Artenreiche Magerweide im Naturschutzgebiet „Hangmulde Strasserhof“ bei Morsbach

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Naturschutz
Gemeinde(n): Morsbach
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Blick von Süd-Westen auf das Naturschutzgebiet Hangmulde Strasserhof bei Morsbach (2016)

    Blick von Süd-Westen auf das Naturschutzgebiet Hangmulde Strasserhof bei Morsbach (2016)

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  • Blick von Nord-Osten in das Naturschutzgebiet Hangmulde Strasserhof bei Morsbach (2005)

    Blick von Nord-Osten in das Naturschutzgebiet Hangmulde Strasserhof bei Morsbach (2005)

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  • Blick auf den südlichen Bereich des Naturschutzgebiet Hangmulde Strasserhof bei Morsbach mit blühendem Ginster und Weißdorn (2015)

    Blick auf den südlichen Bereich des Naturschutzgebiet Hangmulde Strasserhof bei Morsbach mit blühendem Ginster und Weißdorn (2015)

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  • Blick in die südexponierte Magerweide im Naturschutzgebiet Hangmulde Strasserhof bei Morsbach (2016)

    Blick in die südexponierte Magerweide im Naturschutzgebiet Hangmulde Strasserhof bei Morsbach (2016)

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  • Blüte der Gewöhnlichen Möhre (2016)

    Blüte der Gewöhnlichen Möhre (2016)

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  • Wiesen-Flockenblumen auf einer Magerweide in der Hangmulde Strasserhof bei Morsbach (2016)

    Wiesen-Flockenblumen auf einer Magerweide in der Hangmulde Strasserhof bei Morsbach (2016)

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  • Blüte einer Wiesen-Witwenblume auf einer Magerweide im Naturschutzgebiet Hangmulde Strasserhof bei Morsbach (2016)

    Blüte einer Wiesen-Witwenblume auf einer Magerweide im Naturschutzgebiet Hangmulde Strasserhof bei Morsbach (2016)

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  • Blüten der Wiesen-Witwenblume auf einer Magerweide im Naturschutzgebiet Hangmulde Strasserhof bei Morsbach (2016)

    Blüten der Wiesen-Witwenblume auf einer Magerweide im Naturschutzgebiet Hangmulde Strasserhof bei Morsbach (2016)

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  • Blüten und Fruchtstand des Hornklees (2016)

    Blüten und Fruchtstand des Hornklees (2016)

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  • Felsen auf Magerweide im Naturschutzgebiet Hangmulde Strasserhof bei Morsbach (2016)

    Felsen auf Magerweide im Naturschutzgebiet Hangmulde Strasserhof bei Morsbach (2016)

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  • Feld-Hainsimse im Naturschutzgebiet Hangmulde Strasserhof bei Morsbach (2013)

    Feld-Hainsimse im Naturschutzgebiet Hangmulde Strasserhof bei Morsbach (2013)

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  • Schafbeweidung im Naturschutzgebiet Hangmulde Strasserhof bei Morsbach (2015)

    Schafbeweidung im Naturschutzgebiet Hangmulde Strasserhof bei Morsbach (2015)

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  • Volltext-PDF-Datei "Lesebuch Landschaft – EinBlick in die Bergische Kulturlandschaft" (2015, 6,5 MB)

    Volltext-PDF-Datei "Lesebuch Landschaft – EinBlick in die Bergische Kulturlandschaft" (2015, 6,5 MB)

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Die mit Schafen beweidete Magerweide liegt im Naturschutzgebiet „Hangmulde Strasserhof“ in der Gemeinde Morsbach und erstreckt sich über einen südexponierten Hang, der in südlicher Richtung in eine Quellmulde und den in der Mitte des Naturschutzgebietes liegenden Talbereich und dessen Hänge übergeht. Das steile Gelände fällt im Bereich des Naturschutzgebietes von ungefähr 310 Meter auf 260 Meter über Normalnull zur Talsohle hin ab. Auf den Hängen des Naturschutzgebietes haben sich durch eine extensive Nutzung magere, blütenreiche Weiden entwickelt.

Von der Landesstraße 333 nach Windeck, kann man einen Blick auf einen Teil des Naturschutzgebietes „Hangmulde Strasserhof“ werfen. Einen besseren Überblick hat man jedoch bei einem Gang über den östlich am Gebiet entlanglaufenden Weg nach Reinshagen, wo außerdem eine Informationstafel über das Naturschutzgebiet aufgestellt wurde.

Neben den etwas feuchteren und nassen Bereichen bei einer Quelle und im Bereich des Reinshagener Baches, der im Naturschutzgebiet eher ein nicht ganzjährig wasserführendes Rinnsal ist, findet man im Bereich der Talhänge flachgründigere Böden. Dort tritt an einigen Stellen der Fels zu Tage. In diesen flachgründigen Bereichen ist der Boden aufgrund seiner geringen Mächtigkeit nicht sehr nährstoffreich und eher trocken. Dies sind gute Standorte für die Entwicklung von Magerrasen mit ihren an nährstoffarme Verhältnisse angepassten typischen Magerkeitszeigern.

Ab Mai fängt der auf den Magerweiden im Gebiet häufig vorkommende Besenginster an gelb zu blühen und bildet zusammen mit dem weiß blühenden Weißdorn schöne Farbakzente in der Landschaft. Der Weißdorn gilt als „weidefest“ und wird daher als Weideunkraut bezeichnet. Er verträgt eine Beweidung und wird aufgrund seiner Dornen vom Vieh nicht zu stark verbissen. Dadurch kommt er oft vermehrt auf extensiven Weiden vor und kann dort, wenn der Mensch ihn nicht rodet, sehr schöne große und alte Exemplare bilden. Aus Naturschutzsicht sind einzelne Sträucher als Strukturelemente für Vögel in den extensiven Weiden gerne gesehen, sie dürfen aber nicht überhand nehmen und das Magergrünland zu stark beschatten. Dies würde nämlich zu einem Rückgang der blühenden Kräuter führen. Auch der Besenginster (Cytisus scoparius) gilt als Weideunkraut. Man findet ihn häufig auf den kalkarmen und sauren Böden im Bergischen Land, insbesondere auf den extensiv bewirtschafteten Weiden und auf brachgefallenen Offenlandflächen. Damit er nicht zu stark zunimmt, muss er ab und zu vom Menschen entfernt werden. Auch eine angepasste Beweidung mit Ziegen kann diesen Strauch eindämmen. Früher wurde der Besenginster – wie der Name schon andeutet – zur Herstellung von Besen und als Faserpflanze genutzt.

(Biologische Station Oberberg, 2016. Erstellt im Rahmen des Projektes „Naturschutz trifft Kulturlandschaft – HEUland“. Ein Projekt der Biologischen Stationen Oberberg und Rhein-Berg im Rahmen des LVR-Netzwerks Landschaftliche Kulturpflege.)

Quelle
Biologische Station Oberberg (1995): Pflege- und Entwicklungsplan „Hangmulde Strasserhof“

Internet
www.ziegenhof-stumpf.de: „Beweidung von Heide- und Sandmagerrasenflächen durch Schafe und Ziegen“ Christian Brüne, Thomas Stumpf 2004 (Abgerufen 21.12.2016)
www.nlwkn.niedersachsen.de: Bestimmungshilfe für Kennarten von artenreichem Grünland. (Faltblatt als PDF-Datei, abgerufen 21.12.2016)
www.flora-emslandia.de: Witwenblumen, Knautien (Abgerufen 21.12.2016)

Artenreiche Magerweide im Naturschutzgebiet „Hangmulde Strasserhof“ bei Morsbach

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Naturschutz
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Geländebegehung/-kartierung, Fernerkundung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
Koordinate WGS84
50° 49′ 52,98″ N, 7° 39′ 10,42″ O / 50.83138°, 7.65289°
Koordinate UTM
32U 405133.69 5631939.12
Koordinate Gauss/Krüger
3405170.52 5633751.94

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„Artenreiche Magerweide im Naturschutzgebiet „Hangmulde Strasserhof“ bei Morsbach”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-262055 (Abgerufen: 19. August 2018)
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