Von den ehemals sechs Steinen des Ganges sind nur noch vier erhalten. Über zwei Stufen ist die Kammer zu erreichen. Insgesamt neun Trag- und drei Decksteine bilden die rund 4 Meter lange, 1,5 Meter breite und 1,5 Meter hohe Kammer des Grabes. Besonders gut erhalten ist das in den Zwischenräumen der großen Steine sehr sorgfältig eingefügte Trockenmauerwerk.
Von den ehemaligen Bestattungen ist nichts mehr vorhanden. Jedoch kann aufgrund der Form dieses Großsteingrabes eine Datierung in die Trichterbecherkultur (4100 bis 2850 vor Christus) erfolgen.
(Archäologisches Landesamt Schleswig-Holstein (ALSH) / Claus Weber, KuLaDig-Redaktion und Vertrauensmann für KuLaDig in Schleswig-Holstein, 2026)
Internet
grosssteingraeber.de: Großsteingräber und Megalithbauwerke: Die Idstedter Räuberhöhle (abgerufen 29.4.2026)
www.megalithic.co.uk: Sprockhoff 43, Idstedt Räuberhöhle (abgerufen 29.4.2026)
de.wikipedia.org: Idstedter Räuberhöhle (abgerufen 29.4.2026)