Eiszeitlicher Rhein bei Pulheim

Erzählstation 15 des Lehr- und Erlebnispfades „Energie & Wasser“ am Kölner Randkanal

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Pulheim
Kreis(e): Rhein-Erft-Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Koordinate WGS84 51° 00′ 36,85″ N: 6° 49′ 0,93″ O 51,01024°N: 6,81692°O
Koordinate UTM 32.346.855,81 m: 5.653.231,40 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.557.376,62 m: 5.653.103,13 m
  • Erzählstation "Eiszeitlicher Rhein" am Kölner (2015)

    Erzählstation "Eiszeitlicher Rhein" am Kölner (2015)

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  • Die Lage von Erzählstation 15 in der Hintergrundkarte von Geobasis NRW (2020)

    Die Lage von Erzählstation 15 in der Hintergrundkarte von Geobasis NRW (2020)

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  • Farbluftbild vom 07. August 1998 von Geobasis NRW (1998)

    Farbluftbild vom 07. August 1998 von Geobasis NRW (1998)

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  • Markierung von Gerinnebahnen des eiszeitlichen Rheines im Farbluftbild von 1998 (2014)

    Markierung von Gerinnebahnen des eiszeitlichen Rheines im Farbluftbild von 1998 (2014)

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  • Abb. 5: Satellitenaufnahme: verflochtene Gerinne der Lena im Permafrostgebiet Nordsibiriens  (2014)

    Abb. 5: Satellitenaufnahme: verflochtene Gerinne der Lena im Permafrostgebiet Nordsibiriens (2014)

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Die Erzählstation „Eiszeitlicher Rhein“ (Abbildung 1) liegt nordöstlich von Pulheim (Abbildung 2).
Anhand eines Luftbildes (Abbildung 3) wird erläutert, was der Rhein hier an Spuren hinterlassen hat. Bei günstiger Verteilung von Feuchtigkeit und Bewuchs erzählen Luftbilder viel über den Untergrund. Die Aufnahme vom 07.08.1998 zeigt ein Nebeneinander hellerer und dunklerer Streifen auf den Ackerflächen. Bei den dunkleren Streifen handelt es sich um ehemalige Gerinnebahnen des Rheines, die helleren Partien sind die ehemaligen Sandbänke. Zur Verdeutlichung sind in Abbildung 4 der Verlauf der Rinnen und die Fließrichtung markiert.

Das Luftbild ist wie ein Fenster in die Vergangenheit: Man blickt hier auf einen kleinen Ausschnitt der Niederterrasse, dem Flussbett des Rheines zum Höhepunkt der letzten Eiszeit vor etwa 18 000 Jahren, das aus zahlreichen ineinander verflochtenen Gerinnebahnen bestand.
Im damaligen arktischen Permafrostklima floss der Rhein nur im Sommer, überflutete bei kurzfristigen, extremen Abflussspitzen als Wildwasser eine über 10 Kilometer breite Hochflutebene und teilte sich bei nachlassender Flut in eine Vielzahl von Armen, wie heute viele Flüsse zum Beispiel in Nordsibirien (Abbildung 5).

(Reinhard Zeese, L.E.B. & Partner, 2020)

Eiszeitlicher Rhein bei Pulheim

Schlagwörter
Ort
50259 Pulheim
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn -1800000, Ende -10000

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Reinhard Zeese, 2020: „Eiszeitlicher Rhein bei Pulheim”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-328408 (Abgerufen: 19. Juli 2024)
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