Stadtteilzentrum Burgaltendorf

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Essen (Nordrhein-Westfalen)
Kreis(e): Essen (Nordrhein-Westfalen)
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Das heutige Zentrum des Essener Stadtteils Burgaltendorf erstreckt sich entlang der Alten Hauptstrasse. Es hat sich aus den beiden zuvor eigenständigen industriellen Siedlungskernen von Ober- und Unterdorf heraus entwickelt. Mit der Errichtung der Grundschule zwischen diesen beiden Ortsteilen im Jahr 1970 wurde eine Verbindung geschaffen. Weitere öffentliche Einrichtungen wie die Feuerwehr siedelten sich hier später an.
Die historische Lagetrennung von Ober- und Unterdorf wird lediglich noch durch die Ackerfläche „Am langen Stück“ südlich der Strasse, gegenüber der Schule deutlich. Der Wortbedeutung „Unterdorf“ wird man gegenwärtig, wenn man an der Herz-Jesu-Kirche steht und hinunter zur Burgruine und ins Ruhrtal schaut. Die noch unbebaute Ackerfläche gewährt einen freien Blick in die Landschaft. Entlang der Alten Hauptstrasse ist der wahrscheinlich überwiegende Teil der ursprünglichen Bebauung mit bürgerlichen Wohn- und Geschäftshäusern noch vorhanden. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen neue Gebäude hinzu, die bis dahin bestehende Baulücken füllten oder alte Gebäude ersetzten. Sie hat ihre Funktion als Hauptgeschäftsstrasse nicht verloren. So sind alle Einrichtungen für den täglichen Bedarf vorhanden – Supermärkte und kleine Geschäfte, Banken, Post, Ärzte und Apotheken. Neben den noch vorhandenen historischen Gaststätten „Im Stiefel“, „Am langen Stück“ und „Zum Bürgerkrug“ laden Cafés zum Verweilen ein. Wöchentlich wird hier ein Markt abgehalten. Leider ging jedoch mit der Umwidmung des ehemaligen Festplatzes hinter der inzwischen abgerissenen Gaststätte Winkelhaus (heute Supermarkt) auch der Standort für Veranstaltungen wie Kirmes und Martinsfeuer verloren.

(Kathrin Lipfert, 2010)

Literatur

Bonnekamp, Dieter (2005)
Burgaltendorfer Denkmalpfade. Essen.
Heimat- und Burgverein Essen-Burgaltendorf e.V. (Hrsg.) (2000)
Burgaltendorf Bauerschaft und Bergrevier. Die Geschichte der Burgaltendofer Höfe, Kotten und Bergwerke, Band 3. Essen.

Stadtteilzentrum Burgaltendorf

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Auswertung historischer Karten, Geländebegehung/-kartierung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1844 bis 1970
Koordinate WGS84
51° 24′ 56,8″ N, 7° 06′ 47,59″ O / 51.41578°, 7.11322°
Koordinate UTM
32U 368797.37 5697751.49
Koordinate Gauss/Krüger
2577486.87 5698490.83

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„Stadtteilzentrum Burgaltendorf”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-KL-20100122-0001 (Abgerufen: 13. Dezember 2017)
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