Jüdischer Friedhof Niederzissen

Judenfriedhof „Am Sauerbrunnen“, „Am Rothenberg“

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Niederzissen
Kreis(e): Ahrweiler
Bundesland: Rheinland-Pfalz
  • Gräberfeld des jüdischen Friedhofs „Am Sauerbrunnen“ bzw. „Am Rothenberg“ in Niederzissen (2010).

    Gräberfeld des jüdischen Friedhofs „Am Sauerbrunnen“ bzw. „Am Rothenberg“ in Niederzissen (2010).

    Copyright-Hinweis:
    GFreihalter / CC BY-SA 3.0
    Fotograf/Urheber:
    GFreihalter
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Jüdischer Friedhof in Niederzissen (2011).

    Jüdischer Friedhof in Niederzissen (2011).

    Copyright-Hinweis:
    Hauke, Reinhard / Wikimedia commons / CC BY-SA 3.0
    Fotograf/Urheber:
    Reinhard Hauke
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
In Niederzissen sind erstmals Ende des 16. Jahrhunderts Juden bezeugt. 1932 waren der Gemeinde Burgbrohl und Oberzissen angeschlossen, 1935/36 außerdem noch Dedenbach, Weiler, Wehr sowie Königsfeld.
Friedhof: 1763 ist der Friedhof erstmals urkundlich belegt (Angaben vorab nach Reuter 2007).

Neben den Verstorbenen aus Niederzissen wurden hier auch Juden aus Burgbrohl, Bürresheim, Kempenich, Niederweiler und Wehr beigesetzt.
Vom 1763 erstmals urkundlich erwähnten Begräbnisplatz ist heute nur noch ein Teil erhalten, ursprünglich reichte der Friedhof einmal bis zur Straße. In den 1950er Jahren wurde jedoch ein Teil der Friedhofsfläche „aus bislang nicht geklärten Umständen“ verkauft (uni-heidelberg.de). Der vordere Teil zu der Straße „Am Sauerbrunnen“ hin ist heute mit Garagen überbaut.

„Der obere, kleinere Teil des Friedhofes liegt versteckt in einem kleinen Tannenwäldchen etwa 150 m südlich des Sauerbrunnens. Die Friedhofsfläche umfasst 11,64 ar. Es sind etwa 85 Grabsteine erhalten. Die ursprüngliche wesentlich größere Friedhofsfläche wurde in den 1950er-Jahren verkleinert.“ (alemannia-judaica.de)

(LVR-Redaktion KuLaDig, 2015)

Internet
www.alemannia-judaica.de: Friedhof Niederzissen (abgerufen 16.11.2015)
de.wikipedia.org: Jüdischer Friedhof Niederzissen (abgerufen 16.11.2015)
www.uni-heidelberg.de, Projekt jüdische Friedhöfe in Deutschland, Niederzissen (abgerufen 16.11.2015)

Literatur

Reuter, Ursula (2007)
Jüdische Gemeinden vom frühen 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, VIII.8.) S. 69, Bonn.

Jüdischer Friedhof Niederzissen

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Am Sauerbrunnen
Ort
56651 Niederzissen
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Auswertung historischer Karten
Historischer Zeitraum
Beginn vor 1763
Koordinate WGS84
50° 27′ 5,96″ N, 7° 13′ 34,71″ O / 50.45166°, 7.22631°
Koordinate UTM
32U 374083.36 5590352.99
Koordinate Gauss/Krüger
2587137.26 5591366.67

Empfohlene Zitierweise

Urheberrechtlicher Hinweis
Der hier präsentierte Inhalt ist urheberrechtlich geschützt. Die angezeigten Medien unterliegen möglicherweise zusätzlichen urheberrechtlichen Bedingungen, die an diesen ausgewiesen sind.
Empfohlene Zitierweise
„Jüdischer Friedhof Niederzissen”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-245739 (Abgerufen: 18. Juni 2018)
Seitenanfang