Ehemalige Leibzucht Krampensiepen in Heisingen

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Denkmalpflege
Gemeinde(n): Essen (Nordrhein-Westfalen)
Kreis(e): Essen (Nordrhein-Westfalen)
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Die Leibzucht beziehungsweise der Altenteil ist das letzte erhaltene Gebäude des Hofes Krampensiepen. Es wurde 1810 als großzügiges Fachwerkhaus erbaut. Von 1858 bis 1892 diente es als Schulhaus. 1976 wurde das Haus auf die andere Wegseite des Krapenbrink transloziert, um Platz für das evangelische Altenzentrum „Paulushof“ zu schaffen. Es dient heute als Privatwohnung und steht unter Denkmalschutz.
Das auch Kleine oder Luttike Siepen genannte Gut wurde erstmals im Jahre1370 urkundlich erwähnt. Es handelte sich um einen Lehnshof der Abtei Werden, und war direkt dem Oberhof Barkhof unterstellt. Im Jahre 1860 wurde der Hof parzelliert und verkauft. Die Leibzucht ging in den Besitz der evangelischen Kirchengemeinde über. Den Hofplatz mit Gebäuden, Garten und Ländereien erwarb Heinrich Aldenhoff. Später gehörten sie der Essener Steinkohlen AG.

(Kathrin Lipfert, LVR-Fachbereich Umwelt, 2010)

Das zweigeschossige Fachwerkhaus mit verbretterten Giebeldreiecken hat einen giebelseitigen Eingang mit Inschriftfeld sowie einen weiteren traufseitigen Mitteleingang mit Oberlicht. Das Erdgeschoss ist überhöht.
Das Objekt Leibzucht Krampensiepen in Heisingen ist ein eingetragenes Baudenkmal (Denkmalliste Essen, laufende Nr. 531, Eintragungstext siehe PDF-Datei in der Mediengalerie).

(LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland)

Literatur

Cram, Ilse / Oldenburg, Margret / Bergbau- und Heimatmuseum der Evangelischen Kirchengemeinde Essen-Heisingen im Paulushof (Hrsg.) (2003)
Heisingen im Jahr 1803 - zur Zeit der Säkularisation. Das kleine Dorf in Wort und Bild. S. 14, 15, o. O.
(1996)
Heisinger Spaziergänge. S. 39-58, Essen.

Ehemalige Leibzucht Krampensiepen in Heisingen

Schlagwörter
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Kein
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Denkmalpflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1810
Koordinate WGS84
51° 24′ 2,32″ N, 7° 03′ 48,73″ O / 51.40064°, 7.06354°
Koordinate UTM
32U 365298.29 5696158.93
Koordinate Gauss/Krüger
2574055.05 5696755.97

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„Ehemalige Leibzucht Krampensiepen in Heisingen”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-KL-20091125-0003 (Abgerufen: 23. März 2017)
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