Psychiatrisches Centrum Vitanas

vormals Bundeswehrkrankenhaus

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Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Engelbrechtsche Wildnis
Kreis(e): Steinburg
Bundesland: Schleswig-Holstein
  • Richtfest des Marinelazaretts in Engelbrechtsche Wildnis am 18.04.1939

    Richtfest des Marinelazaretts in Engelbrechtsche Wildnis am 18.04.1939

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  • Luftbild vom Krankenhaus in Engelbrechtsche Wildnis von 1955

    Luftbild vom Krankenhaus in Engelbrechtsche Wildnis von 1955

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  • Ansicht des Psychiatrischen Centrums Vitanas in Engelbrechtsche Wildnis von der Grillchaussee (2017)

    Ansicht des Psychiatrischen Centrums Vitanas in Engelbrechtsche Wildnis von der Grillchaussee (2017)

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  • Innenhof des Psychiatrischen Centrums Vitanas in Engelbrechtsche Wildnis mit Haupteingang (2017)

    Innenhof des Psychiatrischen Centrums Vitanas in Engelbrechtsche Wildnis mit Haupteingang (2017)

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  • Psychiatrisches Centrum Vitanas in Engelbrechtsche Wildnis, Lageplan der Abteilungen der Einrichtung (2017)

    Psychiatrisches Centrum Vitanas in Engelbrechtsche Wildnis, Lageplan der Abteilungen der Einrichtung (2017)

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  • Psychiatrisches Centrum Vitanas in Engelbrechtsche Wildnis, Geschlossene Abteilung, Baujahr 2004 (2017)

    Psychiatrisches Centrum Vitanas in Engelbrechtsche Wildnis, Geschlossene Abteilung, Baujahr 2004 (2017)

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Dieses mächtige Haus mit einer Länge von 170 Metern hat mehrfach seine Verwendung gewechselt. Ab 1938 geplant, wurde es 1942 als Marinelazarett eingeweiht und beherbergte während des Zweiten Weltkrieges bis zu 700 Verwundete. 1945 übernahm die britische Besatzungsmacht das Haus und richtete ein Erholungsheim für Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene ein. Von 1948 bis 1956 übernahm der Kreis Steinburg die Einrichtung als Kreiskrankenhaus und von 1956 bis 1974 diente es als Bundeswehrkrankenhaus. Seit 1978 betreibt die Berliner Unternehmensgruppe Vitanas hier ein Psychiatrisches Centrum zur Betreuung und Pflege von 220 Patienten mit seelischen Erkrankungen und geistigen Behinderungen.

Vom Marinelazarett zum Psychiatrischen Centrum (1938 bis 2017)
Der Lazarettneubau an der Grillchaussee in der Engelbrechtschen Wildnis wurde seit 1938 von dem Architekten Professor Diestel in Hamburg geplant. Der Standort war von der Marine bewusst ausgewählt worden. Von Bedeutung war die Nähe zur Großstadt Hamburg und zur großen Marinestation Brunsbüttelkoog. Die Planung umfasste einen eindrucksvollen Gebäudekomplex. Dieser bestand aus einem Ärztehaus, dem Hauptgebäude, ein Wohnhaus für Angestellte und Wirtschaftsgebäuden wie Kesselhaus, Stallungen und Garagen. Das Hauptgebäude im Westen ist dreigeschossig und u-förmig angelegt. Der daran angebaute Ostteil besitzt eine Länge von 170 Meter und eine Breite von 75 Meter. Die Fundamente des Gebäudekomplexes ruhen auf über 1.000 Rammpfählen von 22 Meter Länge. In den beiden oberen Stockwerken des Ostteils liegen die Krankenzimmer, die meisten davon auf der Südseite, vor denen sich eine windgeschützte Terrasse ausdehnt. Unter den Krankenzimmern im Kellergeschoss wurde ein Luftschutzbunker mit Operationsräumen eingerichtet. Sie belegen, dass der bevorstehende Krieg bereits mit eingeplant worden war. Die Bauleitung vor Ort lag in den Händen der Architekten Carl Schröder und Johannes Ravens aus Glückstadt. Die 530 Räume des Krankenhauses waren zunächst nur mit 120 Betten ausgestattet. Die Baukosten beliefen sich bei der Fertigstellung der Gebäude auf 4,5 Millionen Reichsmark. Die Einweihungsfeier fand am 17. November 1942 statt.

Diese Feier prägte sich allen Teilnehmern durch ein Randereignis besonders ein. Im U-förmigen Hof war bei der Auffahrt ein Rednerpult errichtet worden. Auf dem glatten Rasen davor gab es damals noch kein Buschwerk. Rundherum standen in drei sauberen Fronten Ärzte, Sanitätspersonal, Schwestern und eine Kompanie der Marinelehrabteilung angetreten. Das einwandfrei geometrische Bild wurde nur von einem Dackel aufgelockert, der neugierig im Gelände umherstrich. Der Vierbeiner wurde von allen Augen mit ruhigen Köpfen teils unterhaltsam, teils erschrocken beobachtet, sodass der Sinn der gewiss inhaltsreichen Ansprache den meisten verloren ging. Nur der Admiralarzt am Rednerpult schien nichts zu merken, verkündete seine Botschaft und übergab am Ende seiner Ausführungen den Schlüssel dem Chefarzt. In diesem feierlichen Augenblick steuerte der Dackel schnurstracks quer über den Rasen zum Sockel des Rednerpults und hob sein rechtes Hinterbein. So ist das Haus unter großem Gelächter aller Anwesenden aus der Taufe gehoben worden.
Das Lazarett wurde seit dieser Zeit bis zum Kriegsende 1945 einschließlich der Dachbodenbereiche mit bis zu 700 Verwundeten aller Wehrmachtsbereiche belegt. Chefarzt des Marinelazaretts war der Geschwaderarzt Dr. med. H. Hengstmann, der das Haus klug und mit Umsicht leitete. Neben den vielen schwerverwundeten Soldaten musste das Haus auch die Zivilbevölkerung chirurgisch versorgen.

Eine schwere Zeit erlebte das Krankenhaus, als im Juli 1943 die vernichtenden Angriffe auf Hamburg einsetzten. Während der nächtlichen Luftangriffe mussten die Verwundeten in die großen Luftschutzkeller transportiert werden. Tag und Nacht wurden viele Verletzte mit Brandwunden und Knochenbrüchen direkt in die Operationssäle eingeliefert. Vielen Brandopfern konnte mit den neu entwickelten Sulfonamid-Salben geholfen werden.

Von 1941 bis 1944 leitete der in der Marschregion bekannte Arzt Dr. August Vogl die chirurgische Abteilung des Lazaretts. Ihm und seinen Helfern haben viele Schwerverletzte das Leben zu verdanken.

Das Krankenhaus von 1945 bis 1956
Im Mai 1945 beschlagnahmte die britische Besatzungsmacht das Haus an der Grillchaussee. Das Lazarett musste innerhalb von 24 Stunden geräumt werden. Die Chirurgische Abteilung kam wieder in die Bürgerschule an der Königstraße in Glückstadt, wo bereits vor dem Krieg ein Krankenhaus eingerichtet war. Die Innere Abteilung wurde in die Landesarbeitsanstalt an der Stadtstraße ausgelagert.
Die Engländer räumten das Lazarett bereits wieder nach einem halben Jahr und richteten dort ein Erholungsheim für D.P. (Displaced Persons) ein. Das waren Zivilpersonen, die sich kriegsbedingt nicht in ihrer Heimat aufhalten konnten. An der Grillchaussee lebten damals überwiegend kranke Polen.
Als sich das Haus im Herbst 1948 zu leeren begann, konnte die Chirurgische Abteilung von der Königstraße wieder in die Grillchaussee zurückkehren. In kurzer Zeit folgten die anderen Abteilungen nach. Auf diese Weise erhielt der Kreis Steinburg das schönste und modernste Krankenhaus in Schleswig-Holstein.
Bei Kriegsende war der Geschwaderarzt Dr. Hengstmann zurück in den Zivilarztberuf gegangen. Sein Nachfolger wurde Oberarzt Dr. Büsing, der das neue Kreiskrankenhaus von 1945 bis 1956 als Chefarzt leitete. Das Haus an der Grillchaussee besaß nun 300 Betten. Neben den Abteilungen für Inneres und Chirurgie gab es nun eine Station für Infektionskranke, eine Frauenabteilung mit Geburtshilfe und modernem Kreißsaal, kurzfristig eine Augenabteilung und eine Station für Hautkranke. Zur weiteren Einrichtung zählten moderne Röntgengeräte, ein Labor, eine Apotheke und eine chiropraktische Station, eine Desinfektionsanlage, eine Entlausungsstation und eine Großküche.

Die starken Eigeninteressen der verschiedenen Regionen im Kreis Steinburg führten zu einer Schwächung des Standortes an der Grillchaussee. Außerdem setzte am Ende der Neunzehnhundertvierzigerjahre die Abwanderung der Heimatvertriebenen ein, die zu einem Bettenüberhang im Krankenhaus führte. Dadurch kam es zu einer schrittweisen Schließung von Abteilungen an der Grillchaussee, obwohl über 200 Ärzte der näheren und weiteren Umgebung und der Bundesgrenzschutz seine Angehörigen bei Bedarf in das Krankenhaus schickten. Wegen des zu hohen Zuschussbedarfs wurde das Kreiskrankenhaus zum Sorgenkind des politischen Kreises. Nachdem die Bundeswehr den Anspruch auf das ehemalige Marinelazarett zum 1. April 1957 geltend gemacht hatte, fasste der Steinburger Kreistag im Februar 1956 den Beschluss, das Kreiskrankenhaus in der Engelbrechtschen Wildnis zum 30. September 1956 zu schließen. Auch Proteste aus der Bevölkerung und großer Interessengemeinschaften, die sich für den Erhalt des Hauses einsetzten, konnten daran nichts ändern.

Das Bundeswehrkrankenhaus von 1956 bis 1974
Das Krankenhaus wurde am 28. Dezember 1956 von der Bundesvermögensverwaltung an die Bundeswehr übergeben. Die Gebäude dienten zunächst als Sanitätsschule, die Räumlichkeiten wurden aber schon bald wieder als Lazarett eingerichtet. Dr. Tidow, ein Flottenarzt, wurde als Chefarzt eingesetzt. Er hatte bis zum Eintritt in den Ruhestand im Jahr 1968 diese Position inne. Sein Nachfolger wurde Oberarzt Dr. Suhr, der das Haus bis zur Auflösung im Jahr 1974 führte. Am Beginn betreuten 12 Ärzte die 220 Betten, die in der Chirurgischen-, der Inneren-, der Augen- und der Infektionsabteilung vorhanden waren. 1974 waren es nur noch 5 Ärzte und 64 Betten. Infolge organisatorischer Umstellungen entschied sich das Verteidigungsministerium, die Patienten anderweitig zu versorgen und das Krankenhaus zu schließen. Der letzte Patient verließ am 13. Dezember 1974 das Haus.

Das Psychiatrische Centrum Vitanas Glückstadt (1978 bis 2017)
In den Jahren 1974 bis 1978 wurde das nicht mehr genutzte Bundeswehrkrankenhaus vom Bundesvermögensamt verwaltet. In dieser Zeit diente das Haus zeitweise als Standort für 1.000 Polizisten. Sie wurden mit ihren Reiter-, Hunde- und Hubschrauberstaffeln zum Schutz des im Bau befindlichen Kernkraftwerks in Brokdorf eingesetzt. Zeitgleich besuchte eine Delegation des Sozialministeriums von Schleswig-Holstein unter der Leitung des Landesbeauftragten für Psychiatrie, Dr. Boroffka, das kurz zuvor eingeweihte heilpädagogische Zentrum in Berlin. Der zu jener Zeit in Berlin regierende Bürgermeister Heinrich Alberts hatte damals privaten Investoren empfohlen, sich im Gesundheits- und Sozialbereich zu engagieren. Eine Investorengruppe unter der Leitung von Hans Preußker befasste sich daraufhin mit der Thematik. Der Besuch einer Delegation leitete Gespräche zwischen dem Kieler Sozialministerium und der Berliner Unternehmensgruppe ein, die im Jahre 1977 zu dem Abschluss eines Erbbaurechtsvertrages zur Übernahme des ehemaligen Marinelazaretts in der Engelbrechtschen Wildnis führte. Das in den Verhandlungen zwischen dem Land Schleswig-Holstein und der Unternehmensgruppe gemeinsam erarbeitete Konzept für die Gebäudenutzung wurde auf die Patientenstruktur im Land abgestimmt und berücksichtigte insbesondere die Behandlung und Rehabilitation alkoholkranker Menschen. Die medizinischen Bedarfe des Konzeptes machten erhebliche bauliche Veränderungen erforderlich. So mussten für den Einbau eines Hallenschwimmbades zusätzlich 30 m lange Pfähle in den Marschboden gerammt werden. Für die umfassenden Sporttherapien wurde eine kombinierte Sport- und Tennishalle gebaut. Mit dieser Einrichtung war die Absicht verbunden, diese Halle auch den umliegenden Ortschaften und deren Menschen zur Verfügung zu stellen. Die gemeinsame Nutzung sollte Ressentiments zwischen der Bevölkerung und den Patienten abbauen. Aus dem gleichen Grunde kam es zur Einrichtung einer Minigolfanlage.

Die umfangreichen Bauarbeiten dauerten mehrere Jahre. In dieser Zeit wurden auch die Stellenpläne des neu entstehenden Krankenheimes mit dem Sozialministerium abgestimmt. Die Inbetriebnahme des Hauses konnte dann am 1. Juli 1978 erfolgen. Das Krankenheim stellte sich nunmehr der Aufgabe, geistig Behinderte und seelisch kranke Menschen medizinisch zu behandeln, pflegerisch zu betreuen und pädagogisch zu fördern. Die Belegung gestaltete sich zunächst als sehr schwierig, weil die Landeskrankenhäuser zunächst nur ihre Schwerkranken an das Krankenheim abgaben. Auf diese Situation war das Krankenheim mit ihrem Rehabilitationskonzept jedoch zunächst nicht vorbereitet. Nach zähen Verhandlungen wurde erreicht, dass die erforderlichen aufwändigeren Behandlungsmaßnahmen durchgeführt werden konnten. Die Patienten des Hauses kommen heute aus dem ganzen Land Schleswig-Holstein, den angrenzenden Bundesländern und auch aus Berlin.

Kapazitäten und Behandlungen
216 Betten standen von Beginn an zur Verfügung, die sich auf sieben Stationen verteilen, von denen drei im juristischen Sinne als geschlossene Abteilungen gelten. Ein wesentliches Kriterium bei der Aufnahme sollte grundsätzlich die Indikation zu einer längerfristigen Behandlung, die Rehabilitationsfähigkeit oder die Möglichkeit einer aktivierenden Pflege sein. Nicht behandlungsfähige Patienten sollen nicht aufgenommen werden. Das Mindestalter für eine Aufnahme beträgt 18 Jahre. Vor einer Aufnahme in das Krankenheim muss die Kostenübernahmeerklärung eines zuständigen Trägers vorliegen. Die Behandlung bedeutet in der Regel eine mehrwöchige und überwiegend medikamentös ausgerichtete Einwirkung auf den Kranken. Die Rehabilitation bzw. Resozialisation hat das therapeutische Ziel der Wiedereingliederung des Patienten in die Familie, in eine Wohngruppe, in eine Werkstatt für Behinderte oder in eine Einrichtung der Regelversorgung. Die aktivierende Pflege tritt ein, wenn sich eine Behandlung oder eine Rehabilitationsmaßnahme als erfolglos erweist. Dann kommen zusätzlich therapeutische Maßnahmen der körperlichen und geistigen Aktivierung zur Anwendung. Dazu zählen Gymnastik, Spiele und Handarbeiten. Eine Werktherapie bietet Beschäftigungsmaßnahmen unter Anleitung und Beratung von erfahrenden Therapeuten an. Auf den Stationen beginnt die Beschäftigungstherapie mit dem lebenspraktischen Training. Diese setzt sich fort in Möglichkeiten zur Arbeit in der Verwaltung, in der Cafeteria, in der Tischlerei, der Schlosserei, in der Küche, in der Gärtnerei mit Treibhäusern und bei Reparaturarbeiten aller Art.

Zu den flankierenden Maßnahmen zählen Kontakte mit Angehörigen, die auch mehrtägig sein können, Besuche der nahegelegenen Ortschaften sowie zahlreiche Freizeitaktivitäten. Grundsätzlich ist die Teilnahme an einer Therapie freiwillig. Jeder Patient wählt die seinen Neigungen entsprechende Betätigung selbst aus und kann sie zu jeder Zeit wechseln.
Im Jahr 2004/2005 wurde auf dem Grundstück an der Grillchaussee eine neue geschlossene Abteilung in ebenerdiger Bauweise errichtet, in der 50 Therapieplätze vorhanden sind. Im Jahr 2017 sind hier 40 Patienten untergebracht, die wegen ihrer Erkrankung der ständigen Aufsicht bedürfen. 10 Plätze werden von Kranken belegt, deren Perspektiven eine Wiedereingliederung als möglich erscheinen lassen.

In einer Außenwohngruppe im ehemaligen Schulgebäude der Blomeschen Wildnis an der Chaussee leben heute 16 Patienten, die die Therapieangebote des Haupthauses nutzen können. Außerdem gibt es einige teilstationäre Plätze in angemieteten Wohnungen in Glückstadt. Heute werden im Psychiatrischen Centrum Vitanas Glückstadt in der Engelbrechtschen Wildnis etwa 220 Patienten versorgt, die von ungefähr 150 Beschäftigten betreut werden. Das Therapiezentrum genießt in der Bevölkerung der Region eine hohe Akzeptanz und stellt einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar.

(Autor: Klaus Lange nach Aufzeichnungen von Dr. August Vogl und Auskünften von Hartmut Petersen, Erfasser: Herbert Frauen, Heimatverband für den Kreis Steinburg 2017)

Literatur

Lange, Klaus; Frauen, Herbert (2017)
Herzhorn. Mosaiksteine zur Geschichte eines Ortes. (Bd. 4.) Herzhorn.

Psychiatrisches Centrum Vitanas

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Grillchaussee 77
Ort
25348 Engelbrechtsche Wildnis
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Fotos, Archivauswertung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
Historischer Zeitraum
Beginn 1942
Koordinate WGS84
53° 47′ 23,18″ N, 9° 27′ 6,17″ O / 53.78977°, 9.45171°
Koordinate UTM
32U 529758.52 5960226.8
Koordinate Gauss/Krüger
3529840.41 5962171.69

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