Steinbruch bei Hasenhof

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Radevormwald
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Im frühen 20. Jahrhundert wurde in dem Wäldchen Hasenhof zwischen Im Kamp und Önkfeld, in dem es schon zwei Steinbrüche gab, ein dritter Steinbruch angelegt. Er erreichte die größten Ausmaße. Die Rückwand ist heute bis zu 13 Meter hoch.

In siedlungsnahen Steinbrüchen wurden Bruchsteine als Baumaterial unter anderem für Gebäude, Mauern und Wege gewonnen. Sie sind Zeugnisse der Zeiten, in denen der Mensch das benötigte Baumaterial den natürlichen Ressourcen seines Lebensumfeldes entnahm. Steinbrüche sind noch heute im Gelände durch halbkreisförmige oder ovale Einschnitte in Böschungen ablesbar, teilweise wurden sie jedoch auch (mit Abfällen) verfüllt. Da sie eine hohe Vielfalt an Lebensräumen, die von stark sonnenexponierten, trockenen Flächen bis hin zu Feuchtbereichen und Tümpeln reichen, aufweisen, sind sie als wertvolle Biotope für verschiedene, auch gefährdete Pflanzen- und Tierarten zu bezeichnen.

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2008)

Steinbruch bei Hasenhof

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1892 bis 1921
Koordinate WGS84
51° 13′ 33,79″ N, 7° 20′ 50,88″ O / 51.22605°, 7.34747°
Koordinate UTM
32U 384610.28 5676260.74
Koordinate Gauss/Krüger
2594170 5677658.27

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„Steinbruch bei Hasenhof”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-BL-20080225-0164 (Abgerufen: 21. September 2017)
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