Krantor, Myriameterstein und Fischerturm an der Rheinpromenade in Rees

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Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Archäologie
Gemeinde(n): Rees
Kreis(e): Kleve (Nordrhein-Westfalen)
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Koordinate WGS84 51° 45′ 24,63″ N: 6° 23′ 48,12″ O 51,75684°N: 6,3967°O
Koordinate UTM 32.320.329,72 m: 5.737.200,66 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.527.434,86 m: 5.735.922,84 m
  • Rees, Rheinpromenade (2021). Wasserstraße, im Hintergrund der Marktplatz mit Rathaus. In Höhe des gerundeten Vorbaus lag das Krantor

    Rees, Rheinpromenade (2021). Wasserstraße, im Hintergrund der Marktplatz mit Rathaus. In Höhe des gerundeten Vorbaus lag das Krantor

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  • Rees. Das Krantor (etwa 1920)

    Rees. Das Krantor (etwa 1920)

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  • Rees, Altstadt (2022). Fischerturm

    Rees, Altstadt (2022). Fischerturm

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  • Rees, Altstadt (2022). Fischerturm

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  • Rees, Rheinpromenade (2021). Myriameterstein

    Rees, Rheinpromenade (2021). Myriameterstein

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  • Rees, Rheinpromenade. Myriameterstein (2021)

    Rees, Rheinpromenade. Myriameterstein (2021)

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  • Rees, Rheinpromenade. Myriameterstein (2021)

    Rees, Rheinpromenade. Myriameterstein (2021)

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  • Rees, Rheinpromenade (2021). Seitenschwert einer Rheinfähre

    Rees, Rheinpromenade (2021). Seitenschwert einer Rheinfähre

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  • Rees. Krantor (1926)

    Rees. Krantor (1926)

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  • Rees, Rheinpromenade mit Fischerturm (vor 1936)

    Rees, Rheinpromenade mit Fischerturm (vor 1936)

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    Stadt Rees, Stadtarchiv
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Krantor
Das Krantor lag im Verlauf der heutigen Straße Krantor. Es wurde um 1540 erbaut und nachträglich in die rheinseitige Stadtumwehrung eingefügt. In unmittelbarer Nähe stand der Rheinkran am Hafen, wo die anlandenden Schiffe be- und entladen wurden. Offenbar ersetzte die Toranlage einen älteren Durchlass durch die Stadtmauer.
Das Tor war für den Warenverkehr vom Rheinhafen in die Stadt gebaut. Der breite Durchlass durch den Torturm für Fahrzeuge besaß eine tonnenartig gewölbte Decke. Im Turm befand sich ein großer Raum, der über eine Innentreppe erreicht wurde.
Bis zur Zerstörung des Bauwerkes im Jahre 1945 war hier das Reeser Museum untergebracht.
Die Straße Krantor ist in den Hochwasserschutz der Stadt Rees eingebunden, sie kann mit einer beweglichen Spundwand verschlossen werden.

Myriameterstein
Auf einer Plattform auf der Rheinpromenade wurde der Myriameterstein von Rees aufgestellt. Es handelt sich nicht um den originalen Aufstellungsort.
Myriametersteine sind Vermessungsmarken. Ein Myriameter entspricht 10.000 Metern. Sie sind alle zehntausend Meter rechts und links des Rheins zwischen Basel und Rotterdam aufgestellt.
1867 wurde von der Central-Commission für die Rhein-Schiffahrt beschlossen, zur Kennzeichnung der Ergebnisse der Rheinvermessung Vermarkungssteine, sogenannte Myriametersteine, zu setzen. Sie bestehen aus Ibbenbürener Sandstein in den ungefähren Maßen 120 mal 50 mal 50 Zentimeter.
Alle vier Seiten des Steins sind beschriftet. Die Rheinseite trägt die Nummer des Steins in römischen Ziffern (in Rees LXVII = 67). Darunter beschreibt die Angabe »AP« die Höhe des Steins über dem Amsterdams Pegel (fehlt in Rees). Landseitig wurden die Entfernungen von Basel (670,000) und bis Rotterdam (154,450) angegeben. Weiterhin sind berg- bzw. talseitig die Entfernungen zu den nächsten Landesgrenzen vermerkt (335,227 Km von der Landesgrenze Preußen-Hessen bzw. 16,703 Km bis zur Landesgrenze Preußen-Holland). Sie wurden ab 1883 durch Landeskilometrierungen ersetzt (nach de.wikipedia.org).

Fischerturm
Der Turm der Stadtmauer liegt östlich des Krantores und ist heute in ein Gebäude integriert. Historische Daten sind nicht weiter bekannt. Er gehört zur Bauphase der rheinseitigen Stadtbefestigung um 1300.

(Claus Weber, LVR-Redaktion KuLaDig, 2022)

Internet
www.stadt-rees.de: Broschüre „Historische Stadtumwehrung) (PDF-Datei 1,6 MB, abgerufen 17.02.2022)
www.stadt-rees.de: Broschüre “Spaziergang durch Rees„ (PDF-Datei 3,5 MB, abgerufen 18.02.2022)
de.wikipedia.org: Liste zur Geschichte von Rees (abgerufen 18.02.2022)
de.wikipedia.org: Myriameterstein (abgerufen 18.03.2022)
www.deutsche-leuchtfeuer.de: Private Seite von Erich Hartmann, Hamminkeln: Deutsche Leuchtfeuer (abgerufen 18.03.2022)

Krantor, Myriameterstein und Fischerturm an der Rheinpromenade in Rees

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Krantor / Rheinpromenade
Ort
46459 Rees
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Ortsfestes Bodendenkmal gem. § 3 DSchG NW
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Archäologie
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1280 bis 1320

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Claus Weber (2022): „Krantor, Myriameterstein und Fischerturm an der Rheinpromenade in Rees”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-343536 (Abgerufen: 21. Mai 2024)
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