Prälatur des Klosters Steinfeld

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Landeskunde
Gemeinde(n): Kall
Kreis(e): Euskirchen
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Koordinate WGS84 50° 30′ 13,29″ N: 6° 33′ 48,71″ O 50,50369°N: 6,56353°O
Koordinate UTM 32.327.226,29 m: 5.597.471,49 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.540.022,91 m: 5.596.587,70 m
  • Prälatur des Klosters Steinfeld in Kall (2025).

    Prälatur des Klosters Steinfeld in Kall (2025).

    Copyright-Hinweis:
    Peter Burggraaff / CC BY-SA 4.0
    Fotograf/Urheber:
    Peter Burggraaff
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Prälatur und Klausur des Klosters Steinfeld in Kall (2025).

    Prälatur und Klausur des Klosters Steinfeld in Kall (2025).

    Copyright-Hinweis:
    Peter Burggraaff / CC BY-SA 4.0
    Fotograf/Urheber:
    Peter Burggraaff
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Tor zur Prälatur und zur Kirche des Klosters Steinfeld (2025).

    Tor zur Prälatur und zur Kirche des Klosters Steinfeld (2025).

    Copyright-Hinweis:
    Peter Burggraaff / CC BY-SA 4.0
    Fotograf/Urheber:
    Peter Burggraaff
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Es nicht bekannt, ob kurz nach der Gründung der Prämonstratenserabtei Steinfeld eine Abtswohnung errichtet worden ist. Die Prälatur, Amts- und Wohnsitz des Abtes, ist um 1765 aus repräsentativen Gründen im barocken Stil umgebaut worden. In diesem Gebäude residierten die Steinfelder Äbte, die neben ihrer Funktion als Klostervorsteher auch weltliche Grundherren waren. Außerdem diente das Abtshaus als Unterkunft für bedeutende Gäste der Abtei.

Bei Freistellungsarbeiten am Dachstuhl des Prälaturgebäudes in den 1980er Jahren hat sich herausgestellt, dass dringend erforderliche Notsicherungsmaßnahmen notwendig waren, um den einsturzgefährdeten Dachstuhl zu sichern. Denn die heruntergekommene Dachdeckung und -entwässerung hatten zu Schäden durch Fäulnis und Schädlingsbefall mit statischer Gefährdung der Dachkonstruktion und Deckenbalken geführt.

Die erforderlichen Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten sowie die statische Sicherung des Dachstuhls der Prälatur fanden im Sommer 2007 statt. Hierbei konnte ebenfalls die ursprüngliche barocke Anordnung der Dachgauben wieder rekonstruiert und hergestellt werden.

Heute ist in der Prälatur ein Standesamt für Trauungen der Gemeinde Kall untergebracht.

(Peter Burggraaff, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V., 2025)

Internet
de.wikipedia.org: Kloster Steinfeld (abgerufen 25.11.2025)
www.kloster-steinfeld.de: Kloster Steinfeld (abgerufen 25.11.2025)
www.denkmalschutz.de: Kloster Steinfeld. Ein klösterliches Denkmal in der Eifel (16.12.2025)

Literatur

Joester, Ingrid (1994)
Prämonstratenser in der Eifel: Steinfeld. In: Mötsch, Johannes u. Schoebel, Martin (Hrsg.): Eiflia sacra. Studien zu einer Klosterlandschaft, (Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte, 70.) S. 175-201. Mainz.
Kirfel, Helmut J. (2019)
Salvatorianer Kloster Steinfeld. In: Kleine Kunstführer, Kirchen und Klöster Bd. 1440, Regensburg (9. Auflage).

Prälatur des Klosters Steinfeld

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Hermann-Josef-Straße
Ort
53925 Kall - Steinfeld
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Kein
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1138 bis 1765

Empfohlene Zitierweise

Urheberrechtlicher Hinweis
Der hier präsentierte Inhalt ist urheberrechtlich geschützt. Die angezeigten Medien unterliegen möglicherweise zusätzlichen urheberrechtlichen Bedingungen, die an diesen ausgewiesen sind.
Empfohlene Zitierweise
Peter Burggraaff: „Prälatur des Klosters Steinfeld”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-356693 (Abgerufen: 7. Januar 2026)
Seitenanfang