Im Stadtgebiet von Hürth wurde bereits im 18. Jahrhundert Braunkohle in sogenannten Kuhlen abgebaut, die Keimzelle lag im Bereich des KLV-BK. Auf den historischen Karten von 1845 ist eine Grube in Hermülheim und Hürth eingezeichnet. Auf der Karte von 1893-1895 werden erstmals die Gruben Theresia und Rheinland erwähnt.
Die Grube Rheinland wird später als Grube Kendenich bezeichnet. Im Norden befindet sich die Ribbertsche Fabrik, auf deren Gelände sich heute ein Einkaufszentrum befindet. Diese wurde nach der Auskohlung zunächst von der Grube Engelbert und später von der Grube Berrenrath mit einer Seilbahn versorgt. Im Bereich der heutigen Grünanlage Hürtherberg finden sich noch Ketten dieser Bahn, die als Begrenzungen genutzt werden. Diese Grünanlage mit See liegt östlich der Grube Kendenich und westlich der heutigen Luxemburger Straße. Sie ist eine Rekultivierung des ersten Abbaufeldes der Grube Hürtherberg, das auf der Karte von 1914 zu sehen ist. Wegen der Enge des Abbaufeldes musste der Abraum zu steilen Böschungen verkippt werden. Diese sind heute noch deutlich zu erkennen und wurden zur Sicherung mit Bäumen bepflanzt. Adolf Dasbach, Direktor der ehemaligen Bergrechtsgenossenschaft Hürtherberg, begann bereits Anfang des 20. Jahrhunderts mit der Rekultivierung des Gebietes mit einem Mischwald. Heute ist das Gebiet Landschaftsschutzgebiet.
Am nordöstlichen Rand des KLV-BK befindet sich das Gelände der Grube Theresia, die um 1900 geschlossen wurde. 1937/39 wurden hier eine noch heute bestehende Sportanlage errichtet. Zum KLB BK Grube Rheinland gehört auch die nordöstlich gelegene Blumensiedlung, eine ehemalige RWE-Siedlung.
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