Steinbruchareal im Horpebachtal bei Lindlar

Horper Bruch

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Lindlar
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
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Das Abbaufeld Horper Bruch von rund 300 x 250 Metern Größe liegt auf der linken Seite des oberen Horpebachtals, welches sich von Engelskirchen bis nach Eichholz an der Paßhöhe nach Lindlar erstreckt. Von dem Konglomerat aus insgesamt fünf Bruchkesseln liegen drei am Hang (Brüche Nr. 1-3) und zwei auf Talniveau. Bereits 1895 sind die Brüche Nr. 1 bis 4 nachzuweisen. Bruch Nr. 5 entsteht ungefähr um die Jahrhundertwende, ist 1905 aber bereits stillgelegt. In den 1950er Jahren gehört das Gelände dem Düsseldorfer Unternehmen Dörrenberg.

Die Erschließung der Brüche erfolgte über kurze Stichwege, die zur Hauptstraße im Tal führten, von wo aus die Steine hinab nach Engelskirchen gelangten. Sie wurden bereits für den Bau der 1845 fertiggestellten Landstraße Lindlar-Engelskirchen genutzt.

Datierung: vor 1845
Betreiber: Dörrenberg, Düsseldorf
Heutiger Zustand: Fichtenpflanzungen und Hochwald

(Jörn Kling, ergänzt von Frederik Grundmeier, 2018)

Steinbruchareal im Horpebachtal bei Lindlar

Schlagwörter
Ort
51789 Lindlar
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Geländebegehung/-kartierung, Archivauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn vor 1845, Ende nach 1905
Koordinate WGS84
51° 00′ 42,25″ N, 7° 24′ 20,57″ O / 51.01174°, 7.40571°
Koordinate UTM
32U 388160.82 5652339.57
Koordinate Gauss/Krüger
2598694.2 5653893.38

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„Steinbruchareal im Horpebachtal bei Lindlar”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-276842 (Abgerufen: 23. Mai 2018)
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