Historischer Ortskern Ronkenstein

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Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Beesel , Venlo
Provinz(en): Limburg (Niederlande)
Koordinate WGS84 51° 17′ 34,21″ N: 6° 05′ 46,85″ O / 51,29284°N: 6,09635°O
Koordinate UTM 32.297.555,89 m: 5.686.394,79 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.506.764,36 m: 5.684.228,76 m
  • Blick auf den historischen Ortskern von Ronkenstein von Südwesten (2018)

    Blick auf den historischen Ortskern von Ronkenstein von Südwesten (2018)

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  • Blick auf das Wirtschaftsgebäude des Untersten Hofes in Ronkenstein (2018)

    Blick auf das Wirtschaftsgebäude des Untersten Hofes in Ronkenstein (2018)

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  • Marienkapelle beim Untersten Hof in Ronkenstein (2018)

    Marienkapelle beim Untersten Hof in Ronkenstein (2018)

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  • Eingangsbereich der Marienkapelle in Ronkenstein (2018)

    Eingangsbereich der Marienkapelle in Ronkenstein (2018)

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  • Blick in die Marienkapelle in Ronkenstein (2018)

    Blick in die Marienkapelle in Ronkenstein (2018)

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  • Bauernhof von 1776 im historischen Ortskern von Ronkenstein (2018)

    Bauernhof von 1776 im historischen Ortskern von Ronkenstein (2018)

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  • Schafweide und Wassermühle in Ronkenstein (2018)

    Schafweide und Wassermühle in Ronkenstein (2018)

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  • Blick über den Mühlenteich auf die historische Bebauung von Ronkenstein (2018)

    Blick über den Mühlenteich auf die historische Bebauung von Ronkenstein (2018)

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    Blick auf die Wassermühle in Ronkenstein (2018)

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  • Mühlenteich im historischen Ortskern von Ronkenstein (2018)

    Mühlenteich im historischen Ortskern von Ronkenstein (2018)

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  • Bauernhof von 1777 im historischen Ortskern von Ronkenstein (2018)

    Bauernhof von 1777 im historischen Ortskern von Ronkenstein (2018)

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  • Wohnbereich des Segershofes im historischen Ortskern von Ronkenstein (2018)

    Wohnbereich des Segershofes im historischen Ortskern von Ronkenstein (2018)

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  • Segershof im historischen Ortskern von Ronkenstein (2018)

    Segershof im historischen Ortskern von Ronkenstein (2018)

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Ronkenstein ist ein Kleinstweiler, der seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert aus vier in Streulage gelegenen Gehöften, einer Wassermühle und einer kleinen Maria-Kapelle von 1761 an dem Weg zum Ondersten Hof besteht. Seitdem scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Nur das Umfeld hat sich durch bauliche Erweiterungen und eine Bahnlinie stark verändert.

Der Kleinstweiler ist aus spätmittelalterlichen Kultivierungen hervorgegangen. Feststeht, dass es im Gebiet des heutigen Ronkenstein im 15. Jahrhundert Kultivierungen in Streulage gab. Es befanden sich dort vier Gehöfte: Op den Bergh an der sogenannten Schelkensberg westlich der heutigen Bahnlinie, der Nederhoeve (später Onderste Hof genannt), der Cleijne und der Groote Hof. Der Nederhoeve war den Herren von Kessel zinspflichtig. Um 1450 wurde der Nederhoeve mit den zugehörigen Grundstücken den Kreuzherren von Roermond übertragen. Der Hof blieb bis 1783 in ihrem Besitz. Der Name Ronkenstein wird in einer Zinsliste von 1534 genannt. Darin wurde ebenfalls noch ein Hof, wahrscheinlich der spätere Seegershof erwähnt.

Die Lage der genannten Gehöfte ist landschaftlich nachvollziehbar. Nur der Onderste Hof ist – nach dem Wiederaufbau von 1785 – am ursprünglichen Standort erhalten geblieben. Die Namen Op den Bergh, Grote- und Kleine Hoeve werden heute nicht mehr benutzt.

Die Ronkensteiner Mühle am Schellekensbeek wurde schon 1487 erwähnt. Das heutige Gebäude stammt aus dem 16. oder 17. Jahrhundert. Hier wurde noch bis etwa 1950 Mehl gemahlen, danach wurde das Mühlengebäude zu einem Wohnhaus umgebaut. Der Mühlenteich ist erhalten geblieben. Die Müllerfamilie wohnte im Seegershof nebenan und baute 1776 und 1777 die von Hecken umgebenen Bauernhöfe auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Der Ort ist an der West-, Nord- und Ostseite von Wiesen, Weide- und Ackerflächen umgeben. An der Südseite grenzt der Kleinstweiler an den Friedhof, ein Gewerbegebiet und an einen Sportkomplex des angrenzenden Ortes Reuver. Die Bauernschaft ist weiter von der Bahnlinie Venlo Nimwegen im Westen und der Autobahn A 73 im Osten begrenzt.

Da sich Ronkenstein seit dem 18. Jahrhundert kaum verändert hat, kann man hier sehr gut nachvollziehen, wie die Menschen damals gelebt, gebaut und gewirtschaftet haben. Der gesamte Ort ist seit Januar 1983 als Denkmalbereich geschützt.

Der Name Schellekensbeek, zu übersetzen mit „Glöckchenbach“ hängt mit einer alten überlieferten Geschichte zusammen: „In der Nähe der Mühle trieb vor vielen Jahren eine Räuberbande ihr Unwesen. Die Räuber spannten einen dünnen Draht über eine Brücke am Schellekensbeek und befestigten daran ein Glöckchen. Anschließend versteckten sie sich unter der Brücke und warteten auf ihre Opfer. Sobald ein Reisender die Brücke betrat und den Draht berührte, begann das Glöckchen zu schellen. Das war das Signal für die Räuber, hervorzuspringen und den Unglücklichen auszurauben.“ So wurde der Bach zum Schellekensbeek. Ähnliche Glöckchen nutzten übrigens viele Räuberbanden im Bereich der Deutsch-Niederländisch-Belgischen Grenze.

(Nicole Schmitz, LVR-Fachbereich Regionale Kulturarbeit / Abteilung Kulturlandschaftspflege, 2017 / Peter Burggraaff, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, 2020)

Quelle
Toelichting bij het voorstel tot aanwijzing van een beschermd dorpsgezicht te Ronkenstein, januari 1983 (Rijksdienst voor de Monumentenzorg).

Internet
molendatabase.org: Ronckensteinsmolen (abgerufen am 20.02.2020)
archisarchief.cultureelerfgoed.nl: Rijksdienst voor het Cultureel Erfgoed: Lijst documenten horend bij Beschermd Gezicht 1627 (abgerufen am 16.02.2020)
archisarchief.cultureelerfgoed.nl: Toelichting bij het voorstel tot aanwijzing van een beschermd dorpsgezicht te Ronkenstein, PDF-Dokument, 12,8 MB (abgerufen am 16.02.2020)

Literatur

Ickenroth, J. (1986)
De Molen van Ronckenstein of de Bovenste Molen van Offenbeeck. In: Jaarboek Heemkundevereniging Maas- en Swalmdal Nr. 6, o. O.
Locht, Benoit; Renes, Hans; Buys, Jan; / Stichting Het Limburgs Landschap (Hrsg.) (2001)
Uit en thuis boek. Op stap in fraaie terreinen in Limburg. Een kennismaking met het werk van Het Limburgs Landschap. Handboek voor de natuurgebieden van Het Limburgs Landschap 1931-2001. Arcen.
Renes, Johannes (1999)
Landschappen van Maas en Peel. Een toegepast historisch-geografisch onderzoek in het streekplangebied Noord- en Midden-Limburg. (Maaslandse Monografieen, groot formaat; 9.) Maastricht.

Historischer Ortskern Ronkenstein

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Ronkensteinseweg
Ort
Beesel
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1250 bis 1520

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Empfohlene Zitierweise
„Historischer Ortskern Ronkenstein”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-267779 (Abgerufen: 24. September 2020)
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