Russischer Ehrenfriedhof mit Friedenskapelle in Voßhagen

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Hückeswagen
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Auf dem russischen Ehrenfriedhof in Voßhagen sind 44 russische Kriegsgefangene, die zum Teil am Fleckfieber (auch Hungertyphus genannt) starben, beerdigt. Die russischen Kriegsgefangenen waren auf „Haus Hammerstein“ untergebracht und arbeiteten in der Landwirtschaft oder in den Hammerwerken in Kräwinklerbrücke. Am Volkstrauertag gedenkt die Stadt Hückeswagen der Toten durch eine Kranzniederlegung.

Die Kapelle neben dem russischen Ehrenfriedhof wurde 1985 gebaut und am 19. Oktober 1986 eingeweiht. Der Bau wurde durch Eigenleistung und Spenden finanziert. Laut Urkunde des Grundsteins wurde die Kapelle als „mahnendes Zeichen neben die Gräber russischer Zwangsarbeiter, die unter dem nationalsozialistischen Regime leiden und sterben mussten“ errichtet.

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2007)

Literatur

Lorenz, Werner (1989)
Ein Nachtrag zu Voßhagen. In: Die Heimat spricht zu Dir. 56. Jahrgang, Nr. 8, o. O.

Russischer Ehrenfriedhof mit Friedenskapelle in Voßhagen

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1940 bis 1950
Koordinate WGS84
51° 10′ 20,75″ N, 7° 18′ 27,94″ O / 51.17243°, 7.30776°
Koordinate UTM
32U 381700.53 5670361.37
Koordinate Gauss/Krüger
2591502.52 5671643.07

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„Russischer Ehrenfriedhof mit Friedenskapelle in Voßhagen”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-NF-20070408-0016 (Abgerufen: 24. Mai 2018)
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