Herrschaftshaus der früheren Burg- und schlossanlage in Oberkail

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Fachsicht(en): Landeskunde
Gemeinde(n): Oberkail
Kreis(e): Eifelkreis Bitburg-Prüm
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Koordinate WGS84 50° 02′ 12,34″ N: 6° 40′ 51,91″ O 50,03676°N: 6,68109°O
Koordinate UTM 32.333.944,91 m: 5.545.294,15 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.548.837,83 m: 5.544.719,91 m
  • Grundriss (Ausschnitt) des ehemaligen Herrschaftshauses in Oberkail gemäß einer Bauaufnahme des Jahres 1911

    Grundriss (Ausschnitt) des ehemaligen Herrschaftshauses in Oberkail gemäß einer Bauaufnahme des Jahres 1911

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    Ernst Wackenroder, Düsseldorf 1934, Seite 1057
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  • Blick in die Südwestecke der Burganlage von Oberkail (um 1990)

    Blick in die Südwestecke der Burganlage von Oberkail (um 1990)

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    Jörg Kreutz, Oberkail
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    Jörg Kreutz
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  • Detailaufnahme des Haustürsturzes des ehemaligen Wohnhauses Burgstraße 11 in Oberkail (2023)

    Detailaufnahme des Haustürsturzes des ehemaligen Wohnhauses Burgstraße 11 in Oberkail (2023)

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    Jörg Kreutz, Oberkail
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  • Das Pützfeld-Haus in der Burgstraße 11 in Oberkail (Ende der 1990er Jahre)

    Das Pützfeld-Haus in der Burgstraße 11 in Oberkail (Ende der 1990er Jahre)

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    Martina Elsen, Oberkail
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  • Federzeichnung mit einer Ansicht des Gebäudes Burgstraße 13, 17 und 15 in Oberkail (2025)

    Federzeichnung mit einer Ansicht des Gebäudes Burgstraße 13, 17 und 15 in Oberkail (2025)

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    Erich Schäfers, Oberkail
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  • Ansicht des Gebäudes Burgstraße 13-17 in Oberkail von der Burgstraße aus (2023)

    Ansicht des Gebäudes Burgstraße 13-17 in Oberkail von der Burgstraße aus (2023)

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    Jörg Kreutz, Oberkail
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  • Detailaufnahme des Eingangsbereiches von Haus Nummer 13 in Oberkail (2023)

    Detailaufnahme des Eingangsbereiches von Haus Nummer 13 in Oberkail (2023)

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  • Detailaufnahme des Schlusssteins der früheren Stalltüre am Gebäude Burgstraße 13 in Oberkail (2023)

    Detailaufnahme des Schlusssteins der früheren Stalltüre am Gebäude Burgstraße 13 in Oberkail (2023)

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  • Ansicht des ehemaligen Herrschaftshauses in Oberkail von Südosten (2023)

    Ansicht des ehemaligen Herrschaftshauses in Oberkail von Südosten (2023)

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    Jörg Kreutz, Oberkail
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  • Außenansicht des Gebäudes Burgstraße 15 in Oberkail mit dem imposanten Eingangsbereich des früheren Herrschaftshauses (2026)

    Außenansicht des Gebäudes Burgstraße 15 in Oberkail mit dem imposanten Eingangsbereich des früheren Herrschaftshauses (2026)

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    Ida und Armin Kreutz, Oberkail
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    Ida Kreutz; Armin Kreutz
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  • Gartenseite des ehemaligen Herrschaftshauses in Oberkail (um 1875)

    Gartenseite des ehemaligen Herrschaftshauses in Oberkail (um 1875)

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    Ortschronik Oberkail, 2001, vordere Umschlaginnenseite
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    (vermutlich) Siegbert Anton Ganser
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Der Südtrakt in der heutigen Burgstraße 13, 15 und 17 war vermutlich bereits der Standort des im Jahr 1201 erwähnten „Hofes zu Keyle“. Auch nach der Fertigstellung der Burg gegen Ende des 14. Jahrhunderts dürfte sich hier der Palas, das Hauptwohngebäude der Anlage, befunden haben. Die zu Beginn des 17. Jahrhunderts vorgenommenen Modernisierungen des mittelalterlichen Baukomplexes belegen diese Funktion für die damalige Zeit eindeutig. Die ursprüngliche Einheit dieses beeindruckenden Gebäudekomplexes ist trotz späterer baulicher Eingriffe dank der vorbildlichen Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen der letzten Jahrzehnte heute wieder gut nachvollziehbar.

Lage und Gebäudebeschreibung
Zwei Kinder von Michael Feltes und Anna Maria Kuhn teilen 1832
Heute nicht mehr vorhandenes Pützfeld-Haus, Burgstraße 11
Feltessen-Haus Burgstraße 13
Lenzen-Haus, auch Haupisch-Haus, Burgstraße 15
Schwadorfs-Haus, erste Hälfte des 20. Jahrhunderts: Bläsisch-Haus Burgstraße 17
Kulturdenkmal
Kulturdenkmal

Lage und Gebäudebeschreibung
Folgt man dem Verlauf der Burgstraße in Oberkail, so fällt der Blick unmittelbar auf das Renaissanceportal des ehemaligen Herrschaftshauses. Der heutige Baukomplex mit den Hausnummern 13, 15 und 17 präsentiert sich als zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit ausgebautem Dachgeschoss und verkörpert in seinem Erscheinungsbild eine historisch gewachsene, mehrfach überformte Bausubstanz. Ursprünglich handelte es sich erkennbar um einen zusammenhängenden Baukörper, der hinsichtlich Proportion, Traufhöhe und Dachform einem einheitlichen architektonischen Konzept folgte.
Rechts an das ursprüngliche Herrschaftshaus schließt sich heute ein niedrigerer, leicht vorspringender Anbau an, der früher Scheune und Stall des Hauses Nr. 15 beherbergte und heute überwiegend Wohnzwecken dient.

Das ehemalige Herrschaftshaus bestand aus einem einfachen, quaderförmigen, massiven Baukörper, der von einem sehr steilen Walmdach abgeschlossen wurde, wie es heute noch am rechten Gebäudeteil erhalten ist. Das Dach des linken Teils wurde nach einem Brand Ende der 1940er Jahre neu errichtet, jedoch nicht mehr dem historischen Vorbild angepasst. Die Firsthöhe und damit auch die Dachneigung wurden reduziert, sodass die Dachlandschaft heute keine gestalterische Einheit mehr bildet. Bedauerlicherweise wurde dieser Mangel bei der letzten Sanierung nicht behoben. Immerhin verläuft die Trauflinie über die gesamte Gebäudelänge hinweg weitgehend homogen und unterstreicht damit noch den ursprünglichen Zusammenhalt des Ensembles. Auch das einheitliche Farbkonzept – helle Putzflächen, akzentuiert durch ockerfarbene Sandstein- bzw. Werksteingewände an Fenstern und Türen – lässt diese ursprüngliche Einheit weiterhin gut ablesen.

Die rechten vier Achsen des Hauptgebäudes, entsprechend den heutigen Hausnummern 15 und 17, dürften vor dem Schlossneubau um 1700 den Wohnbereich der Grafenfamilie gebildet haben. Das Portal ist original erhalten, während die rechteckigen Fensteröffnungen vermutlich späteren Ursprungs sind. Das Untergeschoss des linken Gebäudeteils (heute Hausnummer 13) diente offenbar stets als Remise; die darüberliegenden Wohnungen wurden von der Dienerschaft bewohnt. Ob die massive Einfassung der ehemaligen Stalltür dieses Gebäudeteils mit der Inschrift „M Feldens Anno 1811“ tatsächlich erst in diesem Jahr angebracht wurde oder ob sich der Burgaufkäufer Michael Feltes in einem bereits vorhandenen Schlussstein verewigte, lässt sich heute nicht mehr mit Sicherheit klären. Angesichts seiner angespannten finanziellen Lage und seines frühen Todes dürfte er jedoch kaum Gelegenheit gehabt haben, dem Baukomplex nachhaltig seinen baulichen Stempel aufzudrücken.
Die heutige Zergliederung des ehemals einheitlichen Gebäudes zeigt sich insbesondere in der differenzierten Erschließung: Mehrere separate Hauseingänge mit jeweils eigenen Treppenanlagen sowie unterschiedliche Türgestaltungen markieren die nachträgliche Aufteilung in einzelne Nutzungseinheiten. Diese Eingriffe erfolgten offenbar unter weitgehender Wahrung der historischen Fassadenstruktur, sodass die funktionale Trennung zwar deutlich, gestalterisch jedoch zurückhaltend umgesetzt wurde.

Seit der Sanierung des Hauses Nr. 13 ist die spätere Anlage des Hauseingangs unter Aufgabe des ursprünglich zweiten Scheunentores klar nachvollziehbar. Das Haus Nr. 17 wird sogar ausschließlich von außerhalb der ehemaligen Burganlage erschlossen und ist an der Frontfassade lediglich durch vier Fenster in zwei Achsen sowie einen Kellereingang präsent. Das bis heute dominierende säulenbesetzte Hauptportal oberhalb der vorgelagerten fünfstufigen Sandsteintreppe (Hauseingang Nr. 15) entstand im ersten Viertel des 17. Jahrhunderts und ist in schlichten Renaissanceformen ausgeführt; stilistisch passt die Ornamentik der Tordurchfahrt am Haus Burgstraße 20 dazu. Aufgrund eines Grundsteins dieser Tordurchfahrt wurde auch für das Herrschaftshaus das Jahr 1625 als Entstehungszeit angenommen. Dendrochronologische Untersuchen an einer Pfette und einer Stuhlsäule eines Gesparres im Dachraum von Haus Nr. 15 haben aber im Jahr 2024 eine Erbauungszeit des Dachstuhls von kurz nach 1606 ergeben.

Insgesamt stellt der in den vergangenen Jahrzehnten mustergültig renovierte Gebäudekomplex ein anschauliches Beispiel für die Transformation eines ehemals einheitlichen, herrschaftlich geprägten Bauwerks in mehrere eigenständige Bau- und Nutzungseinheiten dar. Trotz dieser Zergliederung bleiben die ursprüngliche architektonische Ordnung und der historische Charakter des Ensembles bis heute klar nachvollziehbar.
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Zwei Kinder von Michael Feltes und Anna Maria Kuhn teilen 1832
Das ehemalige Herrschaftshaus sowie das daran anschließende Gebäude entlang des Kailbachs befanden sich zur Zeit der Erstellung des ersten preußischen Katasters im Jahr 1828 noch im gemeinschaftlichen Besitz der Erben von Michael Feltes und Anna Maria Kuhn. Der entsprechende Eintrag im Grundbuch mit der Artikelnummer 286 lautet „Raskopf, Wilhelm et Cons.“. Bei dem Genannten handelt es sich um Wilhelm Raskob (1802–1847), den aus dem sogenannten Webers-Haus (Bitburger Straße 12) stammenden Ehemann von Anna Maria Feltes (1804–1874), der Tochter des Ehepaares Feltes–Kuhn.

Mit den genannten Konsorten dürften der damals noch ledige, 22-jährige Sohn Johann Baptist Feltes sowie die 15-jährige Tochter Maria Sibylla Konstanze Feltes gemeint gewesen sein. Möglicherweise zählte auch Anna Marias zweiter Ehemann, Theodor Kohl senior (1791–1880), zu diesem Personenkreis. Dieser errichtete gemeinsam mit seiner dritten Ehefrau Magdalena Koch aus Salm zwischen 1830 und 1832 ein neues Wohnhaus auf dem Rippenfeld (heute Wittlicher Straße 8).

Ein Sterbedatum von Maria Sibylla Konstanze Feltes ist nicht bekannt; sie dürfte jedoch vor 1832 verstorben sein. In diesem Jahr kam es zur Aufteilung des Gebäudebesitzes innerhalb der Familie: Die Geschwister Anna Maria und Johann Baptist teilten den Besitz in der Burg unter sich auf. Anna Maria und ihr Ehemann Wilhelm Raskob erhielten die späteren Häuser Burgstraße 11, 15 und 17, während Johann Baptist Feltes und seine Ehefrau Maria Jakobina Clauß das Haus Burgstraße 13 übernahmen. Die drei Gebäudeteile, die auf den Namen Wilhelm Raskobs eingetragen waren, blieben auch in den ersten Jahren nach dem Tod seiner Witwe unverändert in diesem Besitzstand. Erst 1877 wurde das Wohnhaus der Eheleute veräußert; zwei Jahre später, im Jahr 1879, teilten sich zwei ihrer Kinder die verbliebenen Gebäude.
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Heute nicht mehr vorhandenes Pützfeld-Haus, Burgstraße 11
Vermutlich befand sich hier das Wohnhaus der Familie Raskob–Feltes. Das Ehepaar hatte neun Kinder, von denen vier bereits im Kindes- oder Jugendalter verstarben. Im Jahr 1835 wird Wilhelm Raskob als Besitzer eines Beihauses bezeichnet. Zum Zeitpunkt des Todes von Anna Maria Raskob, geborene Feltes, lebte vermutlich nur noch ihr unverheirateter, 40-jähriger Sohn Theodor Raskob mit ihr im Haus.
Der älteste Sohn, Johann Baptist Raskob, hatte sich zu dieser Zeit das heutige Haus Burgstraße 17 als eigene Wohnung eingerichtet; der genaue Zeitpunkt seines Einzugs ist jedoch nicht bekannt. Tochter Anna Maria Raskob war bereits im Jahr zuvor verstorben, vermutlich im neu errichteten arenbergischen Forsthaus (heute Meisburger Straße 9). Sie hinterließ ihren Ehemann, den Privatförster Ferdinand Rick, sowie den gemeinsamen Sohn Heinrich Rick. Tochter Maria Jakobina Raskob lebte mit ihrem Ehemann, dem arenbergischen Oberförster Johann Peter Brück, vermutlich im alten Forsthaus am Standort Wittlicher Straße 15. Der Sohn Stephan Raskob schließlich war nach seiner Eheschließung mit Elisabeth Probst in deren Elternhaus (Karelins; Hauptstraße 3) gezogen.

Rund anderthalb Jahre nach dem Tod seiner Mutter verstarb im Sommer 1875 auch Theodor Raskob. In der Folge dürften die verbliebenen Geschwister das Elternhaus veräußert haben. Im Jahr 1877 sind die jüdischen Brüder Moses und Nathan Ermann als Eigentümer im Grundbuch eingetragen. Beide stammten aus Osann; Nathan Ermann lebte offenbar nie dauerhaft in Oberkail. Moses Ermann (1841–1905) hingegen wohnte gemeinsam mit seiner Ehefrau Caroline Dublon (1844–1907) vermutlich bereits seit ihrer Hochzeit im Jahr 1871 in Oberkail, da ihr erstes Kind Amalia im Januar 1872 hier geboren wurde. In welchem Haus die Familie Ermann zwischen 1871 und 1877 lebte, lässt sich heute nicht mehr sicher nachvollziehen. Fest steht jedoch, dass das Haus Burgstraße 11 für sie nur eine Zwischenstation war; spätestens 1881 lebten sie in ihrem neu erworbenen Anwesen in der Burgstraße 3.

Das ehemals zur Burg gehörige Haus Burgstraße 11 wurde im Jahr 1881 vom aus Kyllburg stammenden Steinhauer Peter Hormann (1848–1898) erworben. Nach seiner Eheschließung lebte er zunächst mit seiner Frau Katharina Raskob (1852–1915) aus dem Oberkailer Kochs-Haus (Kirchstraße 3) in Kyllburg; später zog das Paar mit drei Kindern nach Oberkail. Dort wurden weitere neun Kinder geboren. Nach dem Tod Peter Hormanns ging das Anwesen in den Besitz seiner Witwe und der Kinder über. Im Gebäudeverzeichnis von 1910 wird Katharina Hormann, geborene Raskob, mit der Berufsbezeichnung „Ackerin“ geführt. Das Anwesen bestand zu dieser Zeit aus Wohnhaus mit Abort sowie einer Scheune mit Stall. Ob nach dem Tod der Mutter noch eines der beiden damals unverheirateten Kinder im Haus lebte, lässt sich heute nicht mehr klären. Im Grundbuch blieb die Witwe Hormann, geborene Raskob, weiterhin als Eigentümerin eingetragen.

Erst im Jahr 1923 erscheint grundbuchmäßig ein neues Besitzerehepaar: der aus Niederstadtfeld stammende Ackerer Johann Baptist Elsen (1886–1940) und seine Ehefrau Apollonia Hill (1889–1965), die aus dem heute nicht mehr bestehenden Hill-Haus (Kuhberg 4) stammte. Im Jahr 1931 ließen sie das Haus neu errichten. Davon zeugt ein heute an der benachbarten Wand vermauerter Türsturz mit der Inschrift „JBE 1931 AH“ – Johann Baptist Elsen und Apollonia Hill. Bereits 1935 wurde das Gebäude zu gleichen Teilen auf die drei Kinder überschrieben. Ende der 1940er Jahre lebte keines von ihnen mehr in Oberkail, sodass das Anwesen im Jahr 1967 an die benachbarte Familie Arnoldy (Burgstraße 9) verkauft wurde.

Das Haus war seit den Nachkriegsjahren an die Eheleute Johann Hubert Pützfeld (1879–1953) und Elisabeth Biesdorf (1889–1988) vermietet. Johann Hubert Pützfeld stammte aus Euskirchen und war von Beruf Uhrmacher. Seine Ehefrau Elisabeth wurde in Köln geboren, war jedoch eine Enkelin des in Oberkail lebenden Michael Biesdorf (1822–1899). In den 1990er Jahren stand das Haus zunächst leer und wurde schließlich Ende des Jahrzehnts von der damaligen Eigentümerfamilie Arnoldy abgebrochen.
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Feltessen-Haus Burgstraße 13
Ab dem Jahr 1832 befand sich das Anwesen, das heute die Adresse Burgstraße 13 trägt, im Besitz von Johann Baptist Feltes (1806–1882), der seit 1830 in erster Ehe mit Maria Jakobina Claus (1801–1847) aus Gerolstein verheiratet war. Dieser linke Gebäudeteil des ehemaligen Herrschaftshauses diente wie oben beschrieben in gräflicher Zeit im Untergeschoss als Remise; die Wohnungen im Obergeschoss wurden vermutlich von der Dienerschaft bewohnt.

Johann Baptist Feltes und Maria Jakobina Claus ließen den rechten der beiden ehemaligen Torbögen zu etwa zwei Dritteln abbrechen und errichteten an dieser Stelle den Eingang zum Erdgeschoss ihres neuen Wohnhauses, das sich bis heute dahinter befindet. Die Inschrift über der Haustür nennt die Initialen des Ehepaares sowie das Jahr der Baumaßnahme: „JBF 1833 MJC“. Der linke, große Torbogen aus dem beginnenden 17. Jahrhundert blieb bei dieser Umgestaltung erhalten. In den Waldnutzungsprozessen der 1830er Jahre wird Johann Baptist Feltes als Besitzer eines sogenannten „Beihauses“ bezeichnet; Angehörige dieser Personengruppe mussten ihre Nutzungsrechte gegenüber den Eigentümern der früheren Stockhäuser gerichtlich durchsetzen.

Aus der Ehe von Johann Baptist Feltes und Maria Jakobina Claus gingen sieben Kinder hervor. Mit seiner zweiten Ehefrau Anna Maria Wagner (1820–1866), die aus Gilsdorf bei Diekirch stammte, hatte er fünf weitere Kinder. Von elf der insgesamt zwölf Kinder ist der weitere Lebensweg bekannt: Vier verstarben früh, vier heirateten auswärts (Bocholt, Diekirch, Duppach und Gerolstein), drei blieben in Oberkail. Der Sohn Nikolaus Feltes (1834–1902) betrieb ab 1868 mit seiner Familie ein Gasthaus am Standort Kirchstraße 1. Tochter Maria Franziska Feltes (1836–1894) ließ sich mit ihrem Ehemann, dem Postillion Joseph Goergen, im heute nicht mehr bestehenden Haus Kyllburger Straße 20 nieder. Sohn Stefan Feltes (1838–1904) verblieb im Elternhaus in der Burg. Er war seit 1865 mit Anna Maria Raskob (1842–1927) aus dem Schulmers-Haus (Kirchstraße 1) verheiratet und nahm als Soldat der Main-Armee im Jahr 1866 am Preußisch-Österreichischen Krieg teil.

Aus dieser Ehe gingen zehn Kinder hervor. Fünf von ihnen verstarben früh, zwei heirateten auswärts (Gees, Wevelinghoven), drei blieben in Oberkail. Der Sohn Adolf Feltes (1876–1943) erwarb das Anwesen der Familie Raskob in der Hauptstraße 3, das bis heute nach dem Vornamen seiner Ehefrau Karoline Breuer benannt ist, Hausname: Karelins. Sohn Peter Feltes (1884–1962) lebte zunächst mit seiner ebenfalls aus Oberkail stammenden Ehefrau Maria Katharina Densborn in Hamborn bei Duisburg und erwarb 1929 das Haus Kyllburger Straße 24, das die Familie später selbst bewohnte. Tochter Margaretha Feltes (1871–1954) führte gemeinsam mit ihrem Ehemann Johann Leonhard Herrmann (1872–1950) aus dem Flips- bzw. neuen Philipps-Haus (heute nicht mehr vorhanden, Standort Schulstraße 2) die elterliche Landwirtschaft fort und wohnte auch in dem Haus in der Burg. Im Gebäudeverzeichnis von 1910 werden als zugehörige Bauten ein Wohnhaus mit Keller und Abort, eine Scheune mit Stallungen sowie ein Holzschuppen aufgeführt.

Im Jahr 1946 wurden der Dachstuhl und Teile des Gebäudes durch einen Brand zerstört; der Wiederaufbau zog sich bis 1949 hin. Zu diesem Zeitpunkt bestand der Gebäudekomplex aus Wohnhaus, Scheune, Stall und Werkstatt. Zwei Söhne der Familie kehrten nicht aus dem Zweiten Weltkrieg zurück. Die unverheiratete Tochter Maria Herrmann (1902–1977), genannt „Feltessen Mariechen“, bewohnte nach dem Tod der Eltern das Anwesen und führte die Landwirtschaft, soweit möglich, weiter.
In der Folge erwarb der Wittlicher Antiquitätenhändler Erich Kalkofen gemeinsam mit seiner aus Oberkail stammenden Ehefrau Ingrid Iserlohn (Bitburger Straße 5) das Anwesen und bewohnte es über viele Jahre. Nach einer Phase des Leerstands ging das Gebäude in den Besitz der Familie Fögen aus Spangdahlem über, die eine vorbildliche Außenrenovierung durchführte. Heute ist das Wohnhaus vermietet.
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Lenzen-Haus, auch Haupisch-Haus, Burgstraße 15
Im Zuge der Erbteilung unter den Kindern von Wilhelm Raskob und Anna Maria Feltes fiel dieser Gebäudeteil an die Tochter Maria Jakobina Raskob. Im Grundbuch des Jahres 1879 wird sie gemäß den damaligen Konventionen als Eigentümerin wie folgt geführt: „Brück, Johann Peter (Oberförster und Rentmeister a. D.), Ehefrau Maria Jakobina geb. Raskob“.
Vermutlich lebte das Ehepaar seit seiner Eheschließung im Jahr 1859 im arenbergischen Forsthaus, einem Vorgängerbau am Standort der heutigen Wittlicher Straße 15. Johann Peter Brück, geboren 1825 in Springiersbach, war seit 1858 als Revierförster in Oberkail tätig und wurde 1868 zum Oberförster befördert. Nach seiner Pensionierung im Jahr 1878 musste das Ehepaar die Dienstwohnung aufgeben und zog wahrscheinlich in das elterliche Erbe Maria Jakobina Raskobs im Burgbereich um. In den Oberkailer Grundbüchern des Jahres 1900 ist vermerkt, dass sich an den Eigentumsverhältnissen nichts geändert habe, das Ehepaar jedoch inzwischen in der Bürgermeisterei Benrath südlich von Düsseldorf wohnhaft sei.

Daraus lässt sich die Vermutung aufstellen, dass die späteren Eigentümer, Peter Josef Lenz (1870–1916) und seine Ehefrau Anna Maria Biesdorf (1864–1940), kurz nach ihrer Eheschließung im Jahr 1898 in das Anwesen eingezogen sind. Peter Josef Lenz war als Jugendlicher gemeinsam mit seinen Eltern und Geschwistern in das ehemalige Haupisch-Stockhaus (Haupichgasse 6) gezogen. Dieser Hausname prägte auch im Burgbereich die Bezeichnung des Anwesens Burgstraße 15; daneben war es nach dem Familiennamen als „Lenzen“ bekannt. Anna Maria Biesdorf stammte aus dem benachbarten Haus Burgstraße 20. Spätestens ab 1906 sind die Eheleute im Grundbuch als Eigentümer nachgewiesen.

Im Jahr 1910 wird Peter Josef Lenz mit dem Beruf „Ackerer“ geführt. Das Anwesen bestand zu diesem Zeitpunkt aus Wohnhaus und Abort sowie einer Scheune mit Stall. Von den zwischen 1899 und 1904 geborenen vier Kindern überlebten lediglich die beiden Söhne Michel und Ludwig das Kleinkindalter. Der jüngere Sohn Ludwig heiratete Katharina Kohl aus dem Kierjes-Haus (Hauptstraße 8) und zog dorthin. Michel Lenz (1899–1975) hingegen blieb mit seiner aus Großlittgen stammenden Ehefrau Christine Thiel (1899–1978) im Elternhaus in der Burg wohnen.
In einer Haushaltungsliste aus dem Jahr 1938 werden als Haushaltsvorstände „Lenz, Anna (Witwe)“ sowie „Michel Lenz, Arbeiter“ genannt – die verwitwete Mutter als Haushaltsvorstand für sich und ihren Sohn Ludwig sowie Michel Lenz für seine vierköpfige Familie. Von Michels beiden Töchtern heiratete Agnes Lenz in das Elternhaus ein. Ihr Ehemann Josef Fischer stammt aus dem Hehnen-Haus (Kuhberg 5). Das Ehepaar bewohnte mit seinen beiden Töchtern weiterhin das Haus in der Burg.

Parallel dazu errichteten sie in den 1970er Jahren neben der familieneigenen Feldscheune an der Gransdorfer Straße ein neues, größeres Wohnhaus, das sie schließlich 1978 bezogen. Das Haus in der Burg wurde zunächst vermietet, bevor Tochter Vera Fischer und ihr Ehemann Peter Brosche 1993 mit einer behutsamen Renovierung begannen. Seitdem bildet das Haus Burgstraße 15 den Mittelpunkt ihres Familienlebens.

Schwadorfs-Haus, erste Hälfte des 20. Jahrhunderts: Bläsisch-Haus Burgstraße 17
Spätestens seit 1879 befand sich das heutige Haus Burgstraße 17 im Besitz von Johann Baptist Raskob (1827–1884), dem ältesten Sohn von Wilhelm Raskob und Anna Maria Feltes. Er blieb unverheiratet. Knapp zwei Jahre nach seinem Tod übernahm sein Bruder Stephan Raskob, der im Haus Hauptstraße 3 lebte, das Eigentumsrecht an dem Anwesen. Offenbar bemühte sich dieser um eine zeitnahe Weiterveräußerung, denn spätestens ab 1888 wird in den Grundbüchern der Schornsteinfeger Matthias Joseph Thull als neuer Eigentümer genannt. Über dessen Person liegen weder genauere Angaben in den Grundbüchern noch Spuren in den Kirchenbüchern oder beim Oberkailer Standesamt vor.

Acht Jahre später ging das Anwesen in den Besitz des Tagelöhners Franz Ludwig Bleser (1867–1933) über. Er war ein Enkel von Adam Bleser, der 1813 in das Mergen-Haus (Kuhberg 9) eingeheiratet hatte. Seit 1894 war Franz Ludwig Bleser mit Angela Biesdorf (1857–1934) aus dem Haus Burgstraße 20 verheiratet. Auch im Jahr 1910 ist er noch als Eigentümer des Hauses Burgstraße 17 verzeichnet. Als zugehörige Gebäude werden zu diesem Zeitpunkt ein Wohnhaus mit Abort, ein Stall sowie ein Schweinestall genannt. Die Stallgebäude waren südlich des ehemaligen Burggebäudes auf dem inzwischen zugeschütteten ehemaligen Wassergraben errichtet worden; innerhalb des alten Burgbaus befand sich – wie auch heute – ausschließlich das Wohnhaus.

Zu dieser Zeit lebten im Haus: Franz Ludwig Bleser (43 Jahre), seine Ehefrau Angela Biesdorf (53 Jahre) sowie die gemeinsame zehnjährige Tochter Anna Maria. Zwei weitere gemeinsame Kinder waren früh verstorben. Außerdem gehörte Eva Bleser, die 23-jährige älteste Tochter Angela Biesdorfs aus einer früheren Beziehung, zum Haushalt. Eva war nach der Heirat ihrer zuvor ledigen Mutter von Franz Ludwig Bleser adoptiert worden. Im Jahr zuvor hatte sie den damals 25-jährigen Johann Joseph Hormann aus dem Haus Burgstraße 11 geheiratet. Die Kinder dieses Ehepaares wurden noch im Haus Burgstraße 17 geboren. Kurz nach der Eheschließung errichteten sie neben Stall und Schweinestall auch einen neuen Schuppen. Offenbar strebte die Familie jedoch eine weitere bauliche und räumliche Vergrößerung an, denn im Jahr 1929 erwarb sie das Haus Kirchstraße 3, in das sie gemeinsam mit den Großeltern umzog. Der aus der Burg mitgebrachte Hausname „Bläsisch“ ist bis heute für das Anwesen in der „Hosengasse“ gebräuchlich. Für das Haus Burgstraße 17 fanden sich bald neue Eigentümer: Peter Morbach und Margareta Fuchs. Ob das Ehepaar selbst dort wohnte, lässt sich heute nicht mehr klären, da beide weder in den Kirchenbüchern noch in den Standesamtsunterlagen von Oberkail in Erscheinung treten.

Deutlich besser fassbar sind ihre Nachfolger, die spätestens seit 1938 in dem Haus lebten: der Landwirt Jakob Schwadorf (1891–1958) aus dem Haus Kyllburger Straße 7 und seine aus Fließem stammende Ehefrau Magdalena Schmitz (1896–1972). Aus der Ehe gingen sieben Kinder hervor. Im Jahr 1949 bauten sie den vorhandenen Schuppen zu einer Scheune mit Stall um. Der jüngste Sohn Josef Schwadorf (1939–2019) führte gemeinsam mit seiner Ehefrau Gertrud Margaretha, genannt Gerda, Kalle den Haushalt und betrieb die Landwirtschaft im Nebenerwerb weiter.
Beide Töchter der Eheleute Schwadorf–Kalle errichteten mit ihren Familien jeweils ein Wohnhaus im Neubaugebiet „Auf der Flips“. Das Haus Burgstraße 17 befindet sich weiterhin im Familienbesitz.
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Kulturdenkmal
Das ehemalige Herrschaftshaus wird als Bestandteil der ehemaligen Burganlage im Nachrichtlichen Verzeichnis der Kulturdenkmäler im Eifelkreis Bitburg-Prüm (Stand Juni 2025) geführt. Der Eintrag lautet: „Burgstraße 4-18, 20, Bitburger Straße 3, Haupichgasse 1 und 3; ehem. gräflich Manderscheidsche Burg Kail (Denkmalzone); um 1340 Ausbau des Hofes zur Wasserburg, ab 1809 tlw. abgebrochen und parzelliert; bauliche Reste der ehem. Vierflügelanlage, im Wesentlichen 17. Jh. (1625) und um 1700, tlw. Umbau zu Quereinhäusern, 19. und frühes 20. Jh.“

(Jörg Kreutz, Oberkailer Zeitspuren e.V. - geschichtlicher Verein der Ortsgemeinde Oberkail, 2025)

Quellen
  • DendroLabor Trier: Oberkail, Burgstraße 15, LSB-Nr. 356/24*.
  • Kreisarchiv Bitburg: Akten des Standesamtes Oberkail.
  • Pfarrarchiv Oberkail und Bistumsarchiv Trier: Kirchenbücher der Pfarrei Oberkail.
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Literatur

Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) (Hrsg.) (2025)
Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler, Eifelkreis Bitburg-Prüm. Denkmalverzeichnis Eifelkreis Bitburg-Prüm, 26. Sep. 2025. Mainz.
Gerten, Erich; Kreutz, Jörg; Rech, Claus (2001)
Oberkail. Geschichte eines Dorfes in der südlichen Eifel. Neuerburg.
Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.) (1991)
Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Bitburg-Prüm. Band 9.1, Verbandsgemeinden Kyllburg und Speicher. Worms.
Rech, Claus (2015)
Burg Oberkail. In: Die Burgen und Schlösser des Eifelkreises. Beiträge zur Geschichte des Bitburger Landes, Bd. 100, Jg. 25, H. 3, hrsg. vom geschichtlichen Arbeitskreis Bitburger-Land im Volksbildungswerk Bitburger-Land e.V., S. 76-83.. Bitburg.
Rheinischer Appelations-Gerichtshof zu Cöln (Hrsg.) (1835)
Urteilsschrift des Rheinischen Appelations-Gerichtshof zu Cöln in seiner öffentlichen Sitzung des ersten Civil-Senats vom 22. April 1835. Köln.
Roos, Stefan (1999)
Familienbuch Eisenschmitt 1716-1899. Welschbillig.
Wackenroder, Ernst / Clemen, Paul (Hrsg.) (1934)
Die Kunstdenkmäler des Kreises Wittlich. (Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, Band 12.4.) Düsseldorf.

Herrschaftshaus der früheren Burg- und schlossanlage in Oberkail

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Burgstraße 13, 15, 17
Ort
54533 Oberkail
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Geschütztes Kulturdenkmal gem. § 8 DSchG Rheinland-Pfalz
Fachsicht(en)
Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Fotos, Literaturauswertung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger

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Jörg Kreutz: „Herrschaftshaus der früheren Burg- und schlossanlage in Oberkail”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-360218 (Abgerufen: 9. Juni 2026)
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