Steinbruch Schümmerich 1 bei Lindlar

Steinbruch Schümmerich-Bolzenbach

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Lindlar
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Steinbruch Schümmerich Bolzenbach. (2018)

    Steinbruch Schümmerich Bolzenbach. (2018)

    Copyright-Hinweis:
    Jörn Kling/Landschaftsverband Rheinland
    Fotograf/Urheber:
    Jörn Kling
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Steinbruch Schümmerich Bolzenbach. (2018)

    Steinbruch Schümmerich Bolzenbach. (2018)

    Copyright-Hinweis:
    Jörn Kling/Landschaftsverband Rheinland
    Fotograf/Urheber:
    Jörn Kling
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Halden im Steinbruch Schümmerich Bolzenbach. (2018)

    Halden im Steinbruch Schümmerich Bolzenbach. (2018)

    Copyright-Hinweis:
    Jörn Kling/Landschaftsverband Rheinland
    Fotograf/Urheber:
    Jörn Kling
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Der kleine Abbaukessel im Steinbruch Schümmerich Bolzenbach 1. (2018)

    Der kleine Abbaukessel im Steinbruch Schümmerich Bolzenbach 1. (2018)

    Copyright-Hinweis:
    Jörn Kling/Landschaftsverband Rheinland
    Fotograf/Urheber:
    Jörn Kling
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Laderampe im Steinbruch Schümmerich Bolzenbach 1. (2018)

    Laderampe im Steinbruch Schümmerich Bolzenbach 1. (2018)

    Copyright-Hinweis:
    Jörn Kling/Landschaftsverband Rheinland
    Fotograf/Urheber:
    Jörn Kling
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Das ausgedehnte rechteckige Bruchareal besitzt eine Fläche von 230 x 160 Metern. Ursprünglich von der Bergischen Grauwacke-Industrie Heinirch Meurer & Sohn, Lindlar, betrieben, wird das Areal bis 2012 von Hans-Josef „Jupp“ Fischer genutzt. Seine Tätigkeit als sogenannter Steinhauer ist in einer Episode der Dokumentarfilmreihe „Der Letzte seines Standes“ festgehalten.

An der nördlichen Ausfahrt des Bruchs hat sich die ehemalige Laderampe erhalten. Der Abtransport erfolgte per LKW über den Ort Schümmerich nach Lindlar. Heute sind noch zwei, gegen den leicht nach Süd ansteigenden Hang, angelegte Abbaufronten identifizierbar. In den beiden Abbaukesseln (60 x 50 Meter und 60 x 30 Meter) stehen kleine Teiche. Vor den Brüchen erstrecken sich eine breite Zone aus Abraum und Schutthalden. Heute bietet der Steinbruch als Naturschutzgebiet ideale Lebensraumvoraussetzungen für die Geburtshelferkröte, die hier durch die Biologische Station Oberberg angesiedelt wurde. Um diesen Lebensraum zu erhalten, werden drei Exmoor-Ponys für die Freihaltung des Areals eingesetzt.

Einzelbefunde
Laderampe LR 1

Datierung: ab ca. 1950 bis 2013
Betreiber: Bergische Grauwacke-Industrie Meurer & Sohn, Lindlar; Hans-Josef „Jupp“ Fischer, Lindlar
Heutiger Zustand: Halden verbuscht und bewaldet, Bruchkessel offen.

(Jörn Kling, ergänzt von Frederik Grundmeier, 2018)

Internet
www.biostationoberberg.de: Biologische Station Oberberg (abgerufen 23.05.2018)

Steinbruch Schümmerich 1 bei Lindlar

Schlagwörter
Ort
51789 Lindlar
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Geländebegehung/-kartierung, Auswertung historischer Karten
Historischer Zeitraum
Beginn 1950, Ende 2013
Koordinate WGS84
51° 00′ 32,57″ N, 7° 22′ 40,36″ O / 51.00905°, 7.37788°
Koordinate UTM
32U 386201.69 5652083.09
Koordinate Gauss/Krüger
2596746.44 5653557.26

Empfohlene Zitierweise

Urheberrechtlicher Hinweis
Der hier präsentierte Inhalt ist urheberrechtlich geschützt. Die angezeigten Medien unterliegen möglicherweise zusätzlichen urheberrechtlichen Bedingungen, die an diesen ausgewiesen sind.
Empfohlene Zitierweise
„Steinbruch Schümmerich 1 bei Lindlar”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-276860 (Abgerufen: 27. Mai 2018)
Seitenanfang