Streuobstwiese Laurentiuspütz bei Oberdollendorf (2024).
Copyright-Hinweis:
Joern Kling
Fotograf/Urheber:
Joern Kling
Medientyp:
Bild
Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Streuobstwiese Laurentiuspütz bei Oberdollendorf (2024).
Copyright-Hinweis:
Joern Kling
Fotograf/Urheber:
Joern Kling
Medientyp:
Bild
Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Streuobstwiese Laurentiuspütz bei Oberdollendorf (2024).
Copyright-Hinweis:
Joern Kling
Fotograf/Urheber:
Joern Kling
Medientyp:
Bild
Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Streuobstwiese Laurentiuspütz bei Oberdollendorf (2024).
Copyright-Hinweis:
Joern Kling
Fotograf/Urheber:
Joern Kling
Medientyp:
Bild
Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Streuobstwiese Laurentiuspütz (2024).
Copyright-Hinweis:
Joern Kling
Fotograf/Urheber:
Joern Kling
Medientyp:
Bild
Streuobstwiese Laurentiuspütz (2024).
Copyright-Hinweis:
Joern Kling
Fotograf/Urheber:
Joern Kling
Medientyp:
Bild
Alte Kirschbäume in der Streuobstwiese am Laurentiuspütz (2024).
Copyright-Hinweis:
Joern Kling
Fotograf/Urheber:
Joern Kling
Medientyp:
Bild
Streuobstwiese Laurentiuspütz (2024).
Copyright-Hinweis:
Joern Kling
Fotograf/Urheber:
Joern Kling
Medientyp:
Bild
Die 2,5 Hektar große, nordexponierte Fläche liegt etwas oberhalb von Oberdollendorf am Unterhang des Heisterbacher Tals in direkter Nachbarschaft zum Waldfriedhof. Die uneinheitlich erscheinende Fläche wird durch kleinere brachliegende Parzellen und Hecken strukturiert. Vor allem auf den bachnahen Flächen wuchert das Gebüsch beziehungsweise ist schon zu jungem Wald durchgewachsen.
Die hohe Sortenvielfalt der verbleibenden Obstbäume des Altbestands spiegelt die kleinteiligen Eigentumsverhältnisse wider. Die heute großen, einheitlich erscheinenden Wiesenflächen bestehen zumeist aus langen, schmalen Parzellenstreifen unterschiedlichster Besitzer, die teils ganz verschiedene Obstsorten bevorzugten. Auch wenn die zur Staunässe neigenden, stark lehmigen und schweren Böden mit geringem Porenanteil eher für den Anbau von Äpfeln und Pflaumen geeignet sind, findet sich am Laurentiuspütz auch eine Parzelle mit Süßkirschen. Zwei weitere sehr schmale Parzellen von nur 5 Meter Breite sind mit 34 Hauszwetschgen bestanden. Zum einen sind diese gut an den schwierigen Boden angepasst, zum anderen erlauben sie eine relativ schmale Kronenerziehung und damit weniger Probleme mit den Nachbarn. Die Früchte wurden unter anderem von den umliegenden Schnapsbrennereien abgenommen. Im Rahmen der Untersuchungen konnten außerdem noch 50 Apfelbäume nachgewiesen werden. Dabei handelt es sich teils um typische, ehemals stark verbreitete Äpfel zum Krautkochen, wie den rheinischen Bohnapfel, teils um weitere Sorten eines gewerblichen Obstanbaus, wie Schöner Boskoop und Jakob Lebel. Dazu kommen regionale Sorten wie Grün- und Tulpenapfel und vereinzelt auch seltene überregionale Sorten wie Orleansrenette und Tilgners Rote Herzkirsche. Ein Apfelbaum trägt Dank Veredelungen drei verschieden Sorten, darunter die Kanadarenette, die 1898 zum geförderten Normalsortiment des Landwirtschaftlichen Vereins gehörte.
Aufgrund der hohen Sortenvielfalt und der kleinteiligen Parzellierung der Fläche kann ein ehemaliger Anbau im Nebenerwerb und für den Eigenbedarf angenommen werden. Auch am Laurentiuspütz ist eine Überalterung und mangelnde Pflege des Bestandes festzustellen, der nach und nach zu einem schleichenden Verlust der Bäume führt.
Datierung circa 1900 bis heute
Zugang Ein Fahrweg verläuft entlang der Fläche.
Hinweis Das Objekt „Streuobstwiese Laurentiuspütz bei Oberdollendorf“ ist Element des historischen Kulturlandschaftsbereiches Siebengebirge (Kulturlandschaftsbereich Regionalplan Köln 446).
Zeugen der Landschaftsgeschichte im Siebengebirge. Historische Nutzungen und ihre Auswirkungen auf die Landschaft. (Kulturlandschaftspflege im Rheinland, Band 2.) Köln.
Der hier präsentierte Inhalt ist urheberrechtlich geschützt. Die angezeigten Medien unterliegen möglicherweise zusätzlichen urheberrechtlichen Bedingungen, die an diesen ausgewiesen sind.
Möchten Sie dieses Objekt in der Kuladig-App öffnen?
Wir verwenden Cookies
Dies sind zum einen technisch notwendige Cookies,
um die Funktionsfähigkeit der Seiten sicherzustellen. Diesen können Sie nicht widersprechen, wenn
Sie die Seite nutzen möchten. Darüber hinaus verwenden wir Cookies für eine Webanalyse, um die
Nutzbarkeit unserer Seiten zu optimieren, sofern Sie einverstanden sind. Mit Anklicken des Buttons
erklären Sie Ihr Einverständnis. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Datenschutzseite.