Kriegsgräberstätte im Kloster Steinfeld in Kall (2025).
Copyright-Hinweis:
Peter Burggraaff / CC BY-SA 4.0
Fotograf/Urheber:
Peter Burggraaff
Medientyp:
Bild
Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Kriegsgräberstätte im Kloster Steinfeld in Kall (2025).
Copyright-Hinweis:
Peter Burggraaff / CC BY-SA 4.0
Fotograf/Urheber:
Peter Burggraaff
Medientyp:
Bild
Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Kriegsgräberstätte im Kloster Steinfeld in Kall (2025).
Copyright-Hinweis:
Peter Burggraaff / CC BY-SA 4.0
Fotograf/Urheber:
Peter Burggraaff
Medientyp:
Bild
Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Kriegsgräberstätte im Kloster Steinfeld in Kall (2025). Es handelt sich um Gräber aus dem Zweiten Weltkrieg.
Copyright-Hinweis:
Peter Burggraaff / CC BY-SA 4.0
Fotograf/Urheber:
Peter Burggraaff
Medientyp:
Bild
Kriegsgräberstätte im Kloster Steinfeld in Kall (2025). Es handelt sich um Gräber aus dem Zweiten Weltkrieg.
Copyright-Hinweis:
Peter Burggraaff / CC BY-SA 4.0
Fotograf/Urheber:
Peter Burggraaff
Medientyp:
Bild
Kriegsgräberstätte im Kloster Steinfeld in Kall (2025). Es handelt sich um Gräber aus dem Ersten Weltkrieg.
Copyright-Hinweis:
Peter Burggraaff / CC BY-SA 4.0
Fotograf/Urheber:
Peter Burggraaff
Medientyp:
Bild
Auf der Kriegsgräberstätte innerhalb des Klosters Steinfeld ruhen 633 Kriegstote im Garten des ehemaligen Waisenhauses. Dort sind vor allem junge Soldaten begraben, die bei den Kämpfen im Winter 1944/1945 im Raum Schleiden-Kall-Mechernich-Schmidtheim gefallen sind. Etwa 300 von ihnen starben im Kloster selbst, da es als Lazarett und später beim Näherrücken der Front, als Hauptverbandsplatz eingerichtet wurde. Die Gefallenen kamen aus verschiedenen Regionen des damaligen Deutschlands, wie Ostpreußen, Schlesien, Elsass, Rheinland, Westfalen, Bayern, aber auch aus Österreich. Außerdem gibt es Gräber von russischen Soldaten, die für die Wehrmacht kämpften, Männer der Organisation Todt, italienische Legionäre und ein niederländischer Freiwilliger sowie zwei Frauen, die als Fernmeldehelferin bzw. Helferin in der Wehrmacht eingesetzt waren. Schließlich gibt es noch einige Gräber von deutschen und russischen Gefallenen des Ersten Weltkrieges.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat im Sommer 1950 die Friedhofsanlage ausgebaut und gestaltet. Hierbei konnten Mitarbeiter des Volksbunds von 135 unbekannten gefallenen Soldaten 105 identifizieren.
Für jeweils zwei Tote wurde ein Grabkreuz aus Gondelsheimer Naturstein aufgestellt. Eine Gedenkstätte mit einem Hochkreuz ist der Mittelpunkt der Anlage. Das Kreuz ist beschriftet mit einem Spruch von Friedrich Hölderlin: „Lasset erst die beiden Engel der Menschheit, die Menschlichkeit und den Frieden kommen. Was die Sache der Menschheit ist, gedeiht dann gewiss. Amen.“
Die Kriegsgräberstätte wurde am 16. September 1951 durch den damaligen Innenminister von Nordrhein-Westfalen, Dr. Adolf Flecken (1889 1966), eingeweiht. Der Aachener Regierungspräsident verfügte, dass der Friedhof in Obhut des damaligen Kreises Schleiden werden sollte. Die Einweihung wurde von Pater Dr. Dionysius Glehn, Direktor des Salvatorianer-Kollegs Steinfeld, vorgenommen.
Auf dem Klosterfriedhof an der Basilika befinden sich noch zwei weitere kleine Kriegsgräberstätten, eine im vorderen Abschnitt mit den Gräbern von 46 zivilen Bombenopfern des Zweiten Weltkrieges. Die zweite befindet sich im hinteren Abschnitt, wo die Gräber für 29 Gefallene des Ersten Weltkrieges angelegt wurden.
(Peter Burggraaff, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V., 2025)
Prämonstratenser in der Eifel: Steinfeld. In: Mötsch, Johannes u. Schoebel, Martin (Hrsg.): Eiflia sacra. Studien zu einer Klosterlandschaft, (Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte, 70.) S. 175-201. Mainz.
Kirfel, Helmut J. (2019)
Salvatorianer Kloster Steinfeld. In: Kleine Kunstführer, Kirchen und Klöster Bd. 1440, Regensburg (9. Auflage).
Der hier präsentierte Inhalt ist urheberrechtlich geschützt. Die angezeigten Medien unterliegen möglicherweise zusätzlichen urheberrechtlichen Bedingungen, die an diesen ausgewiesen sind.
Möchten Sie dieses Objekt in der Kuladig-App öffnen?
Wir verwenden Cookies
Dies sind zum einen technisch notwendige Cookies,
um die Funktionsfähigkeit der Seiten sicherzustellen. Diesen können Sie nicht widersprechen, wenn
Sie die Seite nutzen möchten. Darüber hinaus verwenden wir Cookies für eine Webanalyse, um die
Nutzbarkeit unserer Seiten zu optimieren, sofern Sie einverstanden sind. Mit Anklicken des Buttons
erklären Sie Ihr Einverständnis. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Datenschutzseite.