Aussichtsturm auf dem Hochsteinchen im Soonwald bei Rheinböllen

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Rheinböllen
Kreis(e): Rhein-Hunsrück-Kreis
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Der Hochsteinchenturm ist ein 18 Meter hoher Stahlturm, der als Aussichtsturm dient. Der Bau des Turms wurde ab dem Jahr 1886 durch den Hochsteinchenclub geplant und nach der Sammlung von Spenden wurde am 2.10.1893 der Grundstein gelegt.
Der Bau des Turms erfolgte durch eine Siegerländer Firma, der Transport aus dem Siegerland bis in den Hunsrück per Eisenbahn. Nachdem er am Bahnhof Stromberger Neuhütte entladen wurde, transportierte man ihn bis zu seinem Aufstellungsort am Gipfel des Hochsteinchens.
Die Einweihung des Turms fand am 1.5.1894 statt. Seither ermöglicht er in Richtung Osten einen Blick über den Kandrich bis in den Taunus, in Richtung Südwesten über den Soonwald bis zur Alteburgerhöhe sowie in Richtung Norden nach Rheinböllen. Zwischenzeitlich war die Sicht durch das zunehmende Höhenwachstum angrenzender Fichten stark eingeschränkt, sie wurden wieder zurückgeschnitten.

(Jörn Schultheiß, Universität Koblenz-Landau, 2016)

Quelle Informationstafel am Hochsteinchenturm

Aussichtsturm auf dem Hochsteinchen im Soonwald bei Rheinböllen

Schlagwörter
Ort
55494 Rheinböllen
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Geschütztes Kulturdenkmal gem. § 8 DSchG Rheinland-Pfalz
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1893 bis 1894
Koordinate WGS84
49° 58′ 44,77″ N, 7° 41′ 0,43″ O / 49.9791°, 7.68345°
Koordinate UTM
32U 405607.39 5537137.83
Koordinate Gauss/Krüger
3405644.83 5538913.26

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„Aussichtsturm auf dem Hochsteinchen im Soonwald bei Rheinböllen”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-248526 (Abgerufen: 15. November 2018)
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