Steinbruch „Auf dem Krappen“ bei Hagelsiepen

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Hückeswagen
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Der Grauwackesteinbruch mit Halden befindet sich südlich von Hagelsiepen „Auf dem Krappen“. Die zugehörigen Halden sind in der TK 25 erstmals 1962 eingezeichnet. Seine Böschungshöhe erreicht bis zu sechs Meter.

In siedlungsnahen Steinbrüchen wurden Bruchsteine als Baumaterial unter anderem für Gebäude, Mauern und Wege gewonnen. Sie sind Zeugnisse der Zeiten, in denen der Mensch das benötigte Baumaterial den natürlichen Ressourcen seines Lebensumfeldes entnahm. Steinbrüche sind noch heute im Gelände durch halbkreisförmige oder ovale Einschnitte in Böschungen ablesbar, teilweise wurden sie jedoch auch (mit Abfällen) verfüllt.
Da sie eine hohe Vielfalt an Lebensräumen, die von stark sonnenexponierten, trockenen Flächen bis hin zu Feuchtbereichen und Tümpeln reichen, aufweisen, sind sie als wertvolle Biotope für verschiedene, auch gefährdete Pflanzen- und Tierarten zu bezeichnen.

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2007)

Steinbruch „Auf dem Krappen“ bei Hagelsiepen

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1927 bis 1962
Koordinate WGS84
51° 11′ 29,91″ N, 7° 21′ 38,04″ O / 51.19164°, 7.36057°
Koordinate UTM
32U 385439.56 5672413.7
Koordinate Gauss/Krüger
2595155.94 5673846.99

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„Steinbruch „Auf dem Krappen“ bei Hagelsiepen”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-BL-20070928-0005 (Abgerufen: 24. September 2017)
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