Der Bau dieser Mühle erfolgte als Getreidemühle um das Jahr 1662. 1733 wird hier eine Ölmühle erwähnt. 1903 erwarb die Gemeinde Bodendorf die Mühle aus einer Konkursmasse und verpachtete sie dann nach Instandsetzung und der Investition in ein neues eisernes, unterschlächtiges Wasserrad. Die Mühle war bis zu ihrer Zerstörung durch einen Bombentreffer 1941 in Betrieb. Der letzte Müller war Michael Ley. Die Gebäudereste wurden in den 1950er Jahren beseitigt. Der Mühlengraben und der Mühlenteich sind in den Wiesen westlich von Bad Bodendorf und südlich der B 266 heute noch gut zu erkennen.
(Hardy Rehmann, Verein zur Förderung der Denkmalpflege und des Heimatmuseums in Sinzig e.V., 2026)
Quelle
Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz (Hrsg.) (2011): Landschaft im Wandel (LaWa) vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des 20. Jahrhunderts, dargestellt auf der Grundlage der amtlichen Topographischen Karten 1:25000, Blatt 5409 Linz am Rhein - Historische Kartenblätter von 1808 - 1997
Internet
www.aw-wiki.de: Bodendorfer Mühle (abgerufen 22.04.2026)