Weiler Wefelsen

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Hückeswagen
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Blick von Wefelsen auf die Bevertalsperre (2007)

    Blick von Wefelsen auf die Bevertalsperre (2007)

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  • Gebäude des Fritz-Perl-Instituts in Wefelsen (2007)

    Gebäude des Fritz-Perl-Instituts in Wefelsen (2007)

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  • Fritz-Perl-Institut in Wefelsen (2008)

    Fritz-Perl-Institut in Wefelsen (2008)

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  • Strandcafé in Wefelsen mit Hofbaum (2007)

    Strandcafé in Wefelsen mit Hofbaum (2007)

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Die Ersterwähnung fand 1481 als (Telman) Wefel statt. Wefelsen war 1829 vermutlich eine Doppelsiedlung mit hofnahem Gartenland. Der Ort lag nahe der Bever, erhöht auf einem Riedel und war hauptsächlich von Ackerland umgeben.

Heute stellt Wefelsen einen Fremdenverkehrsort dar, der aus einem landwirtschaftlich geprägten Weiler entstanden ist. Ursächlich für diesen Funktionswandel war der Bau der ersten Bevertalsperre (Einweihung 1898), deren Staumauer bei Wefelsen ansetzte. Zeitgleich entstand die erste Gastwirtschaft im Bereich des späteren Seehotels, heute Fritz-Perls Stiftung. Der Bau wurde in den 1930er Jahren umgebaut und verfügt über Terrassenanlagen zum See und einen Park. Durch den weiteren Ausbau der Talsperre bis 1938 wurde der Ort im Süden durch den neu entstandenen See begrenzt. Zwischen der Durchgangsstraße und dem Wasser befindet sich noch eine Häuserzeile mit teils historischen Gebäuden, deren ursprünglich landwirtschaftlicher Charakter noch abzulesen ist. Zu erwähnen ist vor allem Nr. 10 mit alter Buchenhecke.

Auch das Strandcafe Kürten am Ortseingang scheint einen alten baulichen Kern zu haben. Im Süden schließt sich auf einem terrassierten Hang zum Wasser ein Campingplatz der 1960er Jahre an. Bis heute entstanden weitere Camping- und Übernachtungsmöglichkeiten sowie ein Yachtclub.

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2007)

Literatur

Pampus, Klaus / Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins (Hrsg.) (1998)
Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte. (Beiträge zur Oberbergischen Geschichte, Sonderband.) S. 153, Gummersbach.

Weiler Wefelsen

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1481
Koordinate WGS84
51° 09′ 7,67″ N, 7° 22′ 25,01″ O / 51.15213°, 7.37361°
Koordinate UTM
32U 386253.93 5668000.03
Koordinate Gauss/Krüger
2596150.01 5669468.69

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„Weiler Wefelsen”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-BL-20071124-0013 (Abgerufen: 23. September 2017)
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