Burg Ittenbach auf der Merkenshöhe

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Landeskunde
Gemeinde(n): Bad Honnef
Kreis(e): Rhein-Sieg-Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Burghügel (Zustand 2012 )

    Burghügel (Zustand 2012 )

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  • Burghügel (Zustand 1978)

    Burghügel (Zustand 1978)

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  • umlaufende Terrassierung (Zustand 2012)

    umlaufende Terrassierung (Zustand 2012)

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  • Steinbruch (Zustand 2012)

    Steinbruch (Zustand 2012)

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  • Ausschnitt aus der "Karte der politischen und administrativen Eintheilung der der heutigen preussischen Rheinprovinz für das Jahr 1789" (Geschichtlicher Atlas der Rheinprovinz, 1894).

    Ausschnitt aus der "Karte der politischen und administrativen Eintheilung der der heutigen preussischen Rheinprovinz für das Jahr 1789" (Geschichtlicher Atlas der Rheinprovinz, 1894).

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Auf der 372 Meter hohen Erhebung im östlichen Bereich der Merkenshöhe bei Ittenbach, nur etwa 400 Meter nördlich von Berg und Burgruine Löwenburg, befinden sich zwei Geländekuppen und davor ein Wall mit Graben. Archäologisch ist hier über entsprechende Funde eine hochmittelalterliche Burg – möglicherweise eine frühere (Hoch-)Motte – nachgewiesen.

Zustand und Erscheinungsbild
Die Anlage ist gut erhalten, allerdings wurde die Nordflanke durch einen Steinbruch teilweise abgetragen. Hier ist im Steilhang Lockergestein sichtbar, das bei extremen Wetterereignissen als Steinschlag niedergehen kann. Der Hügel der Bergmotte liegt an einem Waldweg.

Das Objekt ist ein eingetragenes Bodendenkmal (LVR-ABR SU 056).
Die Erfassung und Bearbeitung erfolgten im Rahmen des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Projektes „Natur- und Kulturlandschaft zwischen Siebengebirge und Sieg“.

(LVR-Redaktion KuLaDig / Christine Wohlfarth, LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland, 2013)

Zwei natürliche, künstlich geböschte kleine Kuppen sind von einer umlaufenden 3 Meter breiten Terrassierung umgeben. Im Westen verläuft ein kurzer 15 Meter langer und 1,7 bis 1,8 Meter hoher Wall mit davorliegendem, 6 Meter breitem Graben. Ein alter Weg führte von Südwest zur Burganlage, liegt heute aber ebenso wie die Bergmotte im Wald.

(Rainer Laskowski, Rheinisches Amt für Bodendenkmalpflege, 1978)

Literatur

Friedrich, Reinhard; Päffgen, Bernd (2007)
Mittelalterliche Burganlagen in Kölner Bucht und Nordeifel bis zum Ende des 13. Jahrhunderts. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, IV.11.) S. 69, Bonn.

Burg Ittenbach auf der Merkenshöhe

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Löwenburgstraße
Ort
53604 Bad Honnef
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Ortsfestes Denkmal gem. § 3 DSchG NW
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1050 bis 1250
Koordinate WGS84
50° 40′ 3,92″ N, 7° 15′ 10,27″ O / 50.66776°, 7.25285°
Koordinate UTM
32U 376533.64 5614335.48
Koordinate Gauss/Krüger
2588616.17 5615435.79

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„Burg Ittenbach auf der Merkenshöhe”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-73701-20130911-4 (Abgerufen: 19. Dezember 2018)
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