Zeche Victoria, Wetterschächte,Tagesbrüche, Vorgängerzechen in Byfang

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Archäologie
Gemeinde(n): Essen (Nordrhein-Westfalen)
Kreis(e): Essen (Nordrhein-Westfalen)
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Östlich von Kupferdreh erstrecken sich oberhalb des Deilbachtals auf 700 Metern, von Südwest nach Nordost ausgerichtet, obertägig sichtbare Tagesbrüche eines Stollenbergbaues. Der Abbau der Steinkohlenschichten im Längenfeld Nachtigall und Grubenfeld Bescheidenheit II erfolgte in der Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Stollenzeche Nachtigall.
Von der Halde der ehemaligen Zeche Victoria aus in Richtung Nordosten setzen sich die Verbruchspuren auf einer Strecke von 500 Metern fort. Anhand der „Flözkarten des rheinisch-westfälischen Industriegebietes“ von 1880 lassen sich in diesem Bereich zwei Wetterschächte auf dem Himmelskroner Erbstollen als trichterförmige Eintiefung ausmachen und benennen.

(LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland, 2010)

Quelle
Landesoberbergamt Dortmund, Berechtsamtsakte Nachtigall

Literatur

Gebhardt, G. (1957)
Ruhrbergbau. S. 161, Essen.
Sölter, Walter (1980)
Der Victoria in Essen-Byfang. (Ausgrabungen im Rheinland '79.) Köln.

Zeche Victoria, Wetterschächte,Tagesbrüche, Vorgängerzechen in Byfang

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Archäologie
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Archivauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1831, Ende nach 1925
Koordinate WGS84
51° 23′ 14,22″ N, 7° 06′ 28,51″ O / 51.38728°, 7.10792°
Koordinate UTM
32U 368347.16 5694592.66
Koordinate Gauss/Krüger
2577166.22 5695315.42

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„Zeche Victoria, Wetterschächte,Tagesbrüche, Vorgängerzechen in Byfang”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-CW-20090519-0002 (Abgerufen: 25. Mai 2017)
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