Wüstung Siepen

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Radevormwald
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
1828 stand südwestlich von Siepen ein in der Bürgermeistereikarte „Im Striepen“ genanntes Gebäude, vermutlich ein Hof.
Es könnte sich von der Ortsbezeichnung her um den in der Topographia Ducatus Montani eingetragenen Einzelhof „im Siepen“ handeln.

Bis 1870 waren es drei hintereinander aufgereihte Gebäude. Sie wurden zwischen 1921 und 1949 niedergelegt. Das Areal zeichnet sich heute noch durch seine Begrenzung mit Hecken und Bäumen, zum Teil an einer Geländestufe, ab.

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2008)

Literatur

Pampus, Klaus / Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins (Hrsg.) (1998)
Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte. (Beiträge zur Oberbergischen Geschichte, Sonderband.) Gummersbach.
Ploennies, Erich Philipp (1988)
Topographia Ducatus Montani (1715). In: Bergische Forschungen Band XX (hrsg. und bearb. von Burkhard Dietz), Neustadt/Aisch.

Wüstung Siepen

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1433 bis 1434, Ende 1921 bis 1949
Koordinate WGS84
51° 12′ 55,96″ N, 7° 24′ 15,8″ O / 51.21554°, 7.40439°
Koordinate UTM
32U 388559.28 5675004.39
Koordinate Gauss/Krüger
2598168.4 5676563.79

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„Wüstung Siepen”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-BL-20080215-0160 (Abgerufen: 17. August 2017)
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