Brunnenfragmente Landgestüt Zweibrücken

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Landeskunde
Gemeinde(n): Zweibrücken
Kreis(e): Zweibrücken
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Koordinate WGS84 49° 15′ 4,81″ N: 7° 21′ 48,35″ O / 49,25134°N: 7,36343°O
Koordinate UTM 32.380.902,94 m: 5.456.684,97 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.599.304,66 m: 5.458.036,43 m
  • Video des Stalljungen am Brunnenfragment im Landgestüt Zweibrücken (2020)

    Video des Stalljungen am Brunnenfragment im Landgestüt Zweibrücken (2020)

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    Produktion: auge8; Film- & Fotostudio Pirmasens; Landgestüt Zweibrücken
    Fotograf/Urheber:
    auge8; Landgestüt Zweibrücken; Film- & Fotostudio Pirmasens
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    Video
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  • Blick in den alten Hof des Landgestüts Zweibrücken (um 1900)

    Blick in den alten Hof des Landgestüts Zweibrücken (um 1900)

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    Stadtarchiv Zweibrücken
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    Bild
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  • Der Grundriss aus dem Jahr 1808 zeigt den Brunnen als quadratisches Wasserbassin (ungefähr in der Bildmitte), schräg links vom Eingang mit seiner größeren kreuzförmigen Fontäne (1808)

    Der Grundriss aus dem Jahr 1808 zeigt den Brunnen als quadratisches Wasserbassin (ungefähr in der Bildmitte), schräg links vom Eingang mit seiner größeren kreuzförmigen Fontäne (1808)

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    Stadtarchiv Zweibrücken
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An der Stirnseite des Gebäudes im Landgestüt Zweibrücken, in dem die Sattelkammer und die Schmiede untergebracht sind, steht eine hüfthohe Rundsäule mit Kanneluren. Sie wird von einer steinernen Vase bekrönt. Es ist das letzte Überbleibsel eines runden Brunnens, in dessen Mitte sich die Säule und die Vase einst erhoben.

Ein Lageplan des Petite Palais aus dem Jahre 1808 zeigt ein viereckiges Brunnenbecken, das von verschiedenen unterirdischen Wasserleitungen, die ebenfalls eingezeichnet sind, mit Wasser versorgt wurde. Dieser Brunnen wurde vermutlich in den 1750er Jahren im Rahmen des Schloßbaus unter Herzog Christian IV. Pfalz-Zweibrücken angelegt. Der Bau wurde für Gräfin Marianne Camasse von Forbach errichtet. Ob das Brunnenbecken wirklich, wie im Grundriss angedeutet, in Form eines Quadrats angelegt war, ist nicht mit Sicherheit zu sagen.

Um das Jahr 1900 befand sich an der Stelle der heutigen Säule ein Brunnen mit rundem Becken (vergleiche Abbildungen in der Mediengalerie).

Mit der Zerstörung der Gestütsanlagen während des Zweiten Weltkrieges wurde auch der runde Brunnen zerstört. Der Brunnen befand sich inmitten der in einer Hufeisenform angelegten Gestütsgebäude. Im Rahmen des Wiederaufbaus der Gestütsgebäude wurde der Brunnen nicht bedacht. Lediglich die Säule und die Vase, die die Zeiten überdauern konnten, wurden am alten Standort aufgestellt.

Im nachrichtlichen Verzeichnis der Kulturdenkmäler in der Stadt Zweibrücken findet sich der Eintrag: „Gutenbergstraße 16a Landgestüt, 1. Hälfte 19. Jh.: drei Stallgebäude, zwei Pferdekopfskulpturen und Säule mit Vasenbekrönung (bauliche Gesamtanlage)“ (GDKE 2018, S. 5).

Schauen Sie sich auch das Video des Stalljungen zu diesem Objekt an (siehe Mediengalerie).

(Florian Weber, Universität Koblenz, 2020)

Literatur

Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (2017)
Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler - Kreisfreie Stadt Zweibrücken. o. O. Online verfügbar: Kulturdenkmäler Zweibrücken (GDKE, PDF 4,2MB), abgerufen am 23.03.2020

Brunnenfragmente Landgestüt Zweibrücken

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Gutenbergstraße 16
Ort
66482 Zweibrücken
Fachsicht(en)
Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Fotos, Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1850 bis 1860

Empfohlene Zitierweise

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„Brunnenfragmente Landgestüt Zweibrücken”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-308565 (Abgerufen: 1. Dezember 2021)
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