Die von 1984 bis 2001/02 betriebene Kart-Rennbahn innerhalb des Grand-Prix-Kurses des Nürburgrings, dargestellt auf der Topographischen Karte TK25 Rheinland-Pfalz (2003-2007).
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Das "Zakspeed-Kart-Motodrom", eine von 1984 bis 2001/02 betriebene Kart-Rennbahn innerhalb des Grand-Prix-Kurses des Nürburgrings. Dargestellt in einer Broschüre "Freizeitzentrum Nürburgring" (herausgegeben von der Nürburgring GmbH, wohl 1984).
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Luftaufnahme eines Teils der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings (2016). Mittig im Vordergrund die berüchtigte "ring°racer"-Achterbahn und dahinter die Kurvenkombination der "Mercedes-Arena", in deren Bereich sich zwischen 1984 und 2001/02 eine Kartrennbahn befand.
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Karte mit DarstellunKarte der von 1984 bis 2001/02 bestehenden Kart-Rennbahn innerhalb des Grand-Prix-Kurses des Nürburgrings (Stand 1995, erstellt 2011). Entgegen der Darstellung wurde der Kurs in der Regel im Uhrzeigersinn befahren.g der von 1984 bis 2001/02 bestehenden Kart-Rennbahn innerhalb des Grand-Prix-Kurses des Nürburgrings (Stand 1995, erstellt 2011).
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Teile der Gebäude "ring°boulevard" und "ring°werk" am Nürburgring (2013)
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Grand-Prix-Strecke Nürburgring, Blick entlang des Fahrerlagers (2020).
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Gesamtansicht der heutigen Grand Prix-Rennstrecke Nürburgring mit den umgebenden Anlagen, im Hintergrund links die namensgebende Nürburg (Pressefoto 2011).
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Die von 1984 bis 2001/02 betriebene Kart-Rennbahn innerhalb des Grand-Prix-Kurses des Nürburgrings, dargestellt auf der Topographischen Karte TK25 Rheinland-Pfalz (2003-2007).
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Das "Zakspeed-Kart-Motodrom", eine von 1984 bis 2001/02 betriebene Kart-Rennbahn innerhalb des Grand-Prix-Kurses des Nürburgrings. Dargestellt in einer Broschüre "Freizeitzentrum Nürburgring" (herausgegeben von der Nürburgring GmbH, wohl 1984).
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Luftaufnahme eines Teils der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings (2016). Mittig im Vordergrund die berüchtigte "ring°racer"-Achterbahn und dahinter die Kurvenkombination der "Mercedes-Arena", in deren Bereich sich zwischen 1984 und 2001/02 eine Kartrennbahn befand.
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Karte der von 1984 bis 2001/02 bestehenden Kart-Rennbahn innerhalb des Grand-Prix-Kurses des Nürburgrings (Stand 1995, erstellt 2011). Entgegen der Darstellung wurde der Kurs in der Regel im Uhrzeigersinn befahren.
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Teile der Gebäude "ring°boulevard" und "ring°werk" am Nürburgring (2013).
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Grand-Prix-Strecke Nürburgring, Blick entlang des Fahrerlagers (2020).
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Gesamtansicht der heutigen Grand Prix-Rennstrecke Nürburgring mit den umgebenden Anlagen, im Hintergrund links die namensgebende Nürburg (Pressefoto 2011).
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Im Innenbereich der zum 12. Mai 1984 als die „modernste Rennstrecke der Welt“ eröffneten Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings befand sich eine Kartrennbahn. Diese lag zwischen dem Fahrerlager und den südlichen Kurven des „neuen Rings“ direkt unterhalb des Hubschrauberlandeplatzes. Die Kartbahn wurde von 1984 bis zu ihrer durch Streckenumbauten am „Ring“ bedingten Schließung 2001/02 als Zakspeed-Kart-Motodrom von der Familie Zakowski betrieben. Erich Zakowski (1933-2023) war Gründer und Chef des im Ring-nahen Niederzissen ansässigen Rennteams Zakspeed, das in den 1980er-Jahren sogar in der höchsten Motorsportklasse der Formel 1 aktiv war.
Kartrennsport Beim Kartsport (auch Karting) werden die Motorsport-Wettbewerbe in der Regel auf speziell dafür gebauten Kartbahnen mit relativ kleinen und leichten motorisierten Fahrzeugen ausgetragen - den Karts oder Go-Karts, die heute je nach Klasse bis zu 33 kW (45 PS) leisten und Geschwindigkeiten von 150 km/h erreichen. Der vor allem auch von Kindern und Jugendlichen als Einstieg in den Motorsport betriebene Kartsport ist eine von lediglich fünf Motorsportklassen, die unter der Ägide des internationalen Motorsport-Dachverbands Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) Weltmeisterschaft-Status genießen.
Die Kartrennbahn „im Ring“ Die Kartrennbahn wurde im Innenbereich (englisch infield) der damals neuen Grand-Prix-Strecke zwischen dem Fahrerlager und den südlichen Ford-, Dunlop- und Shell-Kurven errichtet, unmittelbar nördlich der seinerzeit als Castrol-S bekannten Rechts-Links-Kombination des GP-Kurses und direkt unterhalb des damaligen Landeplatzes für Hubschrauber. Zur Ausstattung gehörte ein Tickethäuschen, eine Toilettenanlage sowie Service- und Verkaufsräume für Kartmaterial. Die äußere und längste Bahn war rund 1.000 Meter lang (eigene Messung nach der TK25, die Werbebroschüre nennt hingegen 1.300 m) und die Breite der Fahrbahn betrug durchgehend mindestens 8 Meter. In den Kurven verhinderten Auslaufzonen größere Schäden bei unfreiwilligen Ausflügen von der „zu den größten Kart-Bahnen der Welt“ gehörenden Strecke (so die Eigenwerbung). Der Kurs konnte über im Inneren der Bahn angelegte Abschnitte variiert bzw. sogar für den gleichzeitigen Betrieb von zwei kürzeren Rundstrecken aufgeteilt werden. In der Regel haben Rennstrecken eine „übliche“ Richtung, in der sie durchfahren werden - hier im Zakspeed-Kart-Motodrom galt „im Uhrzeigersinn“.
Während der Ring-Saison wurden Fahrten für Besucher und Touristen auf eher dezent motorisierten Leihkarts angeboten. Mitte der 1980er-Jahre kosteten acht Minuten Fahrvergnügen 10 DM, im Preis inbegriffen war ein je nach vorheriger Benutzung mehr oder weniger „speckiger“ Leihhelm. Für Gruppen war auch eine tage- oder stundenweise Anmietung des Kurses möglich. Ansonsten nutzten natürlich auch Kartsport-Amateur- und Profi-Rennfahrer den Kurs, die anfangs pro Tag 40 DM zahlten. Daneben fand die Bahn auch Verwendung als Ausbildungsstrecke für örtliche Rennfahrerschulen (auch Zakspeed selbst unterhielt eine solche). Darüber, ob hier auch nationale oder gar internationale Meisterschaftsläufe stattfanden, liegen keine Nachrichten vor. Ein im Mai 1990 ausgetragenes „Eifel-Kart-Rennen“ der beiden Klassen Interconti E und Formel E - diese erreichen mit über 80 PS Spitzengeschwindigkeiten von 270 km/h! - hätte die kleine Bahn sicher mehr als überfordert und fand auf der Nürburgring-Grand-Prix-Strecke statt (www.pro-steilstrecke.de). Bei größeren Veranstaltungen am Nürburgring wurde das Areal der Kartrennbahn auch als Parkplatz oder für andere Nutzungen in Anspruch genommen. Stand dort eine Imbissbude, bestand in der Folge häufig eine erhöhte Rutschgefahr durch Frittenfett ...
Das Ende der Kartrennstrecke Zur Saison 2002 wurde das Castrol-S der Grand-Prix-Strecke durch die neue und deutlich mehr Fläche einnehmende Kurvenkombination der neuen Mercedes-Arena ersetzt. Für die Streckenmodifikation, infolge der die Zuschauer die Rennwagen auf dem GP-Kurs länger verfolgen können, musste die Kartbahn weichen. Weitere Flächen wurden für eine Erweiterung des Fahrerlagers asphaltiert, so dass heute keinerlei Spuren der früheren Kartrennbahn mehr sichtbar sind.
Im Zuge des wirtschaftlich mehr als bedenklichen Projekts „Nürburgring 2009“ (mit seitdem mehrfach wechselnden Eigentumsverhältnissen, Insolvenzen u.ä.) wurde in dem neu geschaffenen Bereich des ring°werk eine kleinere Indoor-ring°kartbahn errichtet. Das von Rennsportfans nie wirklich angenommene ring°werk wurde zum 2. Februar 2026 geschlossen - vorgeblich „wegen umfangreicher Umbaumaßnahmen“.
Internet daveriley.weebly.com: Broschüre „Freizeitzentrum Nürburgring“ (herausgegeben von der Nürburgring GmbH, wohl 1984, PDF 13,9 MB, abgerufen 20.05.2026) www.auto-motor-und-sport.de: Grand-Prix-Strecke feiert 40. Geburtstag - Alles Gute Nürburgring! (Text Michael Bräutigam, auto Motor sport vom 14.05.2024, abgerufen 07.05.2026) www.pro-steilstrecke.de: Grand-Prix-Kurs 1985 - 1994 (abgerufen 07.05.2026) de.wikipedia.org: Nürburgring (abgerufen 07.05.2026) nuerburgring.de: ring°kartbahn (abgerufen 07.05.2026)
Die Eifel als Tourismusgebiet. In: Die Eifel - Beiträge zu einer Landeskunde (Festschrift 125 Jahre Eifelverein 1888-2013, Band 2), S. 227-246. Düren. Online verfügbar: weinbau-ahrtal.de, PDF "Die Eifel als Tourismusgebiet", abgerufen am 12.02.2020
Semmeling, Rob (2009)
Rennen! Races! Vitesse! Racing Circuits Netherlands, Belgium, Germany, Austria, Luxembourg, Switzerland. S. 111-112, o. O. Online verfügbar: www.wegcircuits.nl, abgerufen am 18.06.2020
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