Elfinger Hof

Klosterhof (Grangie) des Klosters Maulbronn

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Denkmalpflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Maulbronn
Kreis(e): Enzkreis
Bundesland: Baden-Württemberg
  • Lage des Elfinger Hofes in der Klosterlandschaft Maulbronn mit dem Aalkistensee im Hintergrund (2012)

    Lage des Elfinger Hofes in der Klosterlandschaft Maulbronn mit dem Aalkistensee im Hintergrund (2012)

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  • Blick auf den Elfinger Hof bei Maulbronn vom Norden aus gesehen (2012)

    Blick auf den Elfinger Hof bei Maulbronn vom Norden aus gesehen (2012)

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  • Landwirtschaftliche Nutzgebäude des Elfinger Hofes in Maulbronn (2012).

    Landwirtschaftliche Nutzgebäude des Elfinger Hofes in Maulbronn (2012).

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  • Obstwiese südlich des Elfinger Hofes bei Maulbronn (2012)

    Obstwiese südlich des Elfinger Hofes bei Maulbronn (2012)

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  • Zufahrt zum Elfinger Hof bei Maulbronn (2012)

    Zufahrt zum Elfinger Hof bei Maulbronn (2012)

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  • Die Kapelle des Elfinger Hofes bei Maulbronn (2012)

    Die Kapelle des Elfinger Hofes bei Maulbronn (2012)

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  • Der Ortsmittelpunkt des Elfinger Hofes bei Maulbronn (2012)

    Der Ortsmittelpunkt des Elfinger Hofes bei Maulbronn (2012)

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  • Fachwerkgebäude im Elfinger Hof bei Maulbronn (2012)

    Fachwerkgebäude im Elfinger Hof bei Maulbronn (2012)

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Der Elfinger Hof (1159) gehörte zu den drei ältesten Grangien und war 130 bis 150 Hektar groß (190 Hektar nach der Beschreibung des Oberamts Maulbronn von 1870; vgl. Hachenberger 1990). Auf der Karte ist der Hof nach dem Grundriss auf der Flurkarte von 1835 dargestellt worden. Westlich des Hofes und nördlich des Elfinger Sees befand sich noch ein weiterer Teich. Südlich des Hofes zeigt die aktualisierte Flurkarte von 1891 einen Garten und einen Weg zum trockengelegten Elfinger See.

Der Hof wurde ursprünglich von Konversen (Laienmönchen) bewirtschaftet. Aufgrund der abnehmenden Eintritte von Laienmönchen im Laufe des 13. Jahrhunderts und der zunehmenden Konflikte mit den Priester- oder Chormönchen stellte man die Bewirtschaftung zunächst auf Arbeiter und dann auf Verpachtung um (Müller u. Stober 2011, S. 23). Hiermit wurde das Prinzip von „Eigenleistung“ in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts vom Kloster Maulbronn aufgegeben.

Der Hof erfüllte eine wichtige Funktion in der Bewirtschaftung des Klosters Maulbronn. Aus dem ursprünglichen Klosterhof ist nach der Auflösung des Klosters Maulbronn ein kleines Dorf mit einer eigenen Kapelle entstanden. Heute ist dieser Hof mit dem gewachsenen Weiler ein wichtiger Bestandteil der Klosterlandschaft Maulbronn.

(Peter Burggraaff, Universität Koblenz-Landau, 2013)

Seit 1993 gehört das Kloster Maulbronn (Zisterzienserabtei) aufgrund seiner hervorragenden baulichen Erhaltung, der Klosterlandschaft und als Zentrum der Stadt Maulbronn als Kulturerbe zur Liste der UNESCO-Welterbe-Stätten in Deutschland.

Internet
www.unesco-welterbe.de: Welterbestätten (abgerufen: 28.06.2013)

Elfinger Hof

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Denkmalpflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Schriften, Auswertung historischer Karten, Auswertung historischer Fotos, Geländebegehung/-kartierung, Archivauswertung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
Historischer Zeitraum
Beginn 1159 bis 1250
Koordinate WGS84
48° 59′ 53,48″ N, 8° 46′ 23,85″ O / 48.99819°, 8.77329°
Koordinate UTM
32U 483417.32 5427279.18
Koordinate Gauss/Krüger
3483486.04 5429011.3

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„Elfinger Hof”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-248196 (Abgerufen: 19. August 2018)
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