Pfarrhaus im Kloster Steinfeld

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Landeskunde
Gemeinde(n): Kall
Kreis(e): Euskirchen
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Koordinate WGS84 50° 30′ 11,44″ N: 6° 33′ 52,22″ O 50,50318°N: 6,5645°O
Koordinate UTM 32.327.293,58 m: 5.597.412,07 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.540.092,54 m: 5.596.531,05 m
  • Pfarrhaus (rechts) und Pfarrkirche (links) im Kloster Steinfeld in Kall (2025).

    Pfarrhaus (rechts) und Pfarrkirche (links) im Kloster Steinfeld in Kall (2025).

    Copyright-Hinweis:
    Peter Burggraaff / CC BY-SA 4.0
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  • Pfarrhaus im Kloster Steinfeld in Kall (2025).

    Pfarrhaus im Kloster Steinfeld in Kall (2025).

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  • Pfarrhaus im Kloster Steinfeld in Kall (2025).

    Pfarrhaus im Kloster Steinfeld in Kall (2025).

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Nach der Säkularisation der Prämonstratenserabtei Steinfeld blieb der letzte Abt Gilbert Surges (1790-1802) als Pastor in Steinfeld. Die Basilika ist seit der Säkularisation von 1802 vom Kloster getrennt und seitdem Pfarrkirche der Pfarrei St. Potentinus.

Der preußische Staat kaufte zwischen 1843 und 1846 die meisten Liegenschaften, die nach der Säkularisation des Klosters von den Franzosen verkauft worden waren, innerhalb der Klostermauer mit einem Gesamtumfang von mehr als 18 Hektar. Danach begann man mit dem Umbau für die Einrichtung der Erziehungsanstalt für Jungen, die 1853 eröffnet wurde. Hier konnten die Jungen einen Schulabschluss machen bzw. ein Handwerk erlernen. Die für die Ausbildungen benötigten Werkstätten stammen noch von den Mönchen. Der Ankauf des preußischen Staates war für die Erhaltung des Kloster von sehr große Bedeutung, da der Abriss mehrerer Klostergebäude damit vermieden werden konnte. Noch heute ist das Kloster Steinfeld eines der am besten erhaltenen Klöster.

Der Anstaltsdirektor zog in die alte Prälatur (Abtshaus) ein. Der dort wohnende Pfarrer der Pfarrei St. Potentinus musste das Haus verlassen. Deswegen wurde 1849 auf Anordnung des Regierungspräsidiums Aachen auf Staatskosten ein neues Pfarrhaus gebaut. Es handelt sich um ein zweistöckiges rechteckiges Haus mit Dachboden und Keller.

Zur Pfarrgemeinde Steinfeld gehören die Orte Wahlen, Steinfeld, Diefenbach, Gillenberg und Urft.

(Peter Burggraaff, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V., 2025)

Internet
de.wikipedia.org: Kloster Steinfeld (abgerufen 25.11.2025)

Literatur

Gehrke, Manfred (1998)
Die Salvatorianer im Steinfelder Gemeindeapostolat. In: 75 Jahre Salvatorianer im Kloster Steinfeld. Festschrift 1998, S. 75-90. Wesseling-Berzdorf.
Joester, Ingrid (1994)
Prämonstratenser in der Eifel: Steinfeld. In: Mötsch, Johannes u. Schoebel, Martin (Hrsg.): Eiflia sacra. Studien zu einer Klosterlandschaft, (Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte, 70.) S. 175-201. Mainz.
Kirfel, Helmut J. (2019)
Salvatorianer Kloster Steinfeld. In: Kleine Kunstführer, Kirchen und Klöster Bd. 1440, Regensburg (9. Auflage).

Pfarrhaus im Kloster Steinfeld

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Hermann-Josef-Straße
Ort
53925 Kall - Steinfeld
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Kein
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1849

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Peter Burggraaff: „Pfarrhaus im Kloster Steinfeld”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-356703 (Abgerufen: 7. Januar 2026)
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