Artenreicher Magerrasen bei Morsbach-Breitgen

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Naturschutz
Gemeinde(n): Morsbach
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Blick über den Magerrasen bei Morsbach-Breitgen (2016)

    Blick über den Magerrasen bei Morsbach-Breitgen (2016)

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  • Blutwurz auf dem Magerrasen bei Morsbach-Breitgen (2016)

    Blutwurz auf dem Magerrasen bei Morsbach-Breitgen (2016)

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  • Blick in den Magerrasen bei Morsbach-Breitgen (2016)

    Blick in den Magerrasen bei Morsbach-Breitgen (2016)

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  • Arznei-Thymian auf dem Magerrasen bei Morsbach-Breitgen (2016)

    Arznei-Thymian auf dem Magerrasen bei Morsbach-Breitgen (2016)

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  • Bläuling auf einer Wiesen-Flockenblume (2016)

    Bläuling auf einer Wiesen-Flockenblume (2016)

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  • Hummel auf Wiesen-Flockenblume (2016)

    Hummel auf Wiesen-Flockenblume (2016)

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  • Wespenspinne mit Beute (2016)

    Wespenspinne mit Beute (2016)

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  • Blick in den blühenden Magerrasen bei Morsbach-Breitgen (2016)

    Blick in den blühenden Magerrasen bei Morsbach-Breitgen (2016)

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  • Gewöhnliche Betonie auf dem Magerrasen bei Morsbach-Breitgen (2016)

    Gewöhnliche Betonie auf dem Magerrasen bei Morsbach-Breitgen (2016)

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  • Randliche Verbuschung auf dem Magerrasen bei Morsbach-Breitgen (2016)

    Randliche Verbuschung auf dem Magerrasen bei Morsbach-Breitgen (2016)

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  • Schwalbenschwanz-Raupe auf Pimpinelle (2008)

    Schwalbenschwanz-Raupe auf Pimpinelle (2008)

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  • Volltext-PDF-Datei "Lesebuch Landschaft – EinBlick in die Bergische Kulturlandschaft" (2015, 6,5 MB)

    Volltext-PDF-Datei "Lesebuch Landschaft – EinBlick in die Bergische Kulturlandschaft" (2015, 6,5 MB)

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    Carina Harbich; Frank Herhaus; André Spans; Manuela Thomas
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Dieser kleine Magerrasen auf einer Böschung am südlichen Ende einer Pferdeweide bei Morsbach-Breitgen zeichnet sich durch seinen Artenreichtum und besonders durch das Vorkommen vieler Pflanzenarten, die speziell an nährstoffarme Standorte angepasst sind, aus.

Früher wurden solche Magerrasen oft von Schafen und Ziegen oder von Jungrindern beweidet. Aufgrund des mageren Standortes mit wenigen Nährstoffen und der geringen Größe sowie der Lage auf einer Böschung kann dieser Bereich heute nicht mehr sinnvoll landwirtschaftlich genutzt werden. Da es sich um einen sehr mageren Standort handelt, was sich insbesondere in der hohen Anzahl an Magerkeitszeigern, wie Gewöhnliche Betonie (Betonica officinalis) – im Volksmund auch als „Heilziest“ bekannt, Gewöhnliches Zittergras (Briza media), Blutwurz (Potentilla erecta), Arznei-Thymian (Thymus pulegioides) und Kleine Pimpinelle (Pimpinella saxifraga) zeigt, bringt dieser Bereich für eine Heugewinnung nicht genug Ertrag und Qualität.

Die Böschung mit dem Magerrasen ist zum Erhalt und Schutz des wertvollen Lebensraumes für seltene Pflanzen und Tiere durch einen Zaun von der benachbarten Pferdeweide getrennt. Um diesen kleinflächigen wertvollen Lebensraum zu erhalten kümmert sich die Biologische Station Oberberg jedes Jahr um die Durchführung einer einmaligen Mahd mit einer Mahdgutentfernung. Dadurch wird verhindert, dass der Magerrasen mit Gräsern und Biomasse „verfilzt“ und in einigen Jahren durch das Wachstum von Besenginstern und Brombeeren verbuscht.

Mit den vielen verschiedenen, zu unterschiedlichen Jahreszeiten blühenden Pflanzen ist die Böschung bei Morsbach-Breitgen ein ausgezeichneter Lebensraum für viele Insekten. Besonders wärmeliebende Arten finden hier durch die südexponierte Lage beste Bedingungen vor. Setzt man sich auf die Bank am Rande der Fläche, kann man viele verschiedene Tiere in Ruhe beobachten. Es herrscht während der Vegetationszeit ein reges Treiben von Wildbienen, Schmetterlingen, Heuschrecken, Spinnen, Ameisen und anderen Insekten. Sie finden durch die vielen blühenden Pflanzenarten und durch die Lage des Magerrasens gute Lebensraumbedingungen vor. Auch Vögel werden durch das bunte Treiben auf dem Magerrasen angezogen und finden hier ausreichend pflanzliche sowie tierische Nahrung vor.

(Biologische Station Oberberg, 2016. Erstellt im Rahmen des Projektes „Naturschutz trifft Kulturlandschaft – HEUland“. Ein Projekt der Biologischen Stationen Oberberg und Rhein-Berg im Rahmen des LVR-Netzwerks Landschaftliche Kulturpflege.)

Internet
www.floraweb.de: FloraWeb - Daten und Informationen zu Wildpflanzen und zur Vegetation Deutschlands. Bundesamt für Naturschutz. (Abgerufen 21.12.2016)

Artenreicher Magerrasen bei Morsbach-Breitgen

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Naturschutz
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Geländebegehung/-kartierung, Fernerkundung
Koordinate WGS84
50° 50′ 16,56″ N, 7° 39′ 54,23″ O / 50.83793°, 7.66506°
Koordinate UTM
32U 406003.78 5632651.82
Koordinate Gauss/Krüger
3406040.95 5634464.92

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„Artenreicher Magerrasen bei Morsbach-Breitgen”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-262056 (Abgerufen: 21. November 2018)
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