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Prälatur und Klausur des Klosters Steinfeld in Kall (2025).
Copyright-Hinweis:
Peter Burggraaff / CC BY-SA 4.0
Fotograf/Urheber:
Peter Burggraaff
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Tor zur Prälatur und zur Kirche des Klosters Steinfeld (2025).
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Prälatur des Klosters Steinfeld in Kall (2025).
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Tor zur Prälatur und zur Kirche des Klosters Steinfeld (2025).
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Es nicht bekannt, ob kurz nach der Gründung der Prämonstratenserabtei Steinfeld eine Abtswohnung errichtet worden ist. Die Prälatur, Amts- und Wohnsitz des Abtes, ist um 1765 aus repräsentativen Gründen im barocken Stil umgebaut worden. In diesem Gebäude residierten die Steinfelder Äbte, die neben ihrer Funktion als Klostervorsteher auch weltliche Grundherren waren. Außerdem diente das Abtshaus als Unterkunft für bedeutende Gäste der Abtei.
Bei Freistellungsarbeiten am Dachstuhl des Prälaturgebäudes in den 1980er Jahren hat sich herausgestellt, dass dringend erforderliche Notsicherungsmaßnahmen notwendig waren, um den einsturzgefährdeten Dachstuhl zu sichern. Denn die heruntergekommene Dachdeckung und -entwässerung hatten zu Schäden durch Fäulnis und Schädlingsbefall mit statischer Gefährdung der Dachkonstruktion und Deckenbalken geführt.
Die erforderlichen Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten sowie die statische Sicherung des Dachstuhls der Prälatur fanden im Sommer 2007 statt. Hierbei konnte ebenfalls die ursprüngliche barocke Anordnung der Dachgauben wieder rekonstruiert und hergestellt werden.
Heute ist in der Prälatur ein Standesamt für Trauungen der Gemeinde Kall untergebracht.
(Peter Burggraaff, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V., 2025)
Prämonstratenser in der Eifel: Steinfeld. In: Mötsch, Johannes u. Schoebel, Martin (Hrsg.): Eiflia sacra. Studien zu einer Klosterlandschaft, (Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte, 70.) S. 175-201. Mainz.
Kirfel, Helmut J. (2019)
Salvatorianer Kloster Steinfeld. In: Kleine Kunstführer, Kirchen und Klöster Bd. 1440, Regensburg (9. Auflage).
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