Veldenzplatz in Lauterecken

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Fachsicht(en): Raumplanung
Gemeinde(n): Lauterecken
Kreis(e): Kusel
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Koordinate WGS84 49° 38′ 57,63″ N: 7° 35′ 31,22″ O 49,64934°N: 7,59201°O
Koordinate UTM 32.398.362,82 m: 5.500.595,89 m
Koordinate Gauss/Krüger 3.398.397,55 m: 5.502.356,86 m
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    Veldenzplatz in Lauterecken

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    Postkartenausschnitt von 1956

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    Schloss-Apotheke

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    Veldenzplatz in Lauterecken

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    Stele zur Stadtgeschichte

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    Grundsteuerkataster von 1845

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    Rekonstruktion des Schlosskomplexes

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    Veldenzplatz in Lauterecken

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    Veldenzplatz in Lauterecken

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Der heute als Veldenzplatz bezeichnete Platz hieß früher Marktplatz und umfasst den früheren Vorburgbereich mit Wirtschaftsgebäuden. An erhaltener Bausubstanz sind die Häuser „Schick“ und „Henrich“ aus dem 18. Jh. bemerkenswert.

Objektbeschreibung
Kulturdenkmäler
Haus Schick
An der „Veldenzschenke“
Stele von Gottfried Bräunling
„Haus Henrich“
Apotheke und Haus Albert Löb

Objektbeschreibung
Der Veldenzplatz, der im 19. und 20. Jahrhundert vielfach Marktplatz genannt wurde, ist aus einem Teil der ehemaligen Burg-/Schlossanlage hervorgegangen. Er umfasst die Fläche der einstigen „Vorburg“ mit herrschaftlichen Wirtschaftsgebäuden. Diese erweiterte die südwestlich gelegene Kernburg nach Norden hin. Durchgangsstraße war die Obere Gasse, heute Hauptstraße genannt. 1779 schenkte die kurpfälzische Herrschaft der Stadt den Platz.
In Blickrichtung der Prot. Pfarrkirche von 1865/66 (hier stand zuvor das Pfarrhaus mit Garten) mit dem von 1912 stammenden Kriegerdenkmal 1866-1870/71 und der 1891 gepflanzten Luitpoldlinde sehen wir linker Hand (Westseite) das 2014 sanierte, aus dem 18. Jahrhundert stammende „Haus Schick“ mit Mansarddach, mittig die „Veldenzschenke“ (einst Kantonsgefängnis und Scheuer & Stall Armbrust, die Gastwirtschaft ist erst nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden), und rechts das ab 2016 sanierte „Haus Henrich“ (derzeit Restaurant „Fachwerk“). An der Stelle des letzteren (Ostseite) befanden sich einst die herrschaftliche Schneiderei (später auch einmal Rathaus) und dahinter die herrschaftliche Schmiede (Fam. Armbrust), und direkt vorne an der Straße befand sich das „Schneidereitor“, das den Zugang zur „Vorburg“ ermöglichte. Auf der Westseite (linke Seite des Platzes) soll sich die herrschaftliche Küferei, einst „Reiffstall“ genannt, und ein Brandhaus befunden haben. Davor, an der Hauptstraße, befand sich vermutlich ein zweites Tor. Der gesamte Platz war durch die Ringmauer nach außen abgegrenzt. Der direkte Schlossbereich war ursprünglich durch eine Zugbrücke über einen 13-18 m breiten Wallgraben erreichbar.
An der Stelle des heutigen Geschäftshauses mit großem Schaufenster (Neubau 1964 als Blumenladen Dörr), rechts vom Veldenzschloss in der Hauptstraße gelegen, stand das als „Kuckuckshäuschen“ bekannte Fachwerkhaus des jüdischen Tabakwarenverkäufers Albert Löb, der 1937 mit Frau und Kindern vor den Nazis in die USA floh. Laut mündlicher Überlieferung stand das Haus an der Stelle eines früheren Wachtturms. Die Apotheke unweit des Schlosses - auch einmal in jüdischem Besitz - wurde 1886 gebaut, daneben befand sich das traditionsreiche „Gasthaus zur Krone“ (heute Kreissparkasse, siehe Beitrag zum „Neuen Bau“).
Im Zuge der Stadtsanierung der letzten Jahre wurde der Veldenzplatz erheblich aufgewertet und für den Autoverkehr abgesperrt. Ein Brunnen, eine Stele und Laubbäume ergänzen das Ensemble. Anmerkung: Zur Prot. Pfarrkirche, zum Veldenzschloss und zum Kriegerdenkmal 1866 und 1870/71 liegen eigenständige Beiträge in KuLaDig vor.
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Kulturdenkmäler
Eingetragene Kulturdenkmäler der Stadt Lauterecken am Veldenzplatz bzw. an diesen angrenzend sind (Schüler-Beigang 1999; Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler im Kreis Kusel/GDKE 2021):
  • „Prot. Pfarrkirche, Kirchgasse 6, neugotischer Saalbau mit Stufengiebeln, Glockenturm, 1865/66; platzbildprägend“
  • „Veldenzplatz, Kriegerdenkmal 1866 und 1870/71, Sandstein, 1911/12“
  • „Hauptstraße 43, barocker Mansarddachbau, 18. Jh.; ortsbildprägend“
  • „Hauptstraße 45/Veldenzplatz 4, Wohn- und Geschäftshaus im Vorburgbereich der Veldenzer Burg, 1732 und 1740, mit spätmittelalterlich-frühneuzeitlichen Teilen und Veränderungen des 19. Jh.“
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„Haus Schick“ (Hauptstr. 43) auf der Westseite (18. Jh.)
Das im Jahr 2014 sanierte Haus Schick mit Mansarddach auf der Westseite stellt ein weitgehend original erhaltenes barockes Gebäude aus dem 18. Jahrhundert dar. 1838 sowie 1845 erfahren wir vom dem Eigentümer Joseph Henrich, der Metzger von Beruf war. Er hatte das Wohnhaus mit Stall und Hofraum 1820 von Bernhard Henrich für den Betrag von 800 Gulden gekauft. Darin befand sich dann eine Apotheke, bis zum Bau der neuen Apotheke im Jahr 1886. Danach richtete hier Philipp Betz eine Seilerei ein. Ihm folgte der als Handwerksbursche in Lauterecken „hängengebliebene“ Friedrich Schick, der einen Krämerladen betrieb. Später erbte das Fräulein Eichenlaub, von allen nur „Schicke Liesje“ genannt, den Laden. Sie war eine kleinwüchsige, rotbackige und freundliche Person. Ihr Nachfolger war der Optiker und Juwelier Fuchs, der das Gebäude renovierte. Lange Zeit hatte auch der Tierarzt Otto Dietz seine Praxis in dem Haus. (Henrich 1978, Pfleger 1993)
Bei Schüler-Beigang (1999, S. 180) wird das Haus wie folgt beschrieben: „Wohnhaus. Der im 18. Jh. errichtete, zweigeschossige Putzbau mit Mansarddach steht in etwa am Platz des ehem. herrschaftlichen Reiffstalles, der die Vorburg nach Western begrenzte. Große Eckpilaster rahmen die Fassade des traufständigen Baues, der zwar durch die großen Schaufenster im Erdgeschoß beeinträchtigt ist, doch das einzige anspruchsvolle und weitgehend original erhaltene barocke Gebäude im Stadtbild darstellt. Mit seiner Ecklage zwischen Hauptstraße und Marktplatz kommt ihm eine wichtige städtebauliche Funktion zu.“
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An der „Veldenzschenke“: das 1865 abgerissene Kantonsgefängnis oder Arresthaus
Im Kreisarchiv Kusel und im Stadtarchiv Lauterecken aufgefundene Pläne (Lageplan und Gebäudeplan, siehe Anlage) zeigen uns die Lage des Kantongefängnisses am Marktplatz und vermitteln uns eine Idee seines Aussehens. Es stand im Bereich der heutigen „Veldenzschenke“ und des späteren Kriegerdenkmals. Wann es genau entstanden war, ist unklar. Die „Veldenzschenke“ ist als Gastwirtschaft erst nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden und hatte seitdem viele Besitzer und Pächter. 1938 befand sich hier noch eine Filiale des Kolonial- und Spezereiwarenhändlers „K. Philipp Kirchner“ (Hauptgeschäft in Bahnhofstraße), Inhaber war Kurt Kirchner.
Zink (1964, S. 232f.) vermutete den Gefängnisbau zwischen 1720 und 1763, da er im Güter- und Hausbuch von 1720 noch nicht auftaucht und er nachweislich 1763 von dem kurpfälzischen Hofbaumeister Rabaliatti besichtigt wurde. Es war ein herrschaftliches Gebäude, das durch die kurpfälzische Regierung unterhalten wurde und das die Sträflinge des Oberamts Lauterecken gefangen hielt. Es lag an der Bergseite des Marktplatzes. In der „Franzosenzeit“ kam es dann in den Besitz des Kantons Lauterecken (Kantonalfonds) und wurde Kantonsgefängnis oder Depot- oder Arresthaus genannt. Im Jahr 1801 galt es als das „am besten eingerichtete [Gefängnis] der ganzen Gegend“, die Aufsicht führte bis 1807 der Turmwächter Franz Stein. Umfangreiche Reparaturen fanden 1805 und 1825 statt. Große Kritik gab es, da der Gefängniswächter das Gewölbe seit Jahren als Kuhstall genutzt hatte und der stinkende Ausfluss den Marktplatz verunreinigte sowie die Gesundheit der Gefangenen bedrohte. Die Regierung beendete 1829 diese Zustände, der Wärter beugte sich den Anordnungen. 1844/45 waren dort beispielsweise eingesperrt: 36 männliche und 11 weibliche Polizeisträflinge, ferner 61 männliche und 21 weibliche Forstfrevler. 1852 ging das alte Gefängnis für 1000 Gulden an die Stadt über. Ein neues Gerichtsgebäude mit Gefängnis wurde 1857 in der Schulstraße fertiggestellt. Das alte Gefängnis, das schon immer als „Unzierde des Marktplatzes“ betrachtet wurde, beeinträchtigte nun den Blick auf die neue, 1865/66 gebaute Protestantische Pfarrkirche. Deshalb erwarb die Pfarrgemeinde bereits am 23. Juni 1865 das Gebäude um 600 Gulden von der Stadt zum Abriss. Der freigewordene Platz (0,02 Tagwerk) sollte nicht mehr bebaut werden und fortan im Eigentum der Stadt bleiben. Dies wurde in der Folge aber nicht eingehalten.
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Stele von Gottfried Bräunling (2009)
Die 2009 auf dem Veldenzplatz errichtete gusseiserne Stele wurde von dem renommierten, regionalen Künstler Gottfried Bräunling aus Relsberg gestaltet. Sie erinnert an die Geschichte der Veldenzstadt, an die in der Stadt ansässigen Gewerbe sowie an das bedeutende Fürstenpaar Georg Hans und Anna Maria von Pfalz-Veldenz, die hier residierten. Durch die Heirat mit der Tochter aus dem schwedischen Königshaus der Wasa, wurde Georg Hans einer der wohlhabendsten Renaissancefürsten im deutschen Südwesten. Mit der reichen Mitgift erwarb er Rechte an der Grafschaft Lützelstein in den Nordvogesen und die Herrschaft Guttenberg. Eifrig bemühte er sich um die Verbesserung der Hof-, Kirchen-, Schul- und Finanzorganisation seines kleinen Landes. Er gründete den Ort „Pfalzburg“ (Phalsbourg), wo sich hugenottische Glaubensflüchtlinge ansiedelten. Wegen Schulden musste er ihn aber später an den Herzog von Lothringen verkaufen. Um 1570 trug er dem Kaiser und den Reichsfürsten auf dem Reichstag in Speyer die Erneuerung der Hanse und die Errichtung einer Reichsflotte an. Ferner wollte er durch den Bau von Kanälen ein einheitliches Wasserstraßennetz im Stromgebiet des Rheins und seiner Nebenflüsse schaffen. Auch entwickelte er Pläne von phantastischen Kriegsmaschinen. Als der große Denker jedoch mit nur 49 Jahren in seinem Schloss in Lützelstein starb, hinterließ er seiner Familie einen großen Schuldenberg. Die Schwedenprinzessin starb 1610 in ihrem Witwensitz Lauterecken und wurde in der Erbgruft auf dem nahen Remigiusberg bestattet.
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„Haus Henrich“ (Hauptstr. 45, zuletzt Busch/Hammes) auf der Ostseite (18. Jh.)
Das einstige Haus Busch auf der Ostseite wurde ab 2016 durch die Stadt saniert. Dieses um 1740 neu errichtete Haus (Frank 2016, siehe PDF „Bauphasen“) ist bis heute am besten erforscht. Aufgrund seiner langen Geschichte, seiner verschiedenen Besitzer sowie des Konglomerats an Bauteilen, das sich aus verschiedenen Zeiten zusammensetzt, stellt das dreigeschossige Haus ein sehr interessantes Objekt der Lauterecker Stadtgeschichte dar. Zu Zeiten der Grafen von Pfalz-Veldenz befand sich an seiner Stelle wohl die herrschaftliche Schneiderei und Schmiede, im 18. Jahrhundert war es Rathaus und Erbbestandshaus der wohlhabenden italienischen Immigrantenfamilie Vincenti, Wohnhaus von Adjunkten und Bürgermeistern, dann Wohn- und Handelshaus der angesehenen Familie Henrich, Geburtshaus des bayerischen Kommerzienrates Oskar Henrich und zeitweise Sitz der Bezirkssparkasse (im Folgenden nach Fickert 2016).
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Vorüberlegungen zum 17. Jahrhundert
Ein Vorgängerbau lag im Stadtkern und im engeren Schlossbereich, der von einer Ringmauer umgeben war. Im Merianstich von 1645 (Topograhpia Palatinatus Rheni) ist das Gebäude links hinter dem „Alten Schloss“ als stattliches zwei- bis dreigeschossiges Haus zu erkennen. Im Lageplan von Stadtbaumeister E. Reißmann befindet sich das Bauwerk unweit des Schlosses und des „Neuen Baues“. Im vorderen Gebäudeteil soll sich die herrschaftliche Schneiderei befunden haben, im hinteren Teil die herrschaftliche Schmiede. Zur Schmiede ist die Einrichtung aus dem Jahr 1623 überliefert: „In der Kammer unter der Schmiede: Legeisen, Ziegelformen, Armbrüste. In der Schmiede: Blasbälge, Ambosse, Haken, Zangen, Spannringe und sonstige Schmiedegeräte“. Zum festen Personal der fürstlichen Herrschaft gehörten beispielsweise 1610 der Büchsenschmied Hans Ulrich und 1600 der Hofschneider U. Scherer. Bei einer großen Feuersbrunst, die laut lutherischem Kirchenbuch am 28. Februar 1676 „im unteren Flecken“ von Lauterecken zahlreiche Gebäude zerstörte, sollen Schmiede und Schneiderei verschont geblieben sein.
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18. Jahrhundert: Rathaus und Dreiteilung
Das heute noch existierende Haus lässt sich nach derzeitigem Forschungsstand bis ins 18. Jahrhundert zurückverfolgen. Wir erhalten zunächst Hinweise aus einer Korrespondenz von 1719 und dem alten Lauterecker Renovationsprotokoll von 1720, die beide im Landesarchiv in Speyer liegen. Nach dem Schreiben von 1719 bitten Bürgermeister Johannes Caspar Martin und die Gerichtsschöffen Johann Nickel Becker, Johann Adam Knapp, Johann Theobald Römer, Johann Adam Mieser und Georg Wickert den Kurfürsten von der Pfalz in Heidelberg mangels eines Rathauses, was „in einer Amtsstadt das vornehmste sei“, um die Zuweisung eines alten Torhauses mit Platz. Albert Zink schreibt darüber: „Die Stadtverwaltung war bereit, ‚ein sicheres, altes und doch baufälliges Torhaus (die ehemalige herrschaftliche Schneiderei) ad interim' als Stadthaus herzurichten, bis sich eine bessere Gelegenheit fände. Dazu benötigte sie ein neben dem Torhaus gelegenes 3 ½ Ruthen großes und der Herrschaft gehörendes ‚Plätzlein'. Die Beamten der kurpfälzischen Hofkammer in Heidelberg wollten diese Fläche nicht ohne weiteres abgeben und erkundigten sich, was die Stadt dafür zu geben gedenke. Die Antwort liegt nicht vor. Anderen Aufzeichnungen ist zu entnehmen, daß die Platzfrage im Tauschgeschäft geregelt wurde. Bald darauf erfolgte die Instandsetzung des Hauses, ‚gelegen zwischen dem Neuen Bau und dem Schneidereitor'. Am 12. März 1720 beauftragte der Lauterecker Amtsverweser Walz den Bürgermeister Römer, dem Maurer Georg Schreck aus Heinzenhausen für die geleistete Instandsetzung des Rathauses und den Abriß einer Mauer den verdienten Lohn zu geben, und zwar fünf Gulden und zwei Brote. Die Kosten sollten dem städtischen Ungeld (Getränkesteuer) entnommen werden, ein Zeichen dafür, dass die Stadt über keine flüssigen Mittel verfügte.“

Im Renovationsprotokoll von 1720 werden die Besitzer des Hauses aufgeführt. Zur damaligen Zeit lag noch eine Dreiteilung im Besitzstand vor: Der hintere „Gebäudeteil“ bzw. das hintere Haus war demnach das Erbbestandshaus von Georg Lang (die ehemalige herrschaftliche Schmiede), in der Mitte befand sich das Erbbestandshaus von Jakob Stein, und vorne das Bürgerhaus (die ehemalige herrschaftliche Schneiderei). Der genaue Wortlaut aus dem Renovationsprotokoll lautet: „[Nr.] 32. Georg Lang Hauß so die herrschaftl. Schmidt, 3. ruthen 3. schue gef. [gefurcht] der Marckplatz hinten wie auch neben Jacob Stein, so derselbe von gnädigst. Herrschaft in Erbbestandt und zinßet jährl. ½ rthl. [Reichsthaler]. [Nr.] 33. Jacob Stein Hauß samt hinten daran gelegenem platz. 6. ruthen so derselbe von gnädigst. Herrschaft in Erbbestand und zinßet jährl. Einen gulden 15 Xr. 3 [Kreuzer] gef. [gefurcht] vorn der Marckplatz, hinten Adam Knapp, eins: [einseit] Georg Lang anderseit Bürgerhauß. Modo Georg Römig [?] Modo Peter Vinzenti. [Nr.] 34. Bürger Hauß vormahls die Schneiderey genant 2. ruthen 14 ½ schue gef. [gefurcht] Jacob Stein sonst rundherumb die gaß. Modo Peter Vinzenti“
Das Bürger- oder Rathaus war ein „Torhaus“, da sich an seiner Seite das in der Mitte des 18. Jahrhunderts abgerissene „Schneidereitor“, durch das man Zugang zum Schlossbereich erhielt, befand.13 Das Rathaus wurde über 10 Jahre wohl eher als Provisorium genutzt, denn um 1731 scheint die Stadt ein neues Rathaus angeschafft zu haben.
Laut Renovationsprotokoll ging das Bürgerhaus in der Folge in den Besitz von „Peter Vinzenti“ über, das Haus von Jacob Stein zunächst an Georg Römig [?], danach ebenfalls an Peter Vincenti. Jacob Stein war laut eines Schreibens von 1717 Schneidermeister.
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Vincentisches Erbbestandshaus
Peter Vincenti wurde bereits 1730 und 1748 als Lauterecker Einwohner mit dem Zusatz „der Italiener“ in den Akten genannt. Er soll 1695 (oder 1694) in Como in der Lombardei als Sohn des höheren Magistratsbeamten Giuseppe de Vincenti (*1660) geboren sein, heiratete 1729 in Lauterecken Katharina Will („Willin“) aus Bingen (nach anderer Quelle aus Sobernheim) und verstarb am 24. Juni 1764 in Lauterecken. Er galt als wohlhabender Bürger, bei dem die Stadt sogar Darlehen aufnahm. Für das Jahr 1749 wird er zusammen mit Henrich Franz Jung in der Funktion des Bürgermeisters von Lauterecken aufgeführt. Migrationsforscher Roland Paul schreibt in einem Artikel über Einwanderer in der Pfalz: „Um 1728 kam der Handelsmann Pietro de Vincenti aus Italien nach Lauterecken. Zwanzig Jahre später war er dort bereits Bürgermeister. Sein in Lauterecken geborener Sohn Carl Jacob von Vincenti (1730-1800) avancierte zum kurpfalz-bayerischen Hofkammerrat, war zuletzt Hofkriegsgerichtsrat in München und wurde von Kurfürst Carl Theodor in den erblichen Adelsstand erhoben.“ Neben Carl Jacob (*13.04.1730) hatte Peter Vincenti mindestens noch zwei Töchter: Maria Anna Vincenti (*10.05.1732) und Magdalena Margretha Vincenti (*23.09.1734). Das Wohnhaus des Peter Vincenti wird bei Albert Zink (1968) folgendermaßen für das Jahr 1776 charakterisiert: „im 1. Stock 1 Stube, 1 Kämmerchen, 1 gewölbter Keller, im 2. Stock ein großes Zimmer mit Küche, im 3. Stock 1 Stube und 1 Kämmerchen“. Im Jahr 1779 schenkte die kurpfälzische Herrschaft den vor dem Vincentischen Haus gelegenen Platz (heute Veldenzplatz) der Stadt als Marktplatz. Im Landesarchiv Speyer befinden sich Akten der kurpfälzischen Hofkammer vom 9. November 1795, die bezeugen, dass es sich bei dem Vincentischen Haus am Marktplatz um ein herrschaftliches Erbbestandshaus handelte. Der originale Erbbestandsbrief mit den Pflichten des „Erbbeständers“, ausgestellt auf Peter Vincenti, dessen Ehefrau und die „Descendenten“ (erbliche Nachfahren), liegt vom 24. März 1750 bei und nennt neben dem Wohnhaus am Marktplatz noch eine Scheune in der Lochgasse (heute Schlossgasse). Die Lage des Hauses wird hier beschrieben als „zu dem alten schmitthaus zu Lauterecken gehörigen Hausplatz und das darauf gestellte neue Haus.“ Dies beweist, dass kurz vor 1750 ein Neubau entstanden sein muss. Vom 9. September 1785 gibt es dann noch einen Revers, der für die späteren Erben des Hauses, die Familie Soller, ausgestellt wurde. Die Lage des Hauses wird 1785 beschrieben als „vorn die Hauptstraß, hinten Philipp Diel mit der schmitt stehet mit einem Wimbel hinauf an der Philipp alten [= Philipp Alt] dung kauth, und es angränze Friedrich Hahn schuldig einen freyen Mandel zu deßen und der Philipp alten dung kaut und stallung offen zu laßen“.
Glücklicherweise findet sich in Archivalien vom Nachbarhaus Hahn (Lage gegenüber der heutigen Kreissparkasse) eine interessante Planskizze, die wohl aus dem Jahr 1740 stammt und Hinweise zu unserem Haus gibt: Sie zeigt die bis heute zu erkennende Dreiteilung des Gesamtkomplexes. Die wichtigsten Buchstaben in der Planskizze stellen dar: „A. der Marcktplatz. B. die straß. C. der Große herrschaftl. Schloßgraben. D. Peter Vinzenti Hauß. E. Georg Römigs Hauß so mit F. Adam Alten Hauß Erbbestand. G. Theobald Hahnen Hauß“ sowie H. ein Platz (gemeinsamer Erbbestand der Häuser 1-3) und J. ein Plätzlein des Peter Vincenti. Ein älteres Schreiben von 1717, ebenfalls aus den Archivalien zum Haus Hahn, spricht von dessen Lage an der alten Ringmauer, ohne jedoch konkretere Lagedetails zu nennen.
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19. Jahrhundert
Der frühere Stadtarchitekt von Lauterecken, Peter Cappel, kommentierte zur Bauhistorie des Hauses: „In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mehrfach umgebaut. Verschiedene Häuser wurden zusammengefasst und mit einem einheitlichen Mansarddach überdeckt. In einem Außenwandabschnitt befinden sich einige Spolien - u.a. auch aus dem Abbruchfundus des ‚Neuen Baus'. Seit Ende des 19. Jahrhunderts nach weiteren Umbaumaßnahmen als Wohn- und Geschäftshaus genutzt. Prägnant sind bei dem dreigeschossigen Bauwerk die Fachwerkgiebel-Aufsätze im vorderen Gebäudeteil, während ein lang gestrecktes Mansardendach dort anschließt. Eine bauhistorische Untersuchung hat bisher nicht stattgefunden.“ (Cappel 2015)
Bernhard Henrich soll laut der Familienchronik Henrich (1978) das Wohnhaus am Marktplatz (vorderes Haus bzw. heute vorderer Hausteil) im Jahre 1824 von Adjunkt und Kaufmann Karl Hollmann erworben haben.29 Hollmann stammte aus Meisenheim und ist schon um 1800 in Lauterecken nachweisbar. Genauer erfahren wir es aus dem Sektionsverzeichnis der Gemeinde Lauterecken (Sektion D) aus der Zeit kurz vor 1804, das sich im Stadtarchiv befindet.31 Demnach gehörte das vordere Haus (Sektionsnummer 60: „zweistöckigt Hauß“ 5 Ruthen; Nr. 61: „Stall und Hofgering“ 3 Ruthen) zu dieser Zeit der Witwe von Philipp Soller („Philipp Sollers Wittib“), welcher aus Kusel stammte und schon 1789 in Lauterecken nachweisbar ist.32 Besitznachfolger ist laut Sektionsverzeichnis ab 10. Februar 1818 Carl Hollmann und ab 20. August 1826 Bernhard Henrich. Über die Internetseite www.familysearch.org schließt sich die Verbindung zwischen der Familie Soller zur Familie Vincenti, denn wir erfahren, dass die Witwe von (Johann) Philipp Soller die schon genannte „Marie Anne Vincenti“ war. Das Ehepaar Soller hatte eine Tochter namens Françoise Josephine, die am 24. Juni 1807 in Lauterecken den aus Worms stammenden Frédéric Louis Winkler (Friedrich Ludwig Winkler, *01.08.1780) heiratete. Dieser (Friedrich) Ludwig könnte dann mit seiner Frau im Vincentischen Haus gelebt haben. Einen Hinweis zum Vornamen Ludwig gibt nämlich eine Tafel über der Haustür des Wohnhauses: „Louis [Nachname unleserlich, Winkler?]. 1822“, wohl das Jahr eines Umbaus.
Bernhard Henrich (1788-1833), Sohn von Gregorius Henrich dem Jüngeren, war Wirt und Bäcker und Besitzer des gegenüber liegenden Gasthauses „Krone“ (abgerissen, an der Stelle der heutigen Kreissparkasse in Lauterecken). Das Haus ging dann an seinen Sohn (Theobald) Joseph Henrich (1816-1896) über. Dieser war ebenfalls Kaufmann, Besitzer des Gasthauses „Krone“ und 1848 im Ausschuss der Bürgerwehr aktiv. 1865 wanderte er in die USA aus. Schon am 2. Februar 1841 hatte er das Haus (Nr. 42: „Wohnhaus, Stall und Hofraum mit Fahrt durch die Hofräume bei den Häusern Pl. Nr. 87 und 90“; 06 Dezimalen) laut Akt von Notar Gervinus für 1.800 Gulden an seinen Bruder Gregor Philipp Ludwig Henrich (1818-1888), der Landwirt und Rotgerber war, verkauft.
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Hintere Haushälfte
Das hintere Haus (Sektionsnummer 58: „zweistöckigt Hauß“ 3 Ruthen; Nr. 59: „Stall und Hofgering“ 4 Ruthen) gehörte laut Sektionsverzeichnis (kurz vor 1804) Johannes Armbrust. Eigentumsveränderungen werden hier keine aufgeführt. Im Jahr 1845 (Nr. 41: „Wohnhaus, Scheuer und Stall, dann Stall und Hofraum mit der Fahrt durch die Hofräume unter Plan Nr. 87 und 90“; 08 Dezimalen) war es dann im Besitz des Ackersmannes Karl Armbrust der Alte. Dieser soll es „laut Akt des Notar Gervinus vom 2. Februar 1830 vom Vater Johannes Armbrust der Alte und von der Stiefmutter Elisabeth Fischer durch Schenkung […] mit Plan Nr. 1378“ erhalten haben. Bei den Armbrusts handelt es sich wohl um eine Hufschmiedefamilie und sie wohnten in dem Gebäude, an deren Stelle sich schon vorher eine Schmiede befand. Johannes Armbrust der Alte war laut Zink (1968) Hufschmied und 1819 im Gemeinderat.

„Gebrüder Henrich“
Auf überlieferten historischen Fotoaufnahmen, die wohl aus der Zeit um 1900 und vom Ende der 1920er Jahre (nach 1927) stammen, präsentiert sich das Haus als Fachwerkhaus der Firma „Gebrüder Henrich“, die darin ein Textil- und Kolonialwarengeschäft führte. Dank einer umfangreichen Familienchronik, die sich im Stadtarchiv Lauterecken befindet, besitzen wir detaillierte Kenntnisse über die Familie Henrich (sie waren u.a. Gastwirte, Rotgerber, Metzger, Lehrer etc.) und die direkten Hausbesitzer. Die Familie war im 18. Jahrhundert aus Budel im Nordbrabant in die Pfalz eingewandert, der Krämer Jost Henrich ließ sich 1705 in Lauterecken nieder. Hausbesitzer Gregor Philipp Ludwig Henrich (1818-1888) vererbte das Haus nach seinem Tod an seinen jüngsten Sohn Carl Max Eugen Oskar Henrich (*22.10.1860 Lauterecken - † 11.02.1947 Lauterecken), der auch darin geboren wurde. Über diesen (siehe Foto) - er wurde später bayerischer Kommerzienrat - schreibt die Familienchronik Henrich: „Oskar Henrich verzog [um 1916] mit seiner Familie in das Landhaus Saarbrückerstraße 3, das er 1914 für die Steinwerke Lauterecken GmbH erworben hatte und in dem sich auch die Geschäftsräume der Firma befanden, deren stiller Teilhaber, späterer Mitgesellschafter und Direktor er schließlich war. Die Betriebe der Hartsteinindustrie, Pflasterstein- und Schotterwerke, die, mit bedeutenden Hilfsmitteln moderner Technik ausgestattet, sowohl in das In- als auch das Ausland, vor allem nach Holland, lieferten, sind heute infolge des stark nachlassenden Gesteinsvorkommen stark rückläufig in ihrer Produktion. Oskar Henrich war Mitglied des Pfälzischen Industriellenverbandes und jahrzehntelang Mitglied der Lauterecker Stadtverwaltung. Er gehörte ferner dem Vorstand des damaligen Bezirkstages Kusel und dem Pfälzischen Kreisverband in Speyer an. Außerdem war er Vorstandsmitglied des Deutschen Roten Kreuzes und etwa 60 Jahre Mitglied der katholischen Kirchenverwaltung. Seine politische Betätigung galt der Bayerischen Volkspartei. Der Staat Bayern verlieh ihm in Anerkennung seiner Verdienste den Titel ‚Kommerzienrat'.“ (Henrich 1978)
Nachdem Oskar Henrich in die Saarbrückerstraße 3 verzogen war, wurde das Haus am Veldenzplatz im Jahr 1916 an den Kaufmann Klein vermietet. Von 1927 bis 1957 war darin die Bezirkssparkasse bzw. die Lauterecker Filiale der Kreissparkasse untergebracht. 1957 erwarben dann der Kaufmann Wilhelm Busch und seine Frau Martha das Haus von der Erbengemeinschaft Henrich/Bless und betrieben darin eine Eisenwaren- und Haushaltsgerätehandlung. Ihre Nachfolger waren als Mieter bis Anfang 2016 die Familie Hammes, die einen Elektroinstallationsbetrieb mit Haushaltswarengeschäft betrieben (Fickert 2016 und Frank 2016).
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Apotheke und Haus Albert Löb an der Hauptstraße - Jüdisches Leben in Lauterecken
Der bei Soest geborene jüdische Apotheker August Samuel Spiegel war seit 1889 Inhaber der von Christian Landmesser 1886 erbauten Schlossapotheke. Über 40 Jahre wirkten die Spiegels in Lauterecken. Die angesehene Familie war sozial sehr engagiert. Im Jahr 1930 verkauften sie das Anwesen an den Apotheker Schultz und zogen nach Wiesbaden. Im August 1942 - er war 82, sie fast 80 Jahre - wurden sie aufgefordert sich zur Deportation bereitzuhalten. Daraufhin nahmen sie sich am 25. August das Leben. Laut ihrem Abschiedsbrief hatten sie diesen schweren Entschluss bereits 1940 gefasst. Die Juden, die sich seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Lauterecken angesiedelt hatten, gehörten zur jüdischen Gemeinde Odenbach. 13 Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig erinnern seit 2014/2015 vor der Apotheke und am Platz des Hauses Löb an die jüdischen Familien Spiegel, Löb und Frank, die im „Dritten Reich“ ermordet, in den Freitod getrieben oder zur Emigration gezwungen wurden.
Unweit des Schlosses (dazwischen stand das mittlerweile abgerissene Kino „Veldenz Lichtspiele“) stand bis 1963 der Tabakwarenladen des Kaufmanns Albert Löb (heute Neubau 1963). Löb hatte für sein Land im Ersten Weltkrieg gekämpft und ein Auge verloren. Rechtzeitig emigrierte er 1937 mit der Familie in die USA. 2014 berichteten die beiden Löb-Töchter in bewegender Weise von ihrer schönen Kindheit in Lauterecken und der furchtbaren Entwicklung in der Nazizeit. Der Sohn von Mayer Löb aus der Lautertalstraße, Emil, überlebte das Vernichtungslager Auschwitz und starb am 1. April 1943 im Ghetto Theresienstadt. Seine Schwester Jenny, die einen Katholiken heiratete, wurde während der Deportation 1940 vom Bürgermeister nahe Lauterecken versteckt. Jennys Sohn Walter starb 1944 im Arbeitslager Lenne in Niedersachsen „an Diphtherie“. 1945 wurde Jenny bei Bombenangriffen in der Saarbrücker Straße verschüttet, konnte aber lebend gerettet werden. Ein 14. Stolperstein erinnert an den 1942 in Lauterecken hingerichteten polnischen Zwangsarbeiter Johan Lichowski (in Anlehnung an Fickert 2014).

(Jan Fickert M.A., Stadt Lauterecken, 2021)
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Literatur

Cappel, Peter (o.J.)
Bauhistorie Lauterecken Hauptstraße 45. In: Schreiben von Stadtarchitekt und Dipl. Ing. Peter Cappel vom 03.08.2015., o. O.
Fickert, Jan (2016)
Herrschaftlicher Besitz, Rathaus, Erbbestandshaus italienischer Immigranten, Handels- und Firmenhaus, Geburtshaus von Oskar Henrich etc.. Fragmente zur Historie und zu den Besitzern des Hauses Hauptstraße 45 in der Veldenzstadt Lauterecken nach Quellen und Literatur. (unveröffentlichte Abhandlung.) Lauterecken.
Fickert, Jan (2014)
Jüdisches Leben in Lauterecken. Initiative "Tol[l]eranz - find' ich gut". In: Wege der Erinnerung. Jüdisches Leben in Niedereisenbach, Offenbach, Grumbach, Lauterecken, Medard, Odenbach. Idar-Oberstein 2014, S. 4-26. Idar-Oberstein.
Frank, Lorenz (2016)
LAUTERECKEN/PFALZ HAUPTSTRASSE 45: BAUHISTORISCHE UNTERSUCHUNGEN 2016. unveröffentlichte Abhandlung. Mainz.
Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.) (2023)
Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler der Keise und kreisfreien Städten in Rheinland-Pfalz. (Als PDF-Datei herunterzuladen). Mainz. Online verfügbar: denkmallisten.gdke.rlp.de/Kreise und kreisfreie Städten, abgerufen am 20.06.2023
Henrich, Karl (1978)
Chronik der aus Budel in Nordbrabant stammenden Familie Henrich, 1. Teil: Familiengeschichte. Neustadt/Weinstraße.
Pfleger, Karl (1993)
Lauterecken gestern und heute. Impressionen aus der alten Veldenzstadt. S. 168-169. o. O.
Prot. Kirchengemeinde Lauterecken (2018)
Festschrift 150 Jahre Kirchengebäude der protestantischen Kirchengemeinde Lauterecken 1866-2016. Lauterecken.
Schüler-Beigang, Christian (1999)
Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Kreis Kusel. (Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Band 16.) Worms.
Zink, Albert (1968)
Chronik der Stadt Lauterecken. o. O.

Veldenzplatz in Lauterecken

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Veldenzplatz
Ort
67742 Lauterecken
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Geschütztes Kulturdenkmal gem. § 8 DSchG Rheinland-Pfalz
Fachsicht(en)
Raumplanung
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Schriften, Auswertung historischer Karten, Auswertung historischer Fotos, Literaturauswertung, Bauaufnahme, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
Historischer Zeitraum
Beginn 1779

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„Veldenzplatz in Lauterecken”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-344018 (Abgerufen: 7. Oktober 2026)
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