Polizeihubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz in Winningen

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Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Winningen
Kreis(e): Mayen-Koblenz
Bundesland: Rheinland-Pfalz
  • Der Flugplatz Koblenz-Winningen ist auch Sitz der Polizeihubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz, im Bild der Polizeihubschrauber "Sperber" D-HRPB vom Typ Eurocopter EC 135 (2016).

    Der Flugplatz Koblenz-Winningen ist auch Sitz der Polizeihubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz, im Bild der Polizeihubschrauber "Sperber" D-HRPB vom Typ Eurocopter EC 135 (2016).

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  • Das Abzeichen der Polizeihubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz mit einem Hubschrauber und dem namensgebenden Greifvogel Sperber (2016).

    Das Abzeichen der Polizeihubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz mit einem Hubschrauber und dem namensgebenden Greifvogel Sperber (2016).

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  • Der Flugplatz Koblenz-Winningen ist zugleich Sitz der Polizeihubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz; Blick auf den Eingangsbereich des Verwaltungs- und Unterkunftsgebäudes (2016).

    Der Flugplatz Koblenz-Winningen ist zugleich Sitz der Polizeihubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz; Blick auf den Eingangsbereich des Verwaltungs- und Unterkunftsgebäudes (2016).

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  • Der Flugplatz Koblenz-Winningen dient auch als Sitz der Polizeihubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz: im Vordergrund der Polizeihubschrauber "Sperber" D-HRPB (Typ Eurocopter EC 135), dahinter Sportflugzeuge (2016).

    Der Flugplatz Koblenz-Winningen dient auch als Sitz der Polizeihubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz: im Vordergrund der Polizeihubschrauber "Sperber" D-HRPB (Typ Eurocopter EC 135), dahinter Sportflugzeuge (2016).

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  • Landung des Hubschraubers "Sperber" D-HRPB (Typ Eurocopter EC 135) der Polizeihubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz auf dem Flugplatz Koblenz-Winningen (2016).

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  • Landung des Polizeihubschraubers "Sperber" D-HRPB (Typ Eurocopter EC 135) der Hubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz auf dem Flugplatz Koblenz-Winningen (2016).

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  • Der Hubschrauber "Sperber" D-HRPA vom Typ Eurocopter EC 135 im Hangar der Polizeihubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz auf dem Flugplatz Koblenz-Winningen (2016).

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  • Instrumente im Cockpit eines Hubschraubers vom Typ Eurocopter EC 135 der Polizeihubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz (2016).

    Instrumente im Cockpit eines Hubschraubers vom Typ Eurocopter EC 135 der Polizeihubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz (2016).

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  • Instrumente im Cockpit eines Hubschraubers vom Typ Eurocopter EC 135 der Polizeihubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz (2016).

    Instrumente im Cockpit eines Hubschraubers vom Typ Eurocopter EC 135 der Polizeihubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz (2016).

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  • Eines der zwei Turbinentriebwerke "Pratt & Whitney PW 206 B2" mit jeweils 609 kW eines Hubschraubers vom Typ Eurocopter EC 135 "Sperber" D-HRPA der Polizeihubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz (2016).

    Eines der zwei Turbinentriebwerke "Pratt & Whitney PW 206 B2" mit jeweils 609 kW eines Hubschraubers vom Typ Eurocopter EC 135 "Sperber" D-HRPA der Polizeihubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz (2016).

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  • Der Flugplatz Koblenz-Winningen ist auch Sitz der Polizeihubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz: im Vordergrund ein Hubschrauber der Bundespolizei (Typ Eurocopter EC 135), dahinter der Tower (2016).

    Der Flugplatz Koblenz-Winningen ist auch Sitz der Polizeihubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz: im Vordergrund ein Hubschrauber der Bundespolizei (Typ Eurocopter EC 135), dahinter der Tower (2016).

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Geschichte, Aufgaben und Organisation der PHuSt
Seit 1978 ist die Polizeihubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz (PHuSt) in modernen Dienst- und Werkstattgebäuden am 1971 eröffneten Verkehrslandeplatz Koblenz-Winningen stationiert, zunächst mit drei Hubschraubern vom Typ Bölkow Bo 105 und seit 2002/2004 mit zwei Maschinen des Typs Eurocopter EC 135. Rund um die beiden Hubschrauber mit dem Rufnamen „Sperber“ sind aktuell 37 Beschäftigte bei der PHuSt tätig.

Zu den Aufgaben der Hubschrauberstaffel zählen:
  • Suche nach vermissten Personen und Fahndung nach Kriminellen,
  • allgemeine Kriminalitätsbekämpfung,
  • Personen- und Objektschutzmaßnahmen,
  • Umwelt- und Gewässerschutz,
  • Maßnahmen der Verkehrsüberwachung,
  • Beweissicherung und Dokumentation, z.B. mittels TV-Bildübertragung,
  • Transport von Führungs- und Einsatzmitteln, z.B. Spezialeinsatzkommandos (SEK), und
  • Unterstützung von Maßnahmen der Luftrettung und der Brandbekämpfung
(nach polizei.rlp.de und volksfreund.de).

Organisatorisch ist die Staffel der Direktion der Bereitschaftspolizei Rheinland-Pfalz angegliedert und unterliegt deren Dienst- und Fachaufsicht: „Durch die Polizeihubschrauberstaffel werden landesweit Aufgaben für die Polizei in Führung und Einsatz, Aus- und Fortbildung, sowie polizeiliche Prävention und Repression wahrgenommen.“ (polizei.rlp.de, 2016)
Vor Ort verfügt die PHuSt über einen eigenen Instandhaltungsbetrieb mit den entsprechenden Werkstätten. Hier werden mit eigenem Personal nicht nur die Routineinspektionen und technischen Wartungen durchgeführt, sondern sogar notwendige Reparaturen an den Fluggeräten. Taktischer Hintergrund dafür ist es, sich – etwa in einem Krisenfall – in möglichst wenigen Abhängigkeiten zu befinden und den Flugbetrieb stets eigenständig gewährleisten zu können.

Hubschrauber und Ausstattung
Nach Ablösung der allgemein seit etwa 1970 verwendeten Fluggeräte vom Typ Bölkow Bo 105 des Herstellers Messerschmitt-Bölkow-Blohm (MBB, Ottobrunn in Oberbayern) werden von der PHuSt zwei Mehrzweckhubschrauber des seit 1996 verwendeten Typs EC 135 eingesetzt (Hersteller: Eurocopter in Donauwörth, seit 2013 im internationalen Konsortium Airbus Helicopters mit Sitz im französischen Marignane) – seit 2002 der Hubschrauber mit der Luftfahrzeugkennung D-HRPA und seit 2004 die fast identische Maschine D-HRPB.

Im EC 135 können neben zwei Personen Flugbesatzung bis zu fünf weitere Einsatzkräfte transportiert werden. Die Maschinen können auch nachts eingesetzt werden und verfügen über eine Reichweite von maximal 615 Kilometer (u.a. abhängig von der mitgeführten Personenlast und Ausrüstung).
Der nur rund zwei Tonnen schwere zweimotorige EC 135 kann durch die erlaubte Zuladung von 900 Kilogramm ein maximales Abfluggewicht von 2.950 Kilogramm erreichen. Die beiden Turbinentriebwerke des Typs Pratt & Whitney PW 206 B2 mit jeweils 609 kW bzw. 828 PS Leistung ermöglichen eine Horizontalfluggeschwindigkeit von bis zu 256 km/h. Die maximale Flughöhe eines EC 135 beträgt rund 20.000 ft (engl. feet für Fuß, d.h. etwa 6.100 Meter).
Als ständig mitgeführte Ausrüstung sind ein kreiselgestütztes Kamerasystem mit einer TV-Kamera und eine Wärmebildkamera des Typs FLIR (ForwardLookingInfraRed) am Kufenlandegestell des EC 135 angebracht; die Kamera ist nicht fest installiert und kann bei Bedarf in kurzer Zeit abgebaut werden. Ferner verfügt der Hubschrauber über eine Fotoausrüstung und 1.600 Watt starke Suchscheinwerfer SX 16 Nightsun für den Einsatz in der Dunkelheit.
Vornehmlich am Landegestell der Hubschrauber befestigt, können weitere Sonderausrüstungen mitgeführt werden, z.B. Transportlasten an speziellen Außenlasthaken oder Feuerlöschbehälter zum Aufnehmen und Abregnen von Wasser über Brandstellen.
Zur sicheren Durchführung eines Nachtfluges werden unter Einsatzbedingungen Bildverstärkerbrillen an den Helmen der Besatzung angebracht – so genannte „Nachtsichtgeräte“, die die Flugsicht in der Dunkelheit ermöglichen (polizei.rlp.de, 2016).

Aktuelle Entwicklung und Bedeutung der PHuSt
Eine in den vergangenen Jahren aus Kostengründen angedachte Zusammenlegung des rheinland-pfälzischen Standorts Winningen mit dem im südhessischen Egelsbach (Landkreis Offenbach) scheint mittlerweile vom Tisch zu sein, da laut Informationen des Innenministeriums Rheinland-Pfalz „mittelfristig keine nennenswerten Ersparnisse“ zu erwarten sind. Das Thema stehe aber wohl „frühestens in sieben bis zehn Jahren“ wieder zur Diskussion (rhein-zeitung.de).

Somit wird es auch künftig beim Klatsch und Tratsch über Schadensereignisse oder bei einem vernehmlichen Knattern in der Luft die fachkundig-knappe Unterscheidung der Bevölkerung danach geben, ob nun „die Winninger“ (also ein Hubschrauber der PHuSt), „die Wittlicher“ (der in Wittlich stationierte ADAC-Rettungshubschrauber Christoph 10) oder „die Koblenzer“ (Rettungshubschrauber Christoph 23 vom Koblenzer Bundeswehrzentralkrankenhaus) in der Eifel-Mosel-Hunsrück-Region im Einsatz sind.

(Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2016 / freundliche Hinweise von Herrn Polizeihauptkommissar Manuel Zeimetz, Polizeihubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz, 2016)

Internet
www.polizei.rlp.de: Polizeihubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz (abgerufen 27.05.2016, Inhalt nicht mehr verfügbar 08.06.2017)
www.polizei.rlp.de: Polizeihubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz (abgerufen 08.06.2017)
www.flugplatz-koblenz-winningen.de: Flugplatz Koblenz-Winningen GmbH (abgerufen 02.06.2016)
www.volksfreund.de: Das fliegende Auge der Polizei (Trierischer Volksfreund vom 04.05.2007, abgerufen 27.05.2016)
www.rhein-zeitung.de: Hubschrauber der Polizei bleiben in Winningen (Rhein-Zeitung vom 07.10.2015, abgerufen 27.05.2016)
www.swr.de: „Moderne Videotechnik für Polizeihubschrauberstaffel in Winningen“ (Landesschau-aktuell vom 04.03.2016, abgerufen 27.05.2016)

Polizeihubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz in Winningen

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Flugplatz
Ort
56333 Winningen
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
Historischer Zeitraum
Beginn 1970 bis 1971
Koordinate WGS84
50° 19′ 25,93″ N, 7° 31′ 42,26″ O / 50.32387°, 7.52841°
Koordinate UTM
32U 395247.49 5575676.46
Koordinate Gauss/Krüger
3395280.73 5577467.01

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„Polizeihubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz in Winningen”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-252007 (Abgerufen: 20. August 2018)
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