
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Kulturdenkmal
Der frühere Nordflügel des Schlosses in Oberkail wird als Bestandteil der ehemaligen Burganlage im Nachrichtlichen Verzeichnis der Kulturdenkmäler im Eifelkreis Bitburg-Prüm (Stand Juni 2025) geführt. Der Eintrag lautet: „Burgstraße 4-18, 20, Bitburger Straße 3, Haupichgasse 1 und 3; ehem. gräflich Manderscheidsche Burg Kail (Denkmalzone); um 1340 Ausbau des Hofes zur Wasserburg, ab 1809 tlw. abgebrochen und parzelliert; bauliche Reste der ehem. Vierflügelanlage, im Wesentlichen 17. Jh. (1625) und um 1700, tlw. Umbau zu Quereinhäusern, 19. und frühes 20. Jh.“

(Jörg Kreutz, Oberkailer Zeitspuren e.V. - geschichtlicher Verein der Ortsgemeinde Oberkail, 2025)

Quellen
  • Kreisarchiv Bitburg: Akten des Standesamtes Oberkail.
  • LHAK, Außenstelle Kobern-Gondorf; Bestände 734-1104, 736-2291 und 736-3427.
  • Pfarrarchiv Oberkail und Bistumsarchiv Trier: Kirchenbücher der Pfarrei Oberkail.
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Literatur

Baersch, Georg; Schannat, Johann Friedrich (1852)
Eiflia illustrata oder Geographische und historische Beschreibung der Eifel. Band 3: Die Städte und Ortschaften der Eifel und deren Umgegend, topographisch und historisch beschrieben. (Eiflia illustrata, Band 3, Abteilung 1, Abschnitt 1.) Köln, Aachen, Leipzig u. Trier.
Ganser, Siegbert Anton (1876)
Manderscheid und Oberkail. Eine historische Monographie. Trier.
Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) (Hrsg.) (2025)
Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler, Eifelkreis Bitburg-Prüm. Denkmalverzeichnis Eifelkreis Bitburg-Prüm, 26. Sep. 2025. Mainz.
Gerten, Erich; Kreutz, Jörg; Rech, Claus (2001)
Oberkail. Geschichte eines Dorfes in der südlichen Eifel. Neuerburg.
Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.) (1991)
Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Bitburg-Prüm. Band 9.1, Verbandsgemeinden Kyllburg und Speicher. Worms.
Rheinischer Appelations-Gerichtshof zu Cöln (Hrsg.) (1835)
Urteilsschrift des Rheinischen Appelations-Gerichtshof zu Cöln in seiner öffentlichen Sitzung des ersten Civil-Senats vom 22. April 1835. Köln.
Roos, Stefan (1999)
Familienbuch Eisenschmitt 1716-1899. Welschbillig.
Wackenroder, Ernst / Clemen, Paul (Hrsg.) (1934)
Die Kunstdenkmäler des Kreises Wittlich. (Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, Band 12.4.) Düsseldorf.

Ensemble Schneida und Woona-Haus in Oberkail

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Burgstraße 10 und 12
Ort
54533 Oberkail
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Geschütztes Kulturdenkmal gem. § 8 DSchG Rheinland-Pfalz
Fachsicht(en)
Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Fotos, Literaturauswertung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
Historischer Zeitraum
Beginn 1695 bis 1700

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Jörg Kreutz: „Ensemble Schneida und Woona-Haus in Oberkail”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-360358 (Abgerufen: 23. Juli 2026)
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