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Audio zur Barweiler Wallfahrt
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Wallfahrtsteilnehmer mit Kreuz
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Barweiler Wallfahrt im Kreis Ahrweiler
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Barweiler Wallfahrt im Kreis Ahrweiler
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Barweiler Wallfahrt im Kreis Ahrweiler
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Im 19. und 20. Jahrhundert wuchs die Zahl der Pilgerinnen und Pilger weiter. Zum 200. Jubiläum 1926 kamen rund 2.500 Menschen nach Barweiler, 1951 wurden bei der Eröffnung der Wallfahrt sogar 5.000 Pilger gezählt.
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Die Aufnahme zeigt Wallfahrtsteilnehmer mit einem Kreuz.
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Bis heute ziehen im September zahlreiche Prozessionen aus der gesamten Eifel zur "Muttergottes mit der Lilie".
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Die Barweiler Wallfahrt ist ein Ort kontinuierlicher religiöser Praxis, geprägt von historischen Ereignissen, überlieferten Wundern und einer lebendigen Pilgertradition, die seit drei Jahrhunderten Bestand hat.
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Zum 200. Jubiläum 1926 kamen rund 2.500 Menschen nach Barweiler, 1951 wurden bei der Eröffnung der Wallfahrt sogar 5.000 Pilger gezählt.
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Die Geschichte der Barweiler Wallfahrt beginnt im Jahr 1726 mit einem Ereignis, das die Kirche St. Gertrud zu einem bedeutenden Wallfahrtsort der Eifel machte. Damals wurde die Marienstatue mit Blumen geschmückt, darunter eine Lilie, die zunächst verdorrte und im September - zum Fest Mariä Geburt am 8. September - ohne Wasser oder Erde erneut Knospen trieb. Ortspfarrer Michael Kaas meldet dieses Vorkommnis der vorgesetzten Behörde. Weihbischof Johann Arnold de Reux, Generalvikar in Köln, beauftragte den Abt Michael Kuell von Steinfeld mit der Überprüfung des Wunders. Die Anerkennung des Wunders durch das Erzbistum Köln legte den Grundstein für eine bis heute ununterbrochene Wallfahrtstradition.
Bereits kurz nach dem Wunder wurden zahlreiche Heilungen dokumentiert. Die historischen Berichte nennen Fälle von Lähmungen, Blindheit und schweren Verletzungen, die nach Gebeten vor dem Gnadenbild zurückgingen. So wird etwa von einer Frau aus Boos berichtet, die nach mehreren Besuchen beim Gnadenbild wieder gehen konnte, oder von einem Kind aus Quiddelbach, das erstmals aufrecht stehen konnte. Diese frühen Zeugnisse stärkten den Ruf Barweilers als Gnadenort und führten zu einem stetig wachsenden Pilgerstrom. Im 18. Jahrhundert entstanden die ersten festen Wallfahrtswege. 1729 wird die Prozession aus Krekel erwähnt, 1751 erhielt die Prozession Hemmerich/Kardorf erstmals eine offizielle Genehmigung zur Fußwallfahrt. Im 19. und 20. Jahrhundert wuchs die Zahl der Pilgerinnen und Pilger weiter. Zum 200. Jubiläum 1926 kamen rund 2.500 Menschen nach Barweiler, 1951 wurden bei der Eröffnung der Wallfahrt sogar 5.000 Pilger gezählt. Bis heute ziehen im September zahlreiche Prozessionen aus der gesamten Eifel zur „Muttergottes mit der Lilie“. 1994 wurde der Titel erweitert zu „Unsere Liebe Frau mit der Lilie - Königin des Friedens“. Diese Ergänzung entstand im Kontext der Friedensgebete während der Jugoslawienkriege und stellt seither das Anliegen des weltweiten Friedens bewusst in den Mittelpunkt.
Die Barweiler Wallfahrt ist damit ein Ort kontinuierlicher religiöser Praxis, geprägt von historischen Ereignissen, überlieferten Wundern und einer lebendigen Pilgertradition, die seit drei Jahrhunderten Bestand hat.
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