Historischer Ortskern Alt-Beyenburg

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Ennepetal, Schwelm, Wuppertal
Kreis(e): Ennepe-Ruhr-Kreis, Wuppertal
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Markierung des Jakobspilgerwegs in Alt-Beyenburg (2016).

    Markierung des Jakobspilgerwegs in Alt-Beyenburg (2016).

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  • Weg in Alt-Beyenburg (2016).

    Weg in Alt-Beyenburg (2016).

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  • Haus in Alt-Beyenburg (2016).

    Haus in Alt-Beyenburg (2016).

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  • Alt-Beyenburg (2016)

    Alt-Beyenburg (2016)

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  • Alt-Beyenburg (2016).

    Alt-Beyenburg (2016).

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  • Historische Gebäude in Alt-Beyenburg (2016)

    Historische Gebäude in Alt-Beyenburg (2016)

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  • Gebäudeensemble in Alt-Beyenburg (2016).

    Gebäudeensemble in Alt-Beyenburg (2016).

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  • Der Ort Alt-Beyenburg (2004). Im Vordergrund befindet sich ein Stausee, in dem sich die Gebäude des Ortes spiegeln.

    Der Ort Alt-Beyenburg (2004). Im Vordergrund befindet sich ein Stausee, in dem sich die Gebäude des Ortes spiegeln.

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Alt-Beyenburg bildet den historischen Ortskern des östlichen Wuppertaler Stadtteils Beyenburg und liegt auf einem von der Wupper eng umflossenen Bergsporn, dem „Bienenberg”. Im kleinen Stausee an seinem Fuße spiegelt sich die malerische Kulisse des Ortes mit den verschieferten Fachwerkhäusern und der spätgotischen Klosterkirche Sankt Maria Magdalena. Dort im Tal an der ehemaligen Furt der Wupper reihen sich in engen Gassen bunt gemischt Fachwerk- und Schieferhäuser aneinander.

Geschichte von Beyenburg
Beyenburg war eine der wichtigen Stationen an der alten Heer- und Königsstraße, die aus Nord- und Mitteldeutschland über Soest, Dortmund, Hagen und Schwelm nach Köln führte. Diesen Fernhandelsweg benutzten auch die aus dem Westfälischen kommenden Fußpilger auf ihrem Weg nach Köln, wo sie in Beyenburg eine bereits 1335 erwähnte Wupperbrücke passierten. Die Porta Westfalica, wenige hundert Meter weiter westlich, markiert die Grenze zwischen dem Rheinland und Westfalen. Überlieferungen zufolge bestand nahe dem Hofgut Steinhaus – ungefähr 1 Kilometer westlich von Alt-Beyenburg auf der Höhe – eine stattliche Herberge, die Reisenden und Pilgern Unterkunft gewährte.
Dieses Hofgut geht auf das Herrengut “Stenhus„ der Grafen von Berg zurück, die im Jahre 1298 dem flämischen Orden der Kreuzbrüder aus dem Stammkloster Huy an der Maas die Kapelle des Hofes übertrugen. Der rege Betrieb auf der nahegelegenen Handelsstraße und die nicht immer vornehmen Sitten der Reisenden waren mit dem sich in Stille vollziehenden Ordensleben auf Dauer nicht vereinbar. Die Kreuzherren (seit 1450) gründeten daher Ende des 15. Jahrhunderts mit Genehmigung des Kölner Erzbischofs das Kloster auf dem “Berg Beyenburg„, um das sich im Laufe der Zeit eine Siedlung bildete.

Im Jahre 1929 wurde der Ort Beyenburg, der früher zu Lüttringhausen gehörte, ein Stadtteil von Wuppertal.

(Stephanie Scheffler, LVR-Abteilung Landschaftliche Kulturpflege, 2016)

Internet
www.youtube.com: Drohnen-Überflug über Beyental (abgerufen 16.11.2016)
www.wuppertal.de: Denkmalbereichsatzung für den historischen Ortskern Beyenburg (abgerufen 16.11.2016)

Literatur

Groten, Manfred; Johanek, Peter; Reininghaus, Wilfried; Wensky, Margret / Landschaftsverband Rheinland; Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.) (2006)
Handbuch der Historischen Stätten Nordrhein-Westfalen. HbHistSt NRW, Kröners Taschenausgabe, Band 273, 3. völlig neu bearbeitete Auflage. Stuttgart.
Landschaftsverband Rheinland; Deutsche St. Jakobus-Gesellschaft (Hrsg.) (2014)
Jakobswege. Wege der Jakobspilger im Rheinland, Band 1: In 8 Etappen von Wuppertal über Köln nach Aachen/Belgien (5. Auflage). Köln.

Historischer Ortskern Alt-Beyenburg

Schlagwörter
Ort
42399 Wuppertal - Beyenburg
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Koordinate WGS84
51° 15′ 2,73″ N, 7° 18′ 6,46″ O / 51.25076°, 7.3018°
Koordinate UTM
32U 381484.86 5679080.77
Koordinate Gauss/Krüger
2590930.98 5680349.23

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„Historischer Ortskern Alt-Beyenburg”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-261816 (Abgerufen: 17. August 2018)
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