Hermerather Mühle: Blick von Westen auf das Mühlengebäude rechts (2023)
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Blick von Westen in das Werschbachtal mit Grabenstrukturen im Bereich der ehemaligen Stauanlagen der Hermerather Mühle (2023)
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Nivellement und Plan der bei Hermerath projektierten oberschlägigen Fruchtmahlmühle. (1818)
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Blick von West auf das Mühlengebäude rechts (2023)
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Blick von Westen in das Werschbachtal im Bereich der ehemaligen Stauanlagen der Hermerather Mühle; Bachlauf mit Grabenstrukturen (2023)
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Die von dem Johann Klein und Peter Trompetter nachgesuchte Erlaubnis zur Anlegung einer Fruchtmühle. Nivellement und Plan der bei Hermerath projektierten oberschlägigen Fruchtmahlmühle. (1818)
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Lage Die Hermerather Mühle liegt in Alleinlage nordöstlich der Ortschaft Hermerath im Tal des Werschbaches circa zwei Kilometer unterhalb der Quelle und kurz unterhalb des Zuflusses des Düstersiefens. Als wasserbauliches Relikt ist heute noch die Struktur des vorgelagerten Stauteichs im Gelände erkennbar, der durch Anstau des Werschbaches das Wasser für den Mühlenbetrieb bereitstellte, aber mittlerweile zum Teil verlandet und brachgefallen ist.
Gebäude Das Wasserrad wurde bei Um- und Erweiterungsmaßnahmen eingemauert/eingebaut. Das Gebäude wird als Wohnhaus genutzt.
Geschichte Eine Erlaubnis zur Anlegung einer Fruchtmühle in Hermerath wurde von Johann Klein und Peter Trompetter 1818 nachgesucht (s. Mediengalerie). Die Hermerather Mühle ist bereits auf der Preußischen Uraufnahme (1836-1850) verzeichnet. Die Mühle gelangt vor rund 200 Jahren in den Besitz von Alois Haas aus Much, die Mühle bleibt in Familienbesitz. Das Einwohnerverzeichnis von 1901 listet als einzigen Müller Johann Peter Fring auf. (de.wikipedia.org) Der letzte Müller war Hubert Haas, der den Betrieb bis 1962 führte. Nach der Betriebsaufgabe der Mühle wird im Gebäude eine Gastwirtschaft eröffnet. 1998 beschreibt NICKE an der Hermerather Mühle einen Gaststättenbetrieb und den erhaltenen Mühlenteich. Das Gasthaus „Hermerather Mühle“ wird bis zur Schließung 2015 durch die Familie betrieben. Danach wird das Gebäude umgebaut und dient seitdem ausschließlich Wohnzwecken.
Internet www.ksta.de: Hermerather Mühle in Neunkirchen-Seelscheid. Das Ende der Hähnchen-Ära am Werschbach (Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger vom 9.10.2015, abgerufen 1.12.2025) de.wikipedia.org: Hermerath (abergufen 16.01.2026)
Quellen Archiv des Rhein-Sieg-Kreises: Die von dem Johann Klein und Peter Trompetter nachgesuchte Erlaubnis zur Anlegung einer Fruchtmühle. Nivellement und Plan der bei Hermerath projektierten oberschlägigen Fruchtmahlmühle. (1818)
Literatur
Nicke, Herbert (1998)
Bergische Mühlen. Auf den Spuren der Wasserkraftnutzung im Land der tausend Mühlen zwischen Wupper und Sieg. Wiehl.
Hermerather Mühle am Werschbach in Neunkirchen-Seelscheid
53819 Neunkirchen-Seelscheid - Hermerath / Deutschland
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Literaturauswertung, Vor Ort Dokumentation, Geländebegehung/-kartierung, Archivauswertung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
Historischer Zeitraum
Beginn 1818, Ende nach 1950
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Julia König (2026): „Hermerather Mühle am Werschbach in Neunkirchen-Seelscheid”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-345188 (Abgerufen: 26. Juni 2026)
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