Wegehofshammer in Wipperfließ

Pollmanns Stabhammer, Wegehofs Hammer

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Marienheide
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Mühlengraben des Wegehofshammers im Nadelwaldbereich (2009)

    Mühlengraben des Wegehofshammers im Nadelwaldbereich (2009)

    Copyright-Hinweis:
    Kleefeld, Klaus-Dieter, LVR-Abteilung Landschaftliche Kulturpflege
    Fotograf/Urheber:
    Kleefeld, Klaus-Dieter
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  • Verlauf des Mühlengrabens des Wegehofshammers (2009)

    Verlauf des Mühlengrabens des Wegehofshammers (2009)

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Auf der so genannten „Rummelkarte“ – ein Werk des Kartographen J. F. C. Rummel von 1802/1803 – ist an diesem Standort eine Hammeranlage mit der Bezeichnung „Pollmanns Stabhammer“ eingezeichnet. Er gehörte um 1809 W. Pollmann sowie H. Döring aus Reppinghausen. Laut Bürgermeistereikarte von 1823 wurde der Stauteich über einen Graben mit Wasser aus der Wipper gespeist. Auf der Bürgermeistereikarte ist dieser Standort allerdings mit dem Namen „Wegehofs Hammer“ versehen.

Auf der Preußischen Uraufnahme aus dem Jahr 1840 ist der Hammer noch eingetragen und namentlich erwähnt, auf der Preußischen Neuaufnahme sind lediglich ein Teich sowie Reste einer Grabenanlage beziehungsweise von Dämmen zu sehen. Es ist anzunehmen, dass im Zuge des Baus der Schleiferei und Eisen- sowie Stahlwarenfabrikation 1858 südlich des Wegehofshammers, dessen ursprünglicher Teich zu einem Untergraben der Schleiferei umgebaut wurde.

Zum Zeitpunkt der Kartenanalyse ist unklar, ob es sich bei dem als Wegerhoffhammer in der Bürgermeistereikarte und Preußischen Uraufnahme eingetragenen Hammer nicht doch um die Pollmanns-Hämmer (1804) handelt. Bei der Geländebegehung wurde ein 2,5-3 Meter tiefer Graben parallel zur Wipper, nicht wasserführend, heute mit Nadelwaldbestockung, festgestellt. Vermutlich steht der Graben im Zusammenhang mit dem oben beschriebenen Hammer.

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2009)

Literatur

Berges, Manfred (2007)
Zur Industriegeschichte der "Oberen Wipper". In: Romerike Berge, Jahrgang 57, S. 19 ff.. Essen.

Wegehofshammer in Wipperfließ

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn vor 1803
Koordinate WGS84
51° 05′ 5,06″ N, 7° 33′ 2,08″ O / 51.08474°, 7.55058°
Koordinate UTM
32U 398482.22 5660247.3
Koordinate Gauss/Krüger
3398516.19 5662071.27

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„Wegehofshammer in Wipperfließ”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/T-NF-20090424-0006 (Abgerufen: 28. Mai 2018)
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