Zufahrt zur Ölmühle im Tiefenbachtal aus Richtung Rurtal (2024)
Copyright-Hinweis:
Gabriele Harzheim / Landschaftsverband Rheinland
Fotograf/Urheber:
Gabriele Harzheim
Medientyp:
Bild
Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Ehemaliges Hauptgebäude der Ölmühle (2024)
Copyright-Hinweis:
Gabriele Harzheim / Landschaftsverband Rheinland
Fotograf/Urheber:
Gabriele Harzheim
Medientyp:
Bild
Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Hauptgebäude der Ölmühle (2024)
Copyright-Hinweis:
Gabriele Harzheim / Landschaftsverband Rheinland
Fotograf/Urheber:
Gabriele Harzheim
Medientyp:
Bild
Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Nebengebäude der Ölmühle, heutiges Wohnhaus (2024)
Copyright-Hinweis:
Gabriele Harzheim / Landschaftsverband Rheinland
Fotograf/Urheber:
Gabriele Harzheim
Medientyp:
Bild
Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Das Hauptgebäude der Ölmühle kurz vor dem Zweiten Weltkrieg
Copyright-Hinweis:
Geschichtsverein des Monschauer Landes e.V., Slg. Erkens /Landschaftsverband Rheinland
Fotograf/Urheber:
Walter Scheibler
Medientyp:
Bild
Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Historische Ansichtskarte "Die Oelmühle im Tiefenbachtale", um 1910
Copyright-Hinweis:
Slg. F.W. Hermanns
Fotograf/Urheber:
unbekannt
Medientyp:
Bild
Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Zufahrt zur Ölmühle im Tiefenbachtal aus Richtung Rurtal
Copyright-Hinweis:
Gabriele Harzheim / Landschaftsverband Rheinland
Fotograf/Urheber:
Gabriele Harzheim
Medientyp:
Bild
Hauptgebäude der Ölmühle, welches heute als Wohnhaus genutzt wird
Copyright-Hinweis:
Gabriele Harzheim / Landschaftsverband Rheinland
Fotograf/Urheber:
Gabriele Harzheim
Medientyp:
Bild
Hauptgebäude der Ölmühle
Copyright-Hinweis:
Gabriele Harzheim / Landschaftsverband Rheinland
Fotograf/Urheber:
Gabriele Harzheim
Medientyp:
Bild
Nebengebäude der Ölmühle, heutiges Wohnhaus
Copyright-Hinweis:
Gabriele Harzheim / Landschaftsverband Rheinland
Fotograf/Urheber:
Gabriele Harzheim
Medientyp:
Bild
Das Hauptgebäude der Ölmühle kurz vor dem Zweiten Weltkrieg
Copyright-Hinweis:
Geschichtsverein des Monschauer Landes e.V., Slg. Erkens /Landschaftsverband Rheinland
Fotograf/Urheber:
Walter Scheibler
Medientyp:
Bild
Historische Ansichtskarte "Die Oelmühle im Tiefenbachtale", um 1910
Copyright-Hinweis:
Slg. F.W. Hermanns
Fotograf/Urheber:
unbekannt
Medientyp:
Bild
Lage Die Ölmühle liegt im Tiefenbachtal südlich von Kesternich bzw. östlich von Huppenbroich in der heutigen Gemeinde Simmerath. Sie ist nur über einen Waldweg im Tal aus Richtung Dedenborn erschlossen.
Geschichte der Mühle Die Ölmühle ist nicht zu verwechseln mit der Huppenbroicher Mühle, die weiter bachaufwärts im Einmündungsbereich des Weckelbachs in den Tiefenbach lag. Sie war eine der vier Bannmühlen im Monschauer Land, die erstmals 1507/08 erwähnt sind, aber wahrscheinlich schon viel früher errichtet wurden. Die Mühle ist 1914 abgebrannt, nachdem sie mehrere Jahre bereits leer gestanden hatte. Heute lassen sich von den Baulichkeiten am ehemaligen Standort keine Spuren mehr erkennen.
Die Ölmühle weiter talabwärts dagegen ist später als die Huppenbroicher Mühle errichtet worden. Die ersten Hinweise stammen aus dem Jahr 1685/85, die besagen, dass der Probst von Reichenstein diese Mühle hat errichten lassen, wahrscheinlich zur Versorgung des Reichensteiner Klosters mit Lampen-Öl. Dazu wurden „Rübsamen“, also Rapssaaten, gemahlen und gepresst.
Bereits wenige Jahrzehnte später, 1711, schenkte der Reichensteiner Prior Cornelius Cörtges das Anwesen der Pfarre Eicherscheid. Der Wert der Immobilie wurde damals auf etwa 2000 Taler geschätzt. Da die Pfarre wegen ihrer Armut nicht imstande war, ihren Pfarrer vorschriftsmäßig zu entlohnen, sollten die Einnahmen aus der Mühle, mindestens aber 10 Taler im Jahr, der Besoldung des Pfarrers dienen. Knapp hundert Jahre nach ihrer Erbauung war das Mühlengebäude mit seiner Ausstattung allerdings durch Überflutungen und Schäden an den Mühlteichen beziehungsweise Wassergräben in einem so schlechten Zustand, dass der damalige Pfarrer Ohm etwa 300 Taler an Reparaturen hätte aufbringen müssen. Schließlich gelang ihm ein Übereinkommen mit dem Monschauer Rentmeister und Schulheißen Joseph de Berghes, der das Anwesen für jährlich 15 Taler pachtete und die Reparaturkosten übernahm. Dafür brauchte de Berghes nur ein geringes Wassergeld und keine Steuern für den Betrieb zu zahlen. In der Franzosenzeit muss die Mühle wohl in den Besitz von de Berghes gekommen sein, denn 1813 verkaufte er sie an Peter Schroeder aus Dedenborn. Es folgten im Laufe der Zeit weitere Besitzer. Wann das Mahlwerk stillgelegt wurde, kann nicht gesagt werden. Bis heute werden die Gebäude privat zu Wohnzwecken genutzt. Es existiert schon länger keine Mahleinrichtung mehr.
(Gabriele Harzheim, 2024)
Literatur
Mertens, Erich; Heidenbluth, Daniel; Bertram, Peter (2005)
Mühlen der Eifel: Die Nordeifel. Band II. Aachen.
Steinröx, Hans (1991)
Die Ölmühle im Tiefenbachtal. In: Das Monschauer Land Jahrbuch 1991, S. 36-37. Monschau.
Steinröx, Hans / Neuss, Elmar (Hrsg.) / Geschichtsverein des Monschauer Landes (Hrsg.) (1994)
Höfe - Mühlen - Schiefersteine. Aufsätze zur Geschichte des Monschauer Landes. Festschrift zum 80. Geburtstag des Verfassers. (Beiträge zur Geschichte des Monschauer Landes, 3.) Monschau.
Literaturauswertung, Vor Ort Dokumentation, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
Historischer Zeitraum
Beginn 1507 bis 1508
Empfohlene Zitierweise
Urheberrechtlicher Hinweis
Der hier präsentierte Inhalt steht unter der freien Lizenz CC BY 4.0 (Namensnennung). Die angezeigten Medien unterliegen möglicherweise zusätzlichen urheberrechtlichen Bedingungen, die an diesen ausgewiesen sind.
Möchten Sie dieses Objekt in der Kuladig-App öffnen?
Wir verwenden Cookies
Dies sind zum einen technisch notwendige Cookies,
um die Funktionsfähigkeit der Seiten sicherzustellen. Diesen können Sie nicht widersprechen, wenn
Sie die Seite nutzen möchten. Darüber hinaus verwenden wir Cookies für eine Webanalyse, um die
Nutzbarkeit unserer Seiten zu optimieren, sofern Sie einverstanden sind. Mit Anklicken des Buttons
erklären Sie Ihr Einverständnis. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Datenschutzseite.