Hexenbrunnen in Odenthal

Hexenkessel

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Odenthal
Kreis(e): Rheinisch-Bergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Koordinate WGS84 51° 02′ 1,63″ N: 7° 06′ 59,33″ O 51,03379°N: 7,11648°O
Koordinate UTM 32.367.935,13 m: 5.655.270,19 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.578.359,70 m: 5.655.998,88 m
  • Hexenbrunnen in Odenthal (2015)

    Hexenbrunnen in Odenthal (2015)

    Copyright-Hinweis:
    Karl-Heinz Buchholz / Landschaftsverband Rheinland
    Fotograf/Urheber:
    Buchholz, Karl-Heinz
    Medientyp:
    Bild
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  • Karte: Intensität der europäischen Hexenverfolgungen (15. bis zum 18. Jahrhundert). Dargestellt sind ausgewählte Territorien (2007).

    Karte: Intensität der europäischen Hexenverfolgungen (15. bis zum 18. Jahrhundert). Dargestellt sind ausgewählte Territorien (2007).

    Copyright-Hinweis:
    Voltmer, Rita (Entwurf) / Knöchel, Franz-Josef (Kartographie)
    Fotograf/Urheber:
    Franz-Josef Knöchel; Rita Voltmer
    Medientyp:
    Bild
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Odenthal erlangte im 17. Jahrhundert durch zahlreiche Hexenprozesse zweifelhafte Berühmtheit. Auf dem Dorfplatz erinnert der Hexenbrunnen mit Motiven von Folter und Hexenverbrennung an damalige Gräueltaten.

Die deutschsprachige Wikipedia berichtet dazu:
In Odenthal befinden sich hinter dem Rathaus und der Pfarrkirche St. Pankratius ein Brunnen und eine Gedenktafel zur Erinnerung an die Hexenprozesse. Der Hexenbrunnen wurde 1988 von dem Bildhauer Walter Jansen geschaffen zur Erinnerung an die Hexenverfolgungen, vor allem an Katharina Güschen, die 1613 durch Strangulierung den Tod fand, bevor sie verbrannt wurde, aber auch an deren beiden Nachbarinnen Agnes Polwirth und Christina Kirschbaum die das Jahr zuvor das Todesurteil traf und die unter Folter ihre Nachbarin belasteten. Außerdem soll an fünf Frauen aus Odenthal und eine Frau vom „Bloemengut“, aus Nittum, erinnert werden, die bereits 1602 in Bensberg Opfer derselben Verfolgung wurden und schon damals Katharina Güschen unter Folter belastet haben sollen. Vom Prozess gegen Katharina Güschen berichtet ein Teil der noch überlieferten Protokolle. Odenthal hatte noch im 20. Jahrhundert den Spitznamen Hexenohnde. Das Landgericht Odenthal hatte in Fahn auch eine eigene Hinrichtungsstätte.

(Karl-Heinz Buchholz, LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege, 2016/20)

Internet
de.wikipedia.org: Odenthal, Hexenverfolgung (abgerufen 02.06.2026)

Literatur

Landschaftsverband Rheinland; Deutsche St. Jakobus-Gesellschaft (Hrsg.) (2014)
Jakobswege. Wege der Jakobspilger im Rheinland, Band 1: In 8 Etappen von Wuppertal über Köln nach Aachen/Belgien. Köln (5. Auflage).

Hexenbrunnen in Odenthal

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Dorfstraße
Ort
51519 Odenthal
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung

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„Hexenbrunnen in Odenthal”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-248531 (Abgerufen: 3. Juni 2026)
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