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Der Metallkessel, aus dem sprudelnd das Wasser läuft, erinnert an die Opfer der Hexenverfolgung in Odenthal. Sein Rand ist mit Motiven versehen, die verschiedene Phasen einer Hexenbefragung, bzw. eines Hexenprozesses in teils grausamen, aber eindrucksvoll stilisierten Bildern zeigen.
Odenthal erlangte im 17. Jahrhundert durch zahlreiche Hexenprozesse zweifelhafte Berühmtheit. Auf dem Dorfplatz erinnert der Hexenbrunnen mit Motiven von Folter und Hexenverbrennung an damalige Gräueltaten.
Die deutschsprachige Wikipedia berichtet dazu: In Odenthal befinden sich hinter dem Rathaus und der Pfarrkirche St. Pankratius ein Brunnen und eine Gedenktafel zur Erinnerung an die Hexenprozesse. Der Hexenbrunnen wurde 1988 von dem Bildhauer Walter Jansen geschaffen zur Erinnerung an die Hexenverfolgungen, vor allem an Katharina Güschen, die 1613 durch Strangulierung den Tod fand, bevor sie verbrannt wurde, aber auch an deren beiden Nachbarinnen Agnes Polwirth und Christina Kirschbaum die das Jahr zuvor das Todesurteil traf und die unter Folter ihre Nachbarin belasteten. Außerdem soll an fünf Frauen aus Odenthal und eine Frau vom „Bloemengut“, aus Nittum, erinnert werden, die bereits 1602 in Bensberg Opfer derselben Verfolgung wurden und schon damals Katharina Güschen unter Folter belastet haben sollen. Vom Prozess gegen Katharina Güschen berichtet ein Teil der noch überlieferten Protokolle. Odenthal hatte noch im 20. Jahrhundert den Spitznamen Hexenohnde. Das Landgericht Odenthal hatte in Fahn auch eine eigene Hinrichtungsstätte.
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