Tal der Sieben Quellen an der Paesmühle

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Naturschutz
Gemeinde(n): Straelen
Kreis(e): Kleve (Nordrhein-Westfalen)
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • "Tal der Sieben Quellen" an der Paesmühle in Straelen (2017)

    "Tal der Sieben Quellen" an der Paesmühle in Straelen (2017)

    Copyright-Hinweis:
    Monika Hertel
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    "Tal der Sieben Quellen" an der Paesmühle in Straelen (2017)

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Das „Tal der Sieben Quellen“ ist ein Naherholungsgebiet nahe Straelen und Bestandteil des Landschaftsschutzgebietes Holthuyser Heide – Paesmühle. Die Sieben Quellen liegen in einem Laubwaldbereich und speisen Quellbäche, die wiederum in zwei hintereinanderliegende Teiche fließen, die zur nahe gelegenen ehemaligen Paesmühle gehören. Aus diesen Teichen wird die ableitende Moelenbeek (Mühlenbach) gespeist. Die Quellen samt Quellbächen und den zwei Teichen sind im Landschaftsplan des Kreises Kleve (Nr. 14 Straelen - Wachtendonk) als Naturdenkmal (ND18) eingetragen. Als Schutzzweck für das Landschaftsschutzgebiet „Holthuyser Heide - Paesmühle“ wird im Landschaftsplan unter anderem der „Erhalt des Biotopkomplexes mit zum Teil naturnahen und bodenständig bestockten Laubwäldern, Quellen und einer traditionellen, vereinzelt reicher gegliederten Kulturlandschaft“ angegeben. Durch die Kleinräumigkeit des Naherholungsgebietes rund um die Sieben Quellen, das dichte Wegenetz und die nahegelegene Paesmühle mit einer Hochzeitskapelle ist das Gebiet einem hohen Besucherdruck ausgesetzt.

Da es sich bei den Sieben Quellen um grundwassergespeiste Quellen handelt, ist die Grundwasserqualität entscheidend für die Qualität des austretenden Quellwassers und die Gewässergüte in den Quellbächen, den aufnehmenden Teichen und der anschließend gespeisten Moelenbeek. Im von Landwirtschaft und Gartenbau geprägten Straelener Umland stellt vor allem die hohe Nitratbelastung des Grundwassers ein Problem dar, wodurch auch die Sieben Quellen sowie die dadurch gespeisten Gewässer stark belastet sind. Messergebnisse des VSR Gewässerschutz e.V. aus 2011 ergaben für die Quellen und die Teiche so hohe Nitratwerte (bis zu 120 mg/l bei einem empfohlenen maximalen Grenzwert von 11 mg/l), dass die Gewässer in die schlechteste Güteklasse (4) einsortiert werden mussten und als übermäßig verschmutzt gelten.

(Helga M. Kaczmarek, NABU-Naturschutzzentrum Gelderland, erstellt im Rahmen des LVR-Netzwerkes Kulturlandschaft, 2017)

Literatur

Stadt Straelen (Hrsg.) (1990)
Paesmühle bei Straelen: Wassermühle, Jugendheim, Ausflugsziel. Straelen.

Tal der Sieben Quellen an der Paesmühle

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Paesmühlenweg
Ort
47638 Straelen
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Kein
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Naturschutz
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
keine Angabe
Koordinate WGS84
51° 25′ 5,01″ N, 6° 15′ 20,43″ O / 51.41806°, 6.25567°
Koordinate UTM
32U 309183.61 5699889.6
Koordinate Gauss/Krüger
2517829.44 5698186.74

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„Tal der Sieben Quellen an der Paesmühle”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-271010 (Abgerufen: 21. August 2018)
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