Eisenhammer „Eulenbacher Hammer“ südöstlich von Griemeringhausen

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Archäologie
Gemeinde(n): Marienheide
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
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Südöstlich von Griemeringhausen befand sich an der Wipper der Eulenbacher Hammer, der in die Frühneuzeit datiert. Es handelte sich um einen Eisenhammer, in dem das in der näheren Umgebung abgebaute Eisenerz weiterverarbeitet wurde. Heute ist die Industrieanlage wüstgefallen. Im Gelände haben sich jedoch die Dämme des Mühlengrabens sowie des Mühlenteiches erhalten, sodass der Standort des Eulenbacher Hammers bis heute nachvollziehbar ist. Er ist eines von vielen Hammerwerken, die ab dem 16. Jahrhundert im Wippertal zur Nutzung der Wasserkraft angelegt wurden. Der Eulenbacher Hammer steht in engem Zusammenhang mit dem seit dem Spätmittelalter für diesen Raum archäologisch und historisch belegten Erzbergbau und der Erzverarbeitung.

Das Objekt „Eulenbacher Hammer“ ist ein eingetragenes Bodendenkmal (Denkmalliste Marienheide, laufende Nr. GM 109).

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2009)

Eisenhammer „Eulenbacher Hammer“ südöstlich von Griemeringhausen

Schlagwörter
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Ortsfestes Bodendenkmal gem. § 3 DSchG NW
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Archäologie
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Geländebegehung/-kartierung, Archäologische Grabung, Archivauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1492 bis 1800
Koordinate WGS84
51° 05′ 18,3″ N, 7° 33′ 31,89″ O / 51.08842°, 7.55886°
Koordinate UTM
32U 399070.13 5660645.05
Koordinate Gauss/Krüger
3399104.34 5662469.18

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„Eisenhammer „Eulenbacher Hammer“ südöstlich von Griemeringhausen”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-NF-20070115-0011 (Abgerufen: 22. Mai 2018)
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