Klostergarten mit Labyrinth des Klosters Steinfeld

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Landeskunde
Gemeinde(n): Kall
Kreis(e): Euskirchen
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Koordinate WGS84 50° 30′ 15,1″ N: 6° 33′ 52,85″ O 50,50419°N: 6,56468°O
Koordinate UTM 32.327.309,67 m: 5.597.524,56 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.540.104,08 m: 5.596.644,10 m
  • Brunnen im Klostergarten des Klosters Steinfeld (2025).

    Brunnen im Klostergarten des Klosters Steinfeld (2025).

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    Peter Burggraaff / CC BY-SA 4.0
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  • Klostergarten des Klosters Steinfeld mit Brunnen (2025).

    Klostergarten des Klosters Steinfeld mit Brunnen (2025).

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  • Labyrinth im Klostergarten des Klosters Steinfeld (2025).

    Labyrinth im Klostergarten des Klosters Steinfeld (2025).

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  • Zielkreuz im Labyrinth des Klostergartens im Kloster Steinfeld (2025).

    Zielkreuz im Labyrinth des Klostergartens im Kloster Steinfeld (2025).

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Klostergärten wurden bei der Gründung des Klosters intra muros angelegt. Als Ziergarten sowie zur Bewirtschaftung des Klosters waren Gärten ein wichtiger Bestandteil von autarken Klöstern. Als Orte des Rückzugs und Spiritualität sind Gärten auch für die Kontemplation und Meditation von Bedeutung.
Gestalterische Merkmale sind diesbezüglich vor allem eine kreuzförmige Wegeführung und ein Mittelpunkt.

Sie dienen vor allem als Nutzgärten, obwohl sie im 17. und 18. Jahrhundert im Rahmen der barocken Umgestaltung des Klosters auch eine repräsentative Bedeutung erhielten. Nutzpflanzen wie Obstbäume und -sträuche, Gemüse, Küchenkräuter, Heilpflanzen oder Zierpflanzen wurden und werden in gesonderten Gartenbereichen bzw. in gesonderten Gärten angebaut.

Das Labyrinth im Klostergarten Steinfeld wurde im Jahr 2011 angelegt. Es umfasst 2000 Rotbuchen in Heckenform und hat einen Durchmesser von 25 Metern. Den Mittelpunkt des Labyrinths bildet das künstlerisch gestaltete Stahlkreuz mit einem Gesamtgewicht von 1000 Kilogramm. Das Kreuz wurde von Johannes Wittstamm, einem ehemaligen Schüler des Steinfelder Hermann-Josef-Kollegs, hergestellt und von der Stiftung Kloster Steinfeld finanziert.

(Peter Burggraaff, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V., 2025)

Internet
de.wikipedia.org: Kloster Steinfeld (abgerufen 25.11.2025)
www.kloster-steinfeld.de: Kloster Steinfeld (abgerufen 25.11.2025)

Literatur

Joester, Ingrid (1994)
Prämonstratenser in der Eifel: Steinfeld. In: Mötsch, Johannes u. Schoebel, Martin (Hrsg.): Eiflia sacra. Studien zu einer Klosterlandschaft, (Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte, 70.) S. 175-201. Mainz.
Kirfel, Helmut J. (2019)
Salvatorianer Kloster Steinfeld. In: Kleine Kunstführer, Kirchen und Klöster Bd. 1440, Regensburg (9. Auflage).

Klostergarten mit Labyrinth des Klosters Steinfeld

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Hermann-Josef-Straße
Ort
53925 Kall - Steinfeld
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Kein
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1028 bis 2011

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Peter Burggraaff: „Klostergarten mit Labyrinth des Klosters Steinfeld”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-356687 (Abgerufen: 7. Januar 2026)
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