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Auftakttreffen zur Initiative Alte Welt (2018)
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Alte Welt Oldtimer-Bus
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Die "Alte Welt" ist eine historische Bezeichnung für die Region zwischen den Flusstälern des Glans, der Lauter und der Alsenz. Heute prägt die Regional-Initiative Alte Welt self-made-Prozess die Region, die die vier Landkreise gemeinsam mit der evangelischen Kirche gestartet haben.
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Die Aufnahme entstand beim Auftakttreffen der Alte Welt Initiative im August 2028 in Nußbach vor dem Alte Welt Museum. Zu sehen sind die Landräte Otto Rubly (Kusel, a.D.), Ralf Leßmeister (Kreis Kaiserslautern), Bettina Dickes (Bad Kreuznach), Rainer Guth (Donnersbergkreis) und Matthias Schwarz (Dekan Dekanat an Alsenz und Lauter) mit ihren Mitarbeiterstäben. (2018)
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Die Aufnahme zeigt den Alte Welt Oldtimer-Bus vor dem Kalkbergwerk in Wolfstein.
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Die „Alte Welt“ ist eine historische Bezeichnung für die Region zwischen den Flusstälern des Glans, der Lauter und der Alsenz. Heute prägt die Regional-Initiative Alte Welt den Namen und die Region, die die vier Landkreise gemeinsam mit der evangelischen Kirche gestartet haben.
Historie Die „Alte Welt“ ist eine historische Bezeichnung für die Region zwischen den Flusstälern des Glans, der Lauter und der Alsenz. Heute steht der Begriff für die malerisch gelegenen, beschaulichen Dörfer und reizvollen kleinen Städte. Wieso diese Region als „Die Alte Welt“ bezeichnet wird, ist nicht zweifelsfrei festzustellen. Als wahrscheinlichste Variante gilt der Eisenbahnbau im 19. Jahrhundert. Entlang der drei Flüsse wurden Linien gebaut, das Gebiet dazwischen blieb aber ohne Bahnanschluss. Die „Neue Welt“ mit Bahn galt damals als modern, während in der „Alten Welt“ angeblich die Zeit stehen blieb. Die Region befindet sich mit dieser Bezeichnung allerdings in durchaus prominenter Gesellschaft: Denn die Alte Welt ist auch eine historische Bezeichnung für die Kontinente der Erde, die den Europäern vor der Entdeckung Amerikas 1492 bekannt waren: Europa, Afrika und Asien.
Initiative Alte Welt Die Regional-Initiative Alte Welt ist ein „self-made“-Prozess, den die vier Landkreise gemeinsam mit der evangelischen Kirche als Initiative gestartet haben. Wir bewegen uns nicht in einem vorgegebenen Format, sondern entwickeln die Initiative ständig dynamisch weiter – immer entlang unseren gemeinsamen Interessen, Bedarfen und Möglichkeiten. Dazu gehört auch die Weiterentwicklung unserer organisatorischen Aufstellung – denn wer viel gemeinsam bewegt, braucht auch klare und effiziente Strukturen.
Im Fokus steht die Überschneidungsregion der vier Landkreise mit den Verbandsgemeinden Lauterecken-Wolfstein, Nordpfälzer Land, Otterbach-Otterberg und Nahe-Glan. Eine scharfe Abgrenzung soll es dabei aber ganz bewusst nicht geben. Ob „Alte Welt“ oder „Rund um die Alte Welt“ – entscheidend sind die gemeinsamen Themen und Herausforderungen unserer ländlichen Region an Lauter, Glan und Alsenz.
Beginn der Initiative Beim ersten konstruktiven Treffen am 10. August 2018 benannte jeder der vier Landkreise und die Kirche einen Koordinator für bestimmte Aufgabenfelder. Der Landkreis Kaiserslautern kümmert sich um Infrastruktur, Wirtschaft, bauliche Innenentwicklung und ÖPNV, der Kreis Kusel um Kultur, E-Mobilität und Versorgung, der Donnersbergkreis um Zahlen, Fördermöglichkeiten und Telekommunikation, und der Landkreis Bad Kreuznach um Tourismus, ärztliche Versorgung und Gesundheit. Die Evangelische Kirche Pfalz verantwortet Demografie, soziale Entwicklung, Jugend- und Seniorenarbeit. Nach mehreren Arbeitstreffen präsentierten die Koordinatoren am 19. Dezember erste Ergebnisse. Gastgeber Landrat Leßmeister und weitere Vertreter waren beeindruckt und einig, dass es nun darauf ankomme, aus der Bestandsanalyse konkrete Ideen zu entwickeln und die Ortsbürgermeister zu informieren. Alle Beteiligten sehen den gemeinsamen Weg als richtig, um die ländliche Struktur zu stärken.
Eine absolute Besonderheit dieser Kooperation ist die evangelische Kirche, die nicht nur als Partner, sondern als wesentlicher Mit-Initiator und elementarer Bestandteil der Alte Welt-Initiative auftritt. Im Gegensatz zu anderen Regionalentwicklungsinitiativen, bei denen Kirchen meist als Partner in einzelnen Projekten oder als Multiplikator fungieren, spielt die evangelische Kirche hier eine zentrale Rolle. Mit ihren Ideen und ihrem Engagement trug sie entscheidend zur Initialisierung und Stabilisierung der Initiative bei. Besonders die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen steht im Fokus, wobei über verschiedene Förderprogramme wie „Demokratie leben“ finanzielle Mittel eingeworben werden. Die historisch gewachsenen Strukturen und die überregionale Vernetzung der Kirche bieten neue Möglichkeiten für die Entwicklung der „Alten Welt“.
Anders als üblich startete die Alte Welt-Initiative nicht mit einem Konzept, sondern ging direkt in die praktische Arbeit über. Aus zehn gemeinsam definierten Themen wurden Arbeitsgruppen aus Mitarbeitern der Kreise, der evangelischen Kirche und teilweise auch der Verbandsgemeinden gebildet. In diesen Arbeitsgruppen wurden gemeinsame Herausforderungen erörtert und Chancen für konkrete Zusammenarbeit ausgelotet. Schnell kristallisierten sich in einigen Bereichen Projektideen heraus, die man gemeinsam und mit den verfügbaren Ressourcen direkt umsetzen konnte.
Ziele der Initiative Die Alte Welt-Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, die Region durch Kooperation und das Bewusstsein für ihre eigenen, regionalen Stärken zu fördern. Durch die Zusammenarbeit der 5K, den Landkreisen Kaiserslautern (KL), Bad Kreuznach (KH), Kusel (KUS), Donnersbergkreis (KiB) sowie der evangelischen Kirche, möchten wir positive Impulse für eine demografische und wirtschaftliche Entwicklung in der Alten Welt setzen. In den Grenzbereichen der vier Landkreise sowie in anderen peripheren Bereichen der Verbandsgemeinden und Landkreise gibt es viele Potenziale, die es zu nutzen gilt. Anstatt nur auf strukturelle Herausforderungen zu schauen, konzentrieren wir uns auf die vielfältigen Chancen, die diese Region bietet. Unser Ziel ist es, eine demografisch und wirtschaftlich stabile Region zu schaffen, die mit hoher Lebensqualität für alle hier lebenden Menschen verbunden ist. Diese Vision kann als allgemeingültige Zielsetzung für eine erfolgreiche Regionalentwicklung gesehen werden. Wir glauben fest daran, dass unsere Alte Welt eine positive Zukunft vor sich hat, und freuen uns darauf, diese gemeinsam zu gestalten.
(zusammengestellt von Christine Brehm, Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd, Neustadt an der Weinstraße. 2ß26)
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