Ritterstein „Moosalbsprung 40 Schr.“ bei Johanniskreuz

Ritterstein Nr. 102

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Landeskunde
Gemeinde(n): Trippstadt
Kreis(e): Kaiserslautern
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Koordinate WGS84 49° 20′ 1,24″ N: 7° 48′ 56,03″ O / 49,33368°N: 7,81556°O
Koordinate UTM 32.413.948,44 m: 5.465.224,97 m
Koordinate Gauss/Krüger 3.413.989,51 m: 5.466.971,97 m
  • Ritterstein Nr. 102 „Moosalbsprung 40 Schr.“ bei Johanniskreuz (1996)

    Ritterstein Nr. 102 „Moosalbsprung 40 Schr.“ bei Johanniskreuz (1996)

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  • Ritterstein Nr. 102 „Moosalbsprung 40 Schr.“ bei Johanniskreuz (1993)

    Ritterstein Nr. 102 „Moosalbsprung 40 Schr.“ bei Johanniskreuz (1993)

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  • Ritterstein Nr. 102 „Moosalbsprung 40 Schr.“ bei Johanniskreuz (1993)

    Ritterstein Nr. 102 „Moosalbsprung 40 Schr.“ bei Johanniskreuz (1993)

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Der Ritterstein „Moosalbsprung 40 Schr.“ (Ritterstein Nr. 102) befindet sich südwestlich von Johanniskreuz im oberen Ende der Mooster Halde. Er liegt zwischen dem Kleinen Rothenberg und dem Nordwesthang des Lauberberges.

Thematische Einordnung
„Moosalbsprung 40 Schr.“ ist ein Ritterstein aus der Kategorie „Orientierungspunkte“. Rittersteine aus dieser Kategorie sollen der Orientierung des Wanderers dienen oder Hinweise auf bemerkenswerte Orientierungspunkte im Gelände geben. Beispiele hierfür sind etwa Quellen, Sohlen, Wooge, Felsen, Burgen, Täler oder Angaben über Grenzen oder Herrschaftsgebiete.

Spezifische Einordnung
40 Schritte vom Ritterstein entfernt entspringt die Moosalb. Im oberen Bachverlauf fließt sie durch das Moosalbtal und wenig später durch das Karlstal. Weiter talabwärts schlängelt sie sich zwischen Bahngleisen und Straße nach Süden. Die Moosalb mündet bei Waldfischbach in den Schwarzbach.

Der Namensteil „Alb“ bzw. „Alba“ leitet sich aus vorgermanischem Ursprung ab und gehört „der ältesten“ (Dolch 1991, S. 544), oft „alteuropäisch genannten Schicht“ (Dolch 1991, S. 544) an. Die Bezeichnung wird gewählt, weil gleichlautende Gewässernamen in anderen Gegenden Europas ebenfalls nachweisbar sind (Dolch 1991, S. 544 und S.86). Zudem ist auf eine mögliche Übertragung des Wortes von einer „Westricher Ur-alb“ hinzuweisen (Dolch 1991, S. 86).


(Raphaela Maertens und Sonja Kasprick, ZukunftsRegion Westpfalz, 2018)

Literatur

Dolch, Martin; Greule, Albrecht (1991)
Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz. (Veröffentlichung der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften in Speyer [81].) Speyer.
Eitelmann, Walter / Pfälzerwald-Verein e.V. (Hrsg.) (2005)
Rittersteine im Pfälzerwald. Gedenksteine und Inschriften - Eine steinerne Geschichtsschreibung (5. Auflage). Neustadt an der Weinstraße.

Ritterstein „Moosalbsprung 40 Schr.“ bei Johanniskreuz

Schlagwörter
Ort
67705 Johanniskreuz
Fachsicht(en)
Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung

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„Ritterstein „Moosalbsprung 40 Schr.“ bei Johanniskreuz”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-279032 (Abgerufen: 6. Dezember 2019)
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