Evangelische Kirche Haldern

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Denkmalpflege, Naturschutz
Gemeinde(n): Rees
Kreis(e): Kleve (Nordrhein-Westfalen)
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Evangelische Kirche in Rees-Haldern (2015).

    Evangelische Kirche in Rees-Haldern (2015).

    Copyright-Hinweis:
    Bremen, Tuve von / Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V.
    Fotograf/Urheber:
    Tuve von Bremen
    Medientyp:
    Bild
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  • Fledermauskasten im Dachboden der Evangelischen Kirche in Rees-Haldern (2015).

    Fledermauskasten im Dachboden der Evangelischen Kirche in Rees-Haldern (2015).

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    Bremen, Tuve von / Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V.
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1783 konnte durch die Tatkraft des Predigers Heinrich Kersten mit Spendengeldern eine Kirche gebaut werden. Aus der Hauskirche der Patronsfamilie von Wittenhorst-Sonsfeld entstand somit über die Gemeinde Aspel-Sonsfeld-Haldern die selbständige Evangelische Kirchengemeinde Haldern.

Der kleine, aus dunklen Ziegeln errichtete Barockbau wurde in seiner äußeren Form über mehr als 200 Jahre nie verändert. Die Familien von Wittenhorst zu Sonsfeld und von Wittenhorst zu Aspel stifteten die Patronatsbänke an beiden Seiten des Chores. Die Bänke der Gemeinde, Frauen- und Männerseite getrennt, wurden verpachtet. Die damalige ca. 100 Seelen starke Gemeinde erhielt 1791 aus der reformierten Gemeinde Hamminkeln eine Orgel geschenkt. Aus dem in der Zeit der französischen Besatzung aufgelösten Zisterzienser-Kloster Schledenhorst wurden 1811 zwei Glocken (gefertigt in den Jahren 1563 und 1648) gekauft. 1944 erlitt die Kirche nach Bombenangriffen und Artilleriebeschuss große Schäden, die nur notdürftig repariert werden konnten.
In der Zeit von 1992-1996 erhielt der Kirchenbau von Grund auf eine Sanierung. Dach, Kirchendecke (Bemalung des Deckenspiegels nach barockem Vorbild) und Innenraum wurden erneuert. Die Presbyterstühle wurden aus den 220 Jahre alten Balken des Dachstuhls angefertigt; Kanzel und Altartische konnten durch meisterliche Arbeiten erhalten bleiben.

Auf dem Dachboden der Kirche wurden im Rahmen eines LVR-Projektes 2015 zwei Fledermauskästen aufgehängt und zwei verschlossene Öffnungen in speziellen Fledermausdachziegeln für den Einflug für Fledermäuse geöffnet.

(Tuve von Bremen, Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V., 2015)

Literatur

Stadt Rees (2007)
Denkmäler in Rees - Kirchen und Kapellen. Rees.

Evangelische Kirche Haldern

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Irmgardisweg 15
Ort
46459 Rees - Haldern
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Denkmalbereich gem. § 5 DSchG NW
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Denkmalpflege, Naturschutz
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1783
Koordinate WGS84
51° 46′ 25,06″ N, 6° 27′ 22,62″ O / 51.77363°, 6.45628°
Koordinate UTM
32U 324506.44 5738922.19
Koordinate Gauss/Krüger
2531537.29 5737814.77

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„Evangelische Kirche Haldern”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-246972 (Abgerufen: 22. August 2018)
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