Schrevenhof bei Sint Joost

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Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Echt-Susteren , Roerdalen
Provinz(en): Limburg (Niederlande)
Koordinate WGS84 51° 07′ 4,44″ N: 5° 54′ 32,15″ O / 51,1179°N: 5,90893°O
Koordinate UTM 31.703.582,20 m: 5.666.960,58 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.493.667,29 m: 5.664.766,39 m
  • Schrevenhof bei Sint Joost (2018)

    Schrevenhof bei Sint Joost (2018)

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  • Der Schrevenhof bei Sint Joost wurde aus Ziegelsteinen errichtet (2016)

    Der Schrevenhof bei Sint Joost wurde aus Ziegelsteinen errichtet (2016)

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  • Obstwiese am Schrevenhof bei Sint Joost (2016)

    Obstwiese am Schrevenhof bei Sint Joost (2016)

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  • Plaggenesch gegenüber des Schrevenhofes bei Sint Joost (2016)

    Plaggenesch gegenüber des Schrevenhofes bei Sint Joost (2016)

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  • Ökologisch bewirtschafteter Plaggenesch am Schrevenhof (2016)

    Ökologisch bewirtschafteter Plaggenesch am Schrevenhof (2016)

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  • Eichenbestand auf den Viehweiden des Schrevenhofes (2016)

    Eichenbestand auf den Viehweiden des Schrevenhofes (2016)

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  • Schrevenshofbroekje bei Sint Joost (2018)

    Schrevenshofbroekje bei Sint Joost (2018)

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Der Schrevenhof ist ein Gutshof, der zur Herrlichkeit Montfort gehörte. Er wurde bereits im Jahr 1294 erstmals urkundlich erwähnt. Die Ziegelsteingebäude des heutigen Hofes umfassen ein Wohnhaus des 17. bis 19. Jahrhunderts, Stall, Scheune (ca. 1900) und eine traufständige Scheune des 17. Jahrhunderts. Sie sind um einen Innenhof gruppiert. Der Hof steht unter Denkmalschutz.

Der Hof ist umgeben von einer Weißdornhecke, alten Hausbäumen sowie einer Obstwiese. Südlich des Schrevenhofes befindet sich ein ehemaliger Plaggenesch. Dies ist ein Acker, dessen Boden nährstoffarm ist und der A-Horizont durch die regelmäßige Düngung von Stalldung vermischt mit Heideplaggen bis ca. ein Meter humusreich ist und somit stark anthropogen geprägt wurde. Deswegen sind Plaggenesche auch als Kulturlandschaftselemente zu betrachten. Plaggen sind ausgestochene Rasen- bzw. Heidestücke, die man als Stalleinstreu auslegte und dann mit Mist angereichert auf die Ackerflächen aufbrachte.

Heute wird diese Ackerfläche ökologisch, das heißt ohne Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln bewirtschaftet. Dies ist tatsächlich daran zu erkennen, dass zwischen den Getreidehalmen auch der rote Klatschmohn und die blaue Kornblume leuchten.

Nördlich des Hofes erstreckt sich das Schrevenshofbroekje. Dieser ehemalige See wurde einst für die Fischerei genutzt. Ab 1633 versuchte man, diese Flächen durch Entwässerungsgräben trockenzulegen und für den Ackerbau zu nutzen.

(Nicole Schmitz, LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege, 2017 / Peter Burggraaff, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, 2020)

Internet
rijksmonumenten.nl: Hoeve Schrevenhof, Denkmalnummer 26520 (abgerufen am 20.02.2020)
limburgs-landschap.nl: Wanderführer „Welkom in de Heerlickheit Montfort“, PDF-Dokument 1,4 MB (abgerufen am 21.02.2020)

Literatur

Locht, Benoit; Renes, Hans; Buys, Jan; / Stichting Het Limburgs Landschap (Hrsg.) (2001)
Uit en thuis boek. Op stap in fraaie terreinen in Limburg. Een kennismaking met het werk van Het Limburgs Landschap. Handboek voor de natuurgebieden van Het Limburgs Landschap 1931-2001. Arcen.

Schrevenhof bei Sint Joost

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Schrevenhofweg 20
Ort
Sint Joost
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1294

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Empfohlene Zitierweise
„Schrevenhof bei Sint Joost”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-266625 (Abgerufen: 24. September 2020)
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