Bunkereingang des Bunkers Erwin

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Landeskunde, Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Börfink
Kreis(e): Birkenfeld (Rheinland-Pfalz)
Bundesland: Rheinland-Pfalz
  • Eingang zum Bunker Erwin bei Börfink (2017)

    Eingang zum Bunker Erwin bei Börfink (2017)

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    Schultheiß, Jörn
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    Jörn Schultheiß
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Das Gebäude Bunkereingang, stellt wie der Name bereits vermuten lässt den Eingang zur Bunkeranlage „Erwin“ dar. Es befindet sich auf dem Gelände der Anlage HQ. Heer Börfink.

Das Gebäude ist der Eingang zu den in den Jahren 1960-1963 gebauten Bunker, der Mitte der 1970er Jahre zum Natobunker ausgebaut wurde. Während des Kalten Krieges wäre dort die Kommandozentrale des westlichen Bündnisses gewesen. Im Bunker selbst hätten rund 1000 Menschen Platz gefunden. Das Gebäude bietet Eingang zu einer Bunkeranlage, die auf ihre Größe und (technischer) Ausstattung in Westeuropa bezogen einzigartig war. Die Ausmaße des Hauptgebäudes weisen eine Länge von 71,5 Metern und eine Breite von rund 53 Metern auf, es verfügt über 4 Stockwerke mit einer Gesamtfläche von rund 9000 Quadratkilometern. Inzwischen wird der Eingang zum Bunker nur noch von der IT-Firma ITVT Börfink genutzt, die die ehemaligen Bunkeranlage als Hochsicherheits-Rechenzentrum nutzt.

(Jennifer Retz, Universität Koblenz-Landau, 2016)

Internet
www.rhein-zeitung.de: Bunker „Erwin“: Viele mussten draußen bleiben (Rhein Zeitung vom 25.05.2015, abgerufen 03.01.2018)
www.rhein-zeitung.de: Börfink, Computerfirma übernimmt früheren Nato-Bunker „Erwin“ im Hunsrück (Rhein Zeitung vom 21.02.2011, abgerufen 03.01.2018)
www.volksfreund.de: Bald wieder Leben im Bunker „Erwin“? (Trierischer Volksfreund: vom 09.10.2009, abgerufen 03.01.2018)
winfuture.de: Kommandobunker Erwin: NATO-Anlage bietet jetzt Daten Unterschlupf (abgerufen 03.01.2018)

Bunkereingang des Bunkers Erwin

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
K 49
Ort
54422 Börfink
Fachsicht(en)
Landeskunde, Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
Historischer Zeitraum
Beginn 1960
Koordinate WGS84
49° 41′ 57,08″ N, 7° 04′ 57,38″ O / 49.69919°, 7.0826°
Koordinate UTM
32U 361734.56 5506950.68
Koordinate Gauss/Krüger
2578144.83 5507513.72

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„Bunkereingang des Bunkers Erwin”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-249707 (Abgerufen: 15. August 2018)
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